Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leistungsschub für industrielle Heizsysteme

30.10.2015

SPS IPC Drives 2015, Halle 11

  • Deutlich höhere Ausgangsleistung und Leistungsdichte bei Heating Control Systemen Siplus HCS
  • Siplus HCS4200 jetzt auch für sehr große Heizfelder in 230-/277-Volt-Spannungsnetzen
  • Siplus HCS4300 für viermal so viele Heizelemente wie bisher in 400-/480-Volt-Netzen
  • Softstart-Funktion für Heizelemente mit hohem Einschaltstrom
  • Integriert in die Automatisierung via TIA Portal und Profinet-/Profibus-Kommunikation

Siemens hat die modularen Heating Control Systeme Siplus HCS zum Schalten und Steuern von Heizfeldern und -elementen mit deutlich höherer Ausgangsleistung und Leistungsdichte ausgestattet. Siplus HCS4200 für 230-/277-Volt-Spannungsnetze verfügt nun über die doppelte Anzahl an Ausgängen.

Mit bis zu 384 Ausgängen steuert ein HCS4200-Verbund jetzt auf kleinstem Raum auch sehr große Heizfelder. Zudem wurde mit dem neuen Power Output Modul (POM) Midrange die Ausgangsleistung mehr als verdoppelt – je Heizelement bei 230 Volt von bisher 1,47 auf 3,68 Kilowatt. Dieses POM ist auch für 277-Volt-Spannungsnetze geeignet.

Auch das Heating Control System Siplus HCS4300 für 400-/480-Volt-Netze lässt sich mit einer höheren Leistungsdichte nun noch flexibler an die Applikation anpassen. Bei einer maximalen Leistung von 7,6 Kilowatt pro Ausgang steuert das kompakte Heizsystem jetzt mit bis zu 216 Ausgängen viermal so viele Heizelemente wie bisher.

Heating Control Systeme von Siemens sind weltweit in unterschiedlichen Branchen und Anwendungen im Einsatz: zum Beispiel beim Trocknen von Lacken und Beschichtungen, beim Formen von Kunststoffen und Leichtbau-Materialien sowie beim Kunststoffschweißen und bei der Folienextrusion.

Für Siplus HCS4200 und HCS4300 gibt es drei neue Peripheriemodule mit praxisnahen Zusatzfunktionen: eines für die Temperaturerfassung, ein weiteres mit 16 digitalen Ein- oder Ausgängen und das dritte zur Strom- und Spannungs-Messung, um zum Beispiel Netzschwankungen zu kompensieren. Zudem wurden die Heating Control Systeme mit einer Softstart-Funktion ausgestattet. Mit dieser lassen sich jetzt Strahler mit sehr hohem Einschaltstrom, etwa bis zum 20-fachen Nennstrom, ansteuern.

Über das Engineering-Framework TIA Portal (Totally Integrated Automation) und Profinet-/Profibus-Kommunikation werden die Heizungssteuerungen einfach in den Automatisierungsverbund mit HMI(Human Machine Interface)-Geräten, Controllern und Motion Control-Komponenten integriert. In der HCS-Programmbibliothek passt der Anwender die einzelnen Programmbausteine einfach an die jeweilige Applikation an. Beispielprojekte unterstützen den Erstanwender.

Detaillierte Diagnosefunktionen unterstützen bei Störungen im Heizprozess und helfen bei der schnellen Fehlerbeseitigung. Erkannt wird zum Beispiel, welcher Strahler defekt ist, ob eine hin- oder rückführende Sicherung ausgelöst hat oder ob die Netzspannung oder -frequenz außerhalb der Toleranz liegt. Die Diagnosedaten werden über Profinet/Profibus zur zentralen Anlagensteuerung gemeldet. Zur Ferndiagnose greift Anwender auf diese Daten per Webbrowser zu.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.siemens.de/siplus-hcs


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.  

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015100010DFDE


Ansprechpartner
Herr Gerhard Stauß
Division Digital Factory
Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475 Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7945

gerhard.stauss​@siemens.com

Gerhard Stauss | Siemens Digital Factory

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Cobot-Assistenz in der Montage: Flexible Lösungen für den Mittelstand auf der Hannover Messe 2020
19.02.2020 | Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM

nachricht HMI Preview 2020: Neue Herzen für Brennstoffzellen: Fraunhofer IWU forscht an zukunftsfähiger Serienproduktion
12.02.2020 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics