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268 Straßenverkehrstote weniger im ersten Halbjahr 2005

26.08.2005


Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mitteilt, registrierte die Polizei im ersten Halbjahr 2005 in Deutschland 2 418 Tote im Straßenverkehr; das waren 268 oder 10% weniger als im ersten Halbjahr 2004. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 kamen 657 oder 21,4% weniger Verkehrsteilnehmer ums Leben.


Bei rund 156 400 (- 0,7% gegenüber dem ersten Halbjahr 2004) Unfällen mit Personenschaden wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2005 weitere 202 077 (- 1,2%) Personen verletzt. Bei rund 932 200 registrierten Unfällen entstand lediglich Sachschaden (-  0,2%).

Die Zahl der Straßenverkehrstoten nahm im Vergleich zum ersten Halbjahr 2004 in allen Bundesländern ab, außer in Bremen, wo sie stagnierte, und in Nordrhein-Westfalen, wo sie anstieg (+ 14). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Bayern (- 67 Getötete), Hessen (- 60), Baden-Württemberg (- 49) und Niedersachsen (- 42). Die geringsten Rückgänge der Verkehrstoten meldete die Polizei in Hamburg (- 3) sowie in Berlin und Sachsen- Anhalt (- 2).


Im ersten Halbjahr 2005 starben im Bundesdurchschnitt 29 Straßenverkehrsteilnehmer je 1 Million Einwohner. Weit über diesem Durchschnitt lagen - wie schon im ersten Halbjahr 2004 - die Werte in Mecklenburg-Vorpommern mit 52, Brandenburg mit 49 und Sachsen- Anhalt mit 46, weit darunter in den Stadtstaaten Bremen (6), Berlin (9) und Hamburg (12).

Für den Zeitraum Januar bis Mai 2005 liegen schon tiefer gegliederte Ergebnisse vor. Danach hat die Polizei rund 149 000 Fehlverhalten der Fahrzeugführer bei Unfällen mit Personenschaden festgestellt, 3,9% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Überdurchschnittlich stark zurückgegangen ist die Ursache Alkoholeinfluss (- 7,9%). Noch deutlicher war hier die Abnahme bei PKW-Fahrern (- 11,2%), während bei Radfahrern der Alkoholeinfluss um 7,3% zugenommen hat.

Im Juni 2005 erfasste die Polizei in Deutschland rund 189 900 (+ 0,5% gegenüber Juni 2004) Straßenverkehrsunfälle. Bei 34 512 (+ 5,6%) Unfällen mit Personenschaden wurden 484 (- 4,2%) Personen getötet und weitere 43 670 (+ 4,3%) verletzt.

Weitere Auskünfte gibt: Gerhard Kraski, Telefon: (0611) 75-2687, E-Mail: verkehrsunfaelle@destatis.de

Gerhard Kraski | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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