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Innovative Materialien und Herstellungsverfahren beim Nanotechnologie-Gipfel in Tokio

02.02.2018

Die weltweit größte internationale Fachmesse für Nanotechnologie, die nano tech in Tokio, ist vom 14. bis 16. Februar 2018 erneut Anziehungspunkt für Nanotechnologieexperten aus der ganzen Welt. Mehr als 50.000 internationale Besucher werden auf dem Messegelände Big Sight in Tokio erwartet.

Schwerpunkte der Messe 2018 sind u.a. innovative neue Materialien wie z.B. Graphen und Fullerene, Nanopartikel, -beschichtungen, -tinten, -kompositwerkstoffe, Carbon Nanotubes, photonische, magnetische und biokompatible Materialien sowie nanobasierte Herstellungstechnologien und Mess- und Prüfverfahren bis in den Nanometerbereich.


Impressionen der nano tech 2017

IVAM

Zum Einsatz kommen die vorgestellten Produkte und Technologien in den unterschiedlichsten Branchen, wie z.B. im Bereich IT, Software und Elektronik, in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt und den Life Sciences. Trendthemen sind zudem Internet of Things (IoT), Robotik und künstliche Intelligenz.

Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik wird erneut auf der nano tech vertreten sein und innerhalb der „German Area“ einen Gemeinschaftsauftritt präsentieren. Folgende internationale Aussteller werden vor Ort ihre Produktinnovationen vorstellen:

Als anwendungsorientiertes FuE-Institut entwickelt das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC Materialien, Beschichtungslösungen, maßgeschneiderte Nanopartikel sowie kosteneffiziente Herstellungsverfahren zum Upscaling und verfügt über umfassende Nano-Analytik- und Testverfahren.

Auf der nano tech 2018 präsentiert das Fraunhofer ISC zum Thema Nanotechnologie funktionelle Prototypen sowie Entwicklungsprojekte, einschließlich Ultrabarriere-Materialien, funktionelle Beschichtungen, Mikrooptik und Mikroelektronik, Dielektrika und elektrische Verbindungstechnik, wie auch Nano-Imprint, TPA und 2PP-Technologie.

Das Unternehmen GrapheneTech präsentiert auf der Messe ein „Graphene Nanoplatelets Powder“. Das Pulver wird in einem geschützten, „grünen“ Top-down-Prozess auf der Grundlage von mechanischem Peeling, ohne Verwendung von Chemikalien oder Lösungsmitteln, hergestellt.

Das patentierte Verfahren gestattet eine Feinabstimmung des Herstellungsprozesses, um verschiedene Graphen-Nanoplättchen mit unterschiedlichen Eigenschaften zu erhalten, die die Anpassung des Materials an die endgültige Anwendung der Kunden ermöglichen. Derzeit bietet GrapheneTech drei Sorten Graphen-Nanoplättchen (GP500, GP300, GP100) sowie verschiedene Dispersionen an.

Das Institut für Kunststofftechnik Darmstadt der Hochschule Darmstadt präsentiert sich und seine Forschung auf der nano tech 2018. Die Hochschule Darmstadt ist eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Über 60 Bachelor-, Diplom-, und Masterstudiengänge mit vielfach selbst wählbaren Schwerpunkten bieten beste Berufsaussichten für die rund 16.000 Studierenden. Sie lernen in Ingenieurwissenschaften, Informationswissenschaft und Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Architektur, Medien und Design.

Die Multiphoton Optics GmbH stellt auf der Messe eine LithoProf3D-Strukturierungsplattform für den hochpräzisen 3D-Druck vor. Das Produkt wird unter anderem für Applikationen in den Bereichen Optik/Photonik, Life Sciences, Biomedizin und Maskenherstellung verwendet. Das Unternehmen stellt 3D-Laserlithographieanlagen zur Fertigung optischer Packages und biomedizinischer Produkte her und bietet einen Prototyping- und Fertigungsservice an. LithoP&E-Prototyping- und Engineering-Services für die Industrie, Institute und Universitäten zählen ebenso zum Produkt-Portfolio wie ein Consulting-Service zur Implementierung von klassischen zwei- und dreidimensionalen Prozessierungstechnologien, wie hochpräzisem 3D-Druck.

Nano Coatings S.L. ist ein innovatives Start-up-Unternehmen, welches im Oktober 2014 gegründet wurde. Die Tätigkeiten fokussieren sich darauf, synthetische Diamanten mithilfe eines hochentwickelten technologischen Prozesses herzustellen. Eine eigene Technologie für die auf PECVD basierende Diamantbeschichtungssynthese befähigt das Unternehmen dazu, Diamantmaterial von nahezu jeder Art zu produzieren. Nano Coatings S.L. bietet eine Produktpalette von künstlich hergestellten einkristallinen und polykristallinen Diamantbeschichtungen für industrielle Anwendung, u.a. in den Bereichen Optik, Elektronik, Schneidwerkzeug und Schmuck.

Die Nanoinitiative Bayern GmbH stellt auf der Messe ihre Aktivitäten vor, in deren Fokus die Vernetzung von KMU untereinander und mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen steht. Hierbei sollen der effiziente Transfer von FuEuI-Ergebnissen in marktfähige Produkte und die Förderung von Kooperationen mit dem Ziel konkreter Projekte, z. B. im Bereich Nanokohlenstoffe, Nanosilber, Nanotinten oder Nanoanalytik, ermöglicht werden. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen die Initiierung, Unterstützung und Koordination von Projekten und Netzwerken bis zum kompletten Projektmanagement sowie die Unterstützung bei Projektanträgen oder die Organisation kundenspezifischer Innovationsworkshops.

Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik unterstützt als internationales Hightech-Netzwerk seit mehr als 20 Jahren Unternehmen und Institute aus aller Welt. Zu den zentralen Aufgaben des Verbandes gehört es, Synergien zu schaffen und die Mitglieder beim Wissensaustausch, bei gemeinschaftlichen Projekten und beim Aufbau von Kontakten untereinander und mit potenziellen Kunden zu unterstützen. Durch zielgerichtetes Technologiemarketing beschleunigt IVAM die Umsetzung innovativer Ideen in marktfähige Produkte.

Weitere Informationen:

http://www.ivam.de

Mona Okroy-Hellweg | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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