Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Qualitätsmanagement in der Graduiertenförderung – Bedarf, Instrumente, Perspektiven

08.11.2013
UniWiND-Workshop am 27. November 2013 an der Universität Jena

„Qualitätsmanagement in der Graduiertenförderung – Bedarf, Instrumente, Perspektiven“ – so lautet das Thema des diesjährigen öffentlichen Workshops des Universitätsverbandes zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND).

In der Veranstaltung am 27. November 2013 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena will das Netzwerk einen universitätsübergreifenden Austausch über Maßnahmen und Instrumente zum Qualitätsmanagement im Bereich der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung ermöglichen.

Universitäten tragen die institutionelle Verantwortung für die Qualität ihrer Forschung und Lehre. Dazu ist der Bereich der Qualitätssicherung in der Graduiertenförderung essenziell – einschließlich der damit einhergehenden Sicherung des Niveaus wissenschaftlicher Qualifizierung in Deutschland. Das öffentliche und hochschulpolitische Interesse an Fragen der Qualitätssicherung ist hoch, so dass in den Universitäten in den letzten Jahren vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Qualifizierung und Tätigkeit des wissenschaftlichen Nachwuchses diskutiert und etabliert wurden.

Konsequenterweise bedarf es einer regelmäßigen Prüfung der Ergebnisse dieser Maßnahmen, integriert in ein stimmiges, universitätsspezifisches Konzept der Qualitätssicherung. In diesem Zusammenhang ist die praktische Implementierung und Anwendung von qualitätssichernden Maßnahmen und Instrumenten für viele Universitäten ein gänzlich neues Aufgabengebiet.

Der UniWiND-Workshop 2013 bietet eine Plattform zur Diskussion und zum Austausch über die jeweiligen Ansätze zum Qualitätsmanagement in der Graduiertenförderung. Im Vordergrund stehen unter anderem folgende Fragen: Was bedeutet Qualitätssicherung in der Promotionsphase? Wie lassen sich Ansätze zur Qualitätssicherung auf den Kontext der Nachwuchsförderung an deutschen Universitäten übertragen? Gibt es bereits Kriterien zur Beurteilung der Wirksamkeit der Maßnahmen zur Qualitätssicherung, oder sind diese erst zu etablieren? Welche Erfahrungen konnten UniWiND-Universitäten bereits mit dem Qualitätsmanagement in der Graduiertenförderung sammeln?

In einem einführenden Impulsvortrag wird Prof. Dr. Stefan Hornbostel, Leiter des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ), auf die Rolle der Qualitätssicherung in der Promotionsphase eingehen. Danach präsentiert die UniWiND-Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung und Evaluation“ ihre Überlegungen zur Qualitätssicherung im Kontext der Nachwuchsförderung an deutschen Universitäten. Anschließend wird anhand von konkreten Beispielen beleuchtet, welche Konzepte, Maßnahmen und Instrumente bereits an Universitäten praktiziert werden. Ziel ist es, einen Erfahrungsaustausch anzustoßen und Perspektiven für das Qualitätsmanagement in der Graduiertenförderung aufzuzeigen.

„Mit unserem Workshop wollen wir ganz konkrete und praktische Fragen des Qualitätsmanagements in der Nachwuchsförderung diskutieren. UniWiND-Veranstaltungen zeichnen sich dabei dadurch aus, dass sie allen Akteuren in diesem Feld ein Forum bieten, sich miteinander auszutauschen – jenseits von Hierarchien und Funktionen“, bemerkt Prof. Dr. Erika Kothe, Vorsitzende von UniWiND und Prorektorin für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Weitere Informationen:
http://uniwind.org/workshop2013 – Workshop-Programm und Anmeldung
UniWiND e. V.:
Der Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND) wurde 2009 gegründet und ist ein Forum für den hochschulübergreifenden Austausch über Chancen, Herausforderungen und Reformen in der Nachwuchsförderung. Das Netzwerk umfasst derzeit 33 Mitgliedsuniversitäten, welche die Nachwuchsförderung zur zentralen Aufgabe ihrer Hochschulen gemacht haben. UniWiND setzt sich dafür ein, die Bedingungen der Weiterqualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses nach gemeinsamen Standards zu optimieren, um ihnen bestmögliche Chancen für zukünftige Karrieren innerhalb und außerhalb der Hochschulen zu ermöglichen. Der Vereinssitz von UniWiND e. V. ist Freiburg. Die Geschäftsstelle befindet sich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Kontakt:
Geschäftsstelle UniWiND/GUAT
Dr. Gunda Huskobla
c/o Graduierten-Akademie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Johannisstraße 13
07743 Jena
Tel.: 03641-930404
E-Mail: kontakt[at]uniwind.org
Weitere Informationen:
http://www.uniwind.org - UniWiND
http://uniwind.org/workshop2013 – Workshop-Programm und Anmeldung

Gunda Huskobla | idw
Weitere Informationen:
http://www.uniwind.org -
http://uniwind.org/workshop2013

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Selfies in 3D: Hightech aus der Alpenrhein-Region
28.06.2018 | Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur

nachricht Internationaler Workshop zu Künstlicher Intelligenz in der Quantenphysik
13.06.2018 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Sichere Schraubverbindungen mit standardisiertem Ultraschallverfahren

23.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Studie zu Werkstoffprüfung: Schäden in nichtmagnetischem Stahl mit Magnetismus aufspüren

23.07.2018 | Studien Analysen

Sauerstoffstabile Hydrogenasen für die Anwendung

23.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics