Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Grüne Telematik – eine einfache Lösung für weniger Emissionen und mehr Treibstoffeffizienz

21.01.2010
Obwohl sich die Emissionen von Neuwagen in den letzten zehn Jahren um 13 Prozent verringert haben, gibt es noch genügend alte Modelle, die nach wie vor zu viele Treibhausgase produzieren.

Daher ist eine Strategie nötig, die sich nicht nur auf neue Automobile konzentriert, sondern die CO2-Emission sämtlicher Fahrzeuge im Blick hat. Eine ebenso einfache wie kosteneffiziente Lösung bietet die „grüne Telematik“, die zunehmend das Interesse von Flottenbetreibern und Privatverbrauchern gewinnt.

Denn immerhin lassen sich auf diesem Wege sowohl die Treibstoffkosten als auch die schädlichen Emissionen um rund zehn Prozent senken. Ein weiterer Vorteil: Selbst alte Autos können nachgerüstet werden.

Entsprechend positiv sind die Prognosen für den europäischen und nordamerikanischen Markt für grüne Telematik. Laut einer neuen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.automotive.frost.com) wird vor allem der Sektor für Anwendungen in Fahrzeugflotten kräftig zulegen – von 80 Mio. US-Dollar im Jahr 2008 auf 700 Mio. US-Dollar im Jahr 2015 und damit durchschnittlich um 36,0 Prozent pro Jahr. Hauptgrund ist der wachsende Druck auf die Flottenbetreiber, sich ein grüneres Image zuzulegen und ihren CO2-Ausstoß zu verringern.

„Ein zentrales Argument für grüne Telematik in kommerziellen Fahrzeugflotten ist die höhere Rentabilität angesichts der schwankenden Ölpreise“, erläutert Karthik Elamvaluthi, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Außerdem lassen sich die angestrebten Ziele mit dieser Lösung am kostengünstigsten erreichen.“

Grüne Telematik-Pakete wie beispielsweise Fahrzeug- und Fahrermanagementdienste liefern umfassende Daten für eine Analyse von Fahrverhalten und Kraftstoffverbrauch und ermöglichen so eine Optimierung dieser Parameter. Durch Echtzeitnavigation mit Meldefunktion lässt sich außerdem die Zahl der zurückgelegten Kilometer kontrollieren. „Damit können die Flottenbetreiber nicht nur ihre Kosten niedrig halten, sondern auch ihre Reputation in puncto Umwelt verbessern“, kommentiert Elamvaluthi.

Allerdings zwingt die Wirtschaftskrise sowohl Fuhrparkunternehmen als auch private Fahrzeugbesitzer dazu, bei ihren Investitionen die Prioritäten zu überdenken. Ein weiteres Hindernis für die Anbieter grüner Telematik ergibt sich aus der noch relativ geringen Bekanntheit ihrer Systeme und Dienstleistungen. „Hier ist noch einiges an Marketingarbeit nötig. Zu diesem Zweck wäre eine Kooperation von Navigationsgeräteherstellern, Versicherungsunternehmen, Telematikanbietern und Flottenbetreibern sinnvoll. Bei einer entsprechenden Kampagne sollten vor allem die augenfälligen Vorteile der grünen Telematik – nämlich Kosten- und Kraftstoffeffizienz sowie Reduktion der schädlichen Treibhausgase -- betont werden“, so Elamvaluthi abschließend.

Die Studie Strategic Analysis of European and North American Green Telematics Market for Passenger and Commercial Vehicles ist Teil des Growth Partnership Service Automotive & Transportation der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem auch folgende Studien gehören: Global Trend Analysis of Passenger Vehicle Telematics and Infotainment Market - 2009 Edition, Strategic Analysis of The European Market for Low Cost OEM Navigation Systems, Comparative Analysis of the European, North American, Chinese, South Korean and Indian Telematics Markets, European Consumers’ Desirability and Willingness to Pay for Connected Navigation und Location-Based Services and Features. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum Markt für grüne Telematik wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen dann per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Strategic Analysis of European and North American Green Telematics Market for Passenger and Commercial Vehicles (M3FA)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.automotive.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Massenverlust des Antarktischen Eisschilds hat sich beschleunigt
14.06.2018 | Technische Universität Dresden

nachricht Teure Flops: Nur 5% der Innovationsideen werden erfolgreich
12.06.2018 | Institut für angewandte Innovationsforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics