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Siemens auf der Passenger Terminal Expo 2013 in Genf

08.04.2013
Siemens präsentiert sich auf der diesjährigen Passenger Terminal Expo vom 9. bis 11. April 2013 in Genf unter dem Motto „effiziente und flexible Airport-Lösungen“.

Das Unternehmen stellt Produkte, Lösungen und Dienstleistungen vor, die Flughafen- und Fluglinienmanagern helfen, den wachsenden Anforderungen des modernen Flughafenbetriebs gerecht zu werden. Besonderes Highlight ist das neu entwickelte vollautomatische Check-in-System Sicheck. Weitere Schwerpunkte sind die Frühgepäckspeicherung, Sicherheit, IT-Integration sowie Gebäude-Management.


Messebesucher können das Check-In-System Sicheck am Siemens-Messestand 1005 in Halle 1 live erleben


Hochregallager des EBS-Systems

Kürzere Umsteigezeiten, flexiblere Reiseplanung, komfortablere Dienstleistungen für den Passagier und stetig steigende Anforderungen an die Sicherheit für Fracht und Fluggast – mit diesen Themen sind Flughafenbetreiber heute konfrontiert. Effiziente und aufeinander abgestimmte Lösungen für die Flughafeninfrastruktur leisten einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung von Ressourceneinsatz und Energieverbrauch am Boden bei gleichzeitiger Verbesserung der Kundendienstleistungen.

Sicheck: Gepäckaufgabe der Zukunft

Das Thema Self-Service-Check-in über Automaten, Internet und Smartphones gewinnt immer mehr an Bedeutung. Passagiere können flexibel einchecken wann und wo sie wollen, jederzeit Sitzplatzänderungen vornehmen und sich das lästige Schlangestehen sparen. Der Vorteil für die Fluglinien besteht in der Entlastung Ihrer Infrastruktur und des Personals. Siemens zeigt auf der Passenger Terminal Expo das vollautomatische Check-In-System vom Typ Sicheck. Die modulare Lösung beinhaltet mehrere so genannte Bag Drop-Varianten, die auf die individuellen Anforderungen von Flughäfen und Fluggesellschaften angepasst werden können. Dabei sind sowohl offene als auch geschlossene Systeme möglich.

Gemeinsam mit der Software von Materna ips wird unter anderem der voll automatisierte Check-in mit integrierter Gepäckaufgabe möglich. In weniger als einer Minute können Fluggäste anhand einer intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche den kompletten Check-In selbst vornehmen. Unabhängig davon, mit welcher Airline sie fliegen oder welche Sprache sie sprechen. Die Software lässt sich problemlos in die Softwareprogramme der einzelnen Fluglinien einbinden, die den von der International Air Transport Association (IATA) verwendeten Standard CUSS (Common Use Self Service) verwenden. Dadurch können alle Fluglinien die gleichen Check-In-Geräte nutzen, die der Flughafen bereitstellt und wartet, ohne eigene Geräte aufstellen zu müssen. Siemens und Materna bieten diese CUSS-basierte Lösung zukünftig für Flughäfen in Europa, Nahost und Asien an.

Baggage Warehouse für maximalen Komfort

Siemens präsentiert auf der Passenger Terminal Expo ein neues System für die Gepäckspeicherung. Wie in einem Distributionszentrum können Gepäckstücke aller Art vollautomatisch ein- und ausgelagert werden, bis der jeweilige Flug aufgerufen wird. Die Lösung wird als Baggage Warehouse bezeichnet und basiert auf einem Hochregallager. Das System vereint die Vorzüge eines schnellen und effizienten Einzeltransports mit einer platzsparenden Sortierung. Dabei werden vertikale Bewegungen von Liften und horizontale von Shuttles ausgeführt. Gesteuert wird das Baggage Warehouse über ein Lagerverwaltungssystem, dass die Position eines jeden Trays im Hochregallager kennt und die Gepäckstücke zur richtigen Zeit nach Zielen sortiert wieder in die Gepäckförderanlage einschleust. In der Distributionslogistik wird das so genannte Lift&Run-System schon lange Zeit erfolgreich eingesetzt. Darüber hinaus bietet Siemens weitere Gepäckspeichertechnologien an, wie beispielsweise Tray-Pufferbahnen oder dynamische Tray-Speicherbahnen.

Das Baggage Warehouse kann auch als Early Bag Store (EBS) für die Frühgepäckspeicherung genutzt werden. Statt teuren Regalbediengeräten setzt es ebenfalls auf das Lift&Run-System, dass wesentlich schneller, kostengünstiger und umweltfreundlicher ist als andere Lösungen auf dem Markt. EBS-Systeme sind an Hub-Flughäfen mit vielen Transferpassagieren ebenso im Einsatz wie an Flughäfen, die ihren Passagieren die Möglichkeit des Early Check-ins anbieten. Der maximale Komfort der Fluggäste steht im Fokus, denn die sollen sich am Flughafen wohl fühlen und ohne Gepäck zum Essen gehen oder Einkaufen können.

IT-Integration: Effizienterer Flughafenbetrieb mit Siamos

Immer mehr Flughafenbetreiber benötigen heute dringend ein Gesamtbild über die immer komplexeren und extrem arbeitsteiligen Abfertigungsprozesse sowie über die Ursachen für Probleme und Ausnahmesituationen. Unterschiedliche Steuerungs- und Verwaltungssysteme erlauben in der Regel nur eine eingeschränkte Sicht und liefern isolierte Daten. Mit der Leitstandssoftware Siamos bietet Siemens eine Integrationsplattform, in der Daten über den Betrieb an Flughäfen zusammengeführt und dargestellt werden. Flughafenbetreiber können den gesamten Betrieb somit ständig und zeitnah analysieren und Maßnahmen ergreifen, um ihn optimal und flexibel an betriebswirtschaftliche Ziele anzupassen.

Über standardisierte Schnittstellen können Informationen über die Fahrweise einer Gepäckförderanlage, der Durchsatz des Cargo-Handling oder Wartungsinformationen aus dem Flottenmanagement sowie Abfertigungsdaten und kaufmännische Kenngrößen integriert werden. Siamos überwacht alle wesentlichen Organisationseinheiten, die im Flughafenbetrieb involviert sind, und leitet daraus Entscheidungshilfen und Prognosen ab. Aber auch Systeme zur Energiewirtschaft, dem Gebäudemanagement oder der Steuerung von Ankunfts-, Abflug- und Transfer-Bereichen können berücksichtigt werden. Über ein lernfähiges Regelwerk macht Siamos auf Basis kumulierter Daten darüber hinaus Vorschläge zur besseren Steuerung des operativen Betriebs und bietet somit auch eine Entscheidungsunterstützung. Durch die Verknüpfung der verschiedenen aber zusammenwirkenden Prozesse werden eine ganzheitliche Optimierung und damit ein effizienter Betrieb ermöglicht. Dabei werden Kostentreiber identifiziert und Erkenntnisse über Engpässe in der Infrastruktur gewonnen.

Redaktion
Katja Wild
+49 173 3483979
katja.wild@siemens.com

Katja Wild | Siemens Infrastructure
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/mobility-logistics-bilder/pte-2013
http://www.siemens.com/presse/mobility-logistics/material

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