Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie das Gespräch zwischen Arzt und Krebspatient besser gelingt

25.06.2012
Im Rahmen einer Studie erforschen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg, wie Krebspatienten das Gespräch mit dem Arzt empfinden und wie diese Gespräche besser gelingen können. Die Ergebnisse sollen in Kommunikationstrainings für Ärzte einfließen. Es werden noch Probanden – mit und ohne Krebserkrankung – gesucht.

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg suchen Studienteilnehmer mit und ohne Krebserkrankung / Ergebnisse fließen in Kommunikationstrainings ein

Wie erleben Krebspatienten das Gespräch mit dem Arzt? Wie schafft der Arzt im Gespräch eine gemeinsame Ebene der Verständigung und orientiert sich an den Bedürfnissen des Patienten? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik am Universitätsklinikum Heidelberg nach. Für die Studie „Ärztliche Kommunikation aus Patientensicht“ werden noch dringend Probanden gesucht.

Teilnehmen können Männer und Frauen ohne Krebserkrankung im Alter zwischen 20 und 70 Jahren sowie Männer in der gleichen Altersspanne, die aktuell an Krebs erkrankt sind. Frauen mit Krebserkrankung haben bereits in ausreichender Anzahl teilgenommen. Die Erkrankung muss seit mindestens sechs Monaten bekannt sein und sich nicht in einem finalen Stadium befinden.

Studienteilnahme dauert circa 30 Minuten

Die Teilnahme an der Studie nimmt ungefähr 30 Minuten in Anspruch. Die Probanden schauen einen kurzen Videofilm an, der ein Gespräch zwischen einem Arzt und einer Patientin zeigt, und werden gebeten, sich dabei in die Patientin hineinzuversetzen. Vor und nach dem Film füllen sie Fragebögen zu ihrer momentanen Stimmung aus und berichten darüber, wie sie das Gespräch wahrgenommen haben und wie sie Arzt und Patientin beurteilen. Die Fragebögen werden anonym ausgewertet.

„Wir erhoffen uns neue Erkenntnisse zum Thema Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten in der Onkologie und Antworten auf die wichtige Frage, wie Krebspatienten das erleben, was der Arzt sagt“, erklärt Privatdozentin Dr. Monika Keller, Studienleiterin und Psychoonkologin an der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik. Die Ergebnisse sollen in das Kommunikationstraining KoMPASS für onkologisch tätige Ärzte einfließen, das seit 2007 deutschlandweit angeboten wird. Die Studie wird vom Verein zur Förderung der Krebsinformation in Deutschland e.V. (ProKID) unterstützt.

Weitere Informationen im Internet:
http://www.kompass-o.de
Anmeldung und Fragen zur Studie:
Dipl.-Psych. Jelena Zwingmann
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
Sektion Psychoonkologie
Universitätsklinikum Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 358 18
E-Mail: jelena.zwingmann@med.uni-heidelberg.de
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.
Bei Rückfragen von Journalisten:
Julia Bird
Referentin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 70 71
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: julia.bird(at)med.uni-heidelberg.de
Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.kompass-o.de/
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht „Moonwalk“ für die Wissenschaft zeigt Verzerrungen im räumlichen Gedächtnis
18.11.2019 | Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

nachricht Mobilität im Zeichen von Umbruch und Klimawandel
13.11.2019 | Duale Hochschule Baden-Württemberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forschende entdecken, wie äußere Reize den Auf- und Abbau des Skeletts im Kern von Säugetierzellen steuern

Nicht nur in Muskelzellen spielen sie die Hauptrolle: Die Aktinfilamente sind eines der häufigsten Proteine in allen Säugetierzellen. Die fadenförmigen Strukturen bilden einen wichtigen Teil des Zellskeletts und -bewegungsapparats. Zellbiologinnen und -biologen der Universität Freiburg zeigen nun in Zellkulturen, wie Rezeptorproteine in der Membran dieser Zellen Signale von außen an Aktinmoleküle im Kern weiterleiten, die daraufhin Fäden bilden.

Das Team um Pharmakologe Prof. Dr. Robert Grosse steuert in einer Studie den Auf- und Abbau der Aktinfilamente im Zellkern mit physiologischen Botenstoffen und...

Im Focus: Neuartiges Antibiotikum gegen Problemkeime in Sicht

Internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Gießen entdeckt neuen Wirkstoff gegen gramnegative Bakterien – Darobactin attackiert die Erreger an einem bislang unbekannten Wirkort

Immer mehr bakterielle Erreger von Infektionskrankheiten entwickeln Resistenzen gegen die marktüblichen Antibiotika. Typische Krankenhauskeime wie Escherichia...

Im Focus: Machine learning microscope adapts lighting to improve diagnosis

Prototype microscope teaches itself the best illumination settings for diagnosing malaria

Engineers at Duke University have developed a microscope that adapts its lighting angles, colors and patterns while teaching itself the optimal...

Im Focus: Kleine Teilchen, große Wirkung: Wie Nanoteilchen aus Graphen die Auflösung von Mikroskopen verbessern

Konventionelle Lichtmikroskope können Strukturen nicht mehr abbilden, wenn diese einen Abstand haben, der kleiner als etwa die Lichtwellenlänge ist. Mit „Super-resolution Microscopy“, entwickelt seit den 80er Jahren, kann man diese Einschränkung jedoch umgehen, indem fluoreszierende Materialien eingesetzt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben nun entdeckt, dass aus Graphen bestehende Nano-Moleküle genutzt werden können, um diese Mikroskopie-Technik zu verbessern. Diese Nano-Moleküle bieten eine Reihe essentieller Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Materialien, die die Mikroskopie-Technik noch vielfältiger einsetzbar machen.

Mikroskopie ist eine wichtige Untersuchungsmethode in der Physik, Biologie, Medizin und vielen anderen Wissenschaften. Sie hat jedoch einen Nachteil: Ihre...

Im Focus: Small particles, big effects: How graphene nanoparticles improve the resolution of microscopes

Conventional light microscopes cannot distinguish structures when they are separated by a distance smaller than, roughly, the wavelength of light. Superresolution microscopy, developed since the 1980s, lifts this limitation, using fluorescent moieties. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now discovered that graphene nano-molecules can be used to improve this microscopy technique. These graphene nano-molecules offer a number of substantial advantages over the materials previously used, making superresolution microscopy even more versatile.

Microscopy is an important investigation method, in physics, biology, medicine, and many other sciences. However, it has one disadvantage: its resolution is...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“

18.11.2019 | Veranstaltungen

Humanoide Roboter in Aktion erleben

18.11.2019 | Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der Gewinner ist… Vorankündigung zum 11. Corporate Health Award

22.11.2019 | Förderungen Preise

Erste Liga der Automobilzulieferer

22.11.2019 | Förderungen Preise

Forschende entdecken, wie äußere Reize den Auf- und Abbau des Skeletts im Kern von Säugetierzellen steuern

22.11.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics