Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Exporte in die Europäische Union im 4. Quartal 2013 um 3,3 % gestiegen

06.03.2014

Im vierten Quartal 2013 sind die deutschen Exporte um 1,9 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal auf 275,9 Milliarden Euro gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) dabei um 3,3 % auf 157,2 Milliarden Euro zu.


Der Wert der Warenlieferungen in die Länder der Eurozone kletterte um 1,8 % auf 101,3 Milliarden Euro, während die Ausfuhren in die EU-Mitgliedstaaten, die nicht dem Euroraum angehören, um 6,0 % auf 56,0 Milliarden Euro zunahmen. Die Exporte in Länder außerhalb der EU (Drittländer) stiegen geringfügig um 0,2 % auf 118,7 Milliarden Euro. 

Unter den wichtigsten Handelspartnern innerhalb der EU erhöhten sich im letzten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal die Ausfuhren nach Frankreich auf 25,5 Milliarden Euro (+ 1,3 %) und in das Vereinigte Königreich auf 19,2 Milliarden Euro (+ 8,8 %).

Die Ausfuhren in die Niederlande stiegen um 5,5 % auf 18,1 Milliarden Euro. Nach Österreich wurden Waren im Wert von 14,1 Milliarden Euro (+ 1,3 %) versendet, während die Ausfuhren nach Italien um 1,2 % auf 13,1 Milliarden Euro zurückgingen. 

Bedeutendster Handelspartner für die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU waren abermals die USA. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten im vierten Quartal 2013 um 6,0 % auf 22,9 Milliarden Euro.

Die Entwicklung der Ausfuhren in die sogenannten „BRIC-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien, China) war – mit einer Ausnahme – negativ: Während die Exporte nach China im vierten Quartal 2013 um 9,3 % auf 17,2 Milliarden Euro stiegen, verzeichneten die Ausfuhren nach Russland ein Minus von 11,2 % auf 8,7 Milliarden Euro.

Die Exporte nach Brasilien verringerten sich um 2,2 % auf 2,7 Milliarden Euro, während die Ausfuhren nach Indien mit 2,2 Milliarden Euro um 11,7 % niedriger waren als im Vorjahresquartal. 

Die deutschen Einfuhren blieben mit einem Wert von 225,9 Milliarden Euro im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert. Die Eingänge aus der EU stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,4 % auf 132,2 Milliarden Euro, während die Einfuhren aus den Drittländern (93,7 Milliarden Euro) um 6,7 % niedriger als im Vorjahreszeitraum waren.

Deutlich rückläufig waren die Importe aus Russland, die sich auf 9,9 Milliarden Euro (– 9,7 %) verringerten. Die Einfuhren aus China gingen mit einem Minus von 7,0 % auf 18,3 Milliarden Euro ebenfalls zurück. Auch für die Einfuhren aus Indien und Brasilien war die Entwicklung negativ.

Sie beliefen sich für Brasilien auf 2,4 Milliarden Euro (– 4,2 %) und für Indien auf 1,5 Milliarden Euro (– 4,3 %). Die Einfuhren aus den USA sanken gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,3 % auf 12,0 Milliarden Euro. 

Weitere Auskünfte gibt:
Sabine Allafi,
Telefon: +49 611 75 2993

Sabine Allafi | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The lightest electromagnetic shielding material in the world

Empa researchers have succeeded in applying aerogels to microelectronics: Aerogels based on cellulose nanofibers can effectively shield electromagnetic radiation over a wide frequency range – and they are unrivalled in terms of weight.

Electric motors and electronic devices generate electromagnetic fields that sometimes have to be shielded in order not to affect neighboring electronic...

Im Focus: Sanfter Wandkontakt – das passende Szenario für ein Fusionskraftwerk

Quasikontinuierliche Leistungsabfuhr als wandschonende Methode an ASDEX Upgrade entwickelt

Eine aussichtsreiche Betriebsweise für das Plasma eines späteren Kraftwerks wurde jetzt an der Fusionsanlage ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für...

Im Focus: Gentle wall contact – the right scenario for a fusion power plant

Quasi-continuous power exhaust developed as a wall-friendly method on ASDEX Upgrade

A promising operating mode for the plasma of a future power plant has been developed at the ASDEX Upgrade fusion device at Max Planck Institute for Plasma...

Im Focus: Physiker blicken mit Pikoskope in das Innere der atomaren Materie

Wissenschaftlern aus den Arbeitsgruppen von Professor E. Goulielmakis vom Institut für Physik der Universität Rostock und dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching ist es zusammen mit Mitarbeitern des Institutes für Physik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking gelungen, ein neuartiges Lichtmikroskop (Picoscope) mit einer Auflösung von einigen zehn Pikometern zu entwickeln. Sie berichten im Journal „Nature“ jüngst, wie es gelungen ist Bilder zu erstellen, die zeigen, wie sich die Elektronenwolke im Kristallgitter von Festkörpern auf die Atome verteilt. Die Experimente ebnen den Weg zur Entwicklung einer neuen Klasse von laserbasierten Mikroskopen.

Seit der Erfindung des Lichtmikroskops durch Antonie van Leeuwenhoek im 17. Jahrhundert ist der Menschheit eine neue Welt im mikroskopisch Kleinen aufgegangen....

Im Focus: Neues Verfahren ermöglicht Lithiumabbau in Deutschland

Ob Netzspeicher, Elektromobilität oder tragbare Elektronik – Lithiumionen-Akkus sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für die Produktion werden jedes Jahr Millionen Tonnen Lithium gefördert – bislang allerdings fernab von Deutschland. Eine Erfindung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) könnte nun aber auch hierzulande einen wirtschaftlichen Abbau ermöglichen. Lithium soll dabei minimalinvasiv in Geothermieanlagen aus den Tiefengewässern des Oberrheingrabens gefördert werden.

Ob Netzspeicher, Elektromobilität oder tragbare Elektronik – Lithiumionen-Akkus sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für die Produktion werden jedes...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz QuApps zeigt Status Quo der Quantentechnologie

02.07.2020 | Veranstaltungen

Virtuelles Meeting mit dem BMBF: Medizintechnik trifft IT auf der DMEA sparks 2020

17.06.2020 | Veranstaltungen

Digital auf allen Kanälen: Lernplattformen, Learning Design, Künstliche Intelligenz in der betrieblichen Weiterbildung, Chatbots im B2B

17.06.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Taifun veränderte Erdbebenaktivität

02.07.2020 | Geowissenschaften

Maßgeschneiderte Katalysatoren für Power-to-X

02.07.2020 | Biowissenschaften Chemie

Internationale Konferenz QuApps zeigt Status Quo der Quantentechnologie

02.07.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics