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Fraunhofer HHI auf der Photonics West 2016, 13.-18. Februar, San Francisco

02.02.2016

Bei der diesjährigen Photonics West stellt das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI aktuellste Entwicklungen aus dem Bereich der Sensor- und Laser-Technologie vor. Treffen Sie unsere Experten am deutschen Gemeinschaftsstand 4629-28 in Halle D vom 13.-18. Februar in San Francisco, USA.

Auf unserem Stand 4629-28 in Halle D finden Sie folgende Highlights:

Terahertz-Sensorik – Neuartiges, kompaktes THz-Transceiver-Modul

Terahertz-Strahlung besitzt großes Potenzial für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Aufgrund der hohen Komplexität heutiger Sensorköpfe war der Einsatz dieser vielversprechenden Technologie im industriellen Umfeld bislang nur eingeschränkt möglich.

Insbesondere Messungen in Reflexion litten unter unhandlichen und kostenintensiven Messanordnungen. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut präsentiert ein neuartiges, kompaktes THz-Transceiver-Modul, welches Reflexionsmessungen unter senkrechtem Einfall ermöglicht.

Dadurch wird eine Vielzahl von neuen industriellen Anwendungsszenarien erstmals für die THz-Technologie zugänglich.

Faseroptischer 3D-Formsensor: Cyberglove – Virtuelle Maschinensteuerung mit Nerven aus Glas

Eine multifunktionale faseroptische Sensorplattform zur 3D-Formerfassung kann auf Basis einer neuartigen hochpräzisen Femtosekunden-Laserbearbeitungstechnologie bereitgestellt werden. Typische Sensoren sind beispielhaft in einem "Cyber-Handschuh" integriert worden, bei dem die Bewegungen eines jeden einzelnen Fingers erkannt, visualisiert und gleichzeitig an eine Roboter-Hand übertragen wird.

Integrierter abstimmbarer Laser für THz Generation: Dualer durchstimmbarer Laser Chip bei 1,5 µm – basierend auf der Integrations-Plattform PolyBoard des Fraunhofer HHI

Die PolyBoard-Plattform des Fraunhofer HHI ermöglicht die hybride Integration von zwei durchstimmbaren Polymer/InP-DBR-Lasern im Wellenlängenbereich um 1,5 µm auf einem Chip.

Die Emission jedes einzelnen Lasers ist um 20 nm (2,4 THz) abstimmbar, wobei eine kontinuierliche Durchstimmung von mehr als 9 nm (1,1 THz) erreicht wird. Anwendungsgebiete solcher Lichtquellen sind DWDM-Netzwerke, CW-Terahertz-Systeme, Mikrowellenphotonik und Spektroskopie.

Anne Rommel | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

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Im Focus: Wenn Ionen an ihrem Käfig rütteln

In vielen Bereichen spielen „Elektrolyte“ eine wichtige Rolle: Sie sind bei der Speicherung von Energie in unserem Körper wie auch in Batterien von großer Bedeutung. Um Energie freizusetzen, müssen sich Ionen – geladene Atome – in einer Flüssigkeit, wie bspw. Wasser, bewegen. Bisher war jedoch der präzise Mechanismus, wie genau sie sich durch die Atome und Moleküle der Elektrolyt-Flüssigkeit bewegen, weitgehend unverstanden. Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung haben nun gezeigt, dass der durch die Bewegung von Ionen bestimmte elektrische Widerstand einer Elektrolyt-Flüssigkeit sich auf mikroskopische Schwingungen dieser gelösten Ionen zurückführen lässt.

Kochsalz wird in der Chemie auch als Natriumchlorid bezeichnet. Löst man Kochsalz in Wasser lösen sich Natrium und Chlorid als positiv bzw. negativ geladene...

Im Focus: When ions rattle their cage

Electrolytes play a key role in many areas: They are crucial for the storage of energy in our body as well as in batteries. In order to release energy, ions - charged atoms - must move in a liquid such as water. Until now the precise mechanism by which they move through the atoms and molecules of the electrolyte has, however, remained largely unknown. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now shown that the electrical resistance of an electrolyte, which is determined by the motion of ions, can be traced back to microscopic vibrations of these dissolved ions.

In chemistry, common table salt is also known as sodium chloride. If this salt is dissolved in water, sodium and chloride atoms dissolve as positively or...

Im Focus: Den Regen für Hydrovoltaik nutzen

Wassertropfen, die auf Oberflächen fallen oder über sie gleiten, können Spuren elektrischer Ladung hinterlassen, so dass sich die Tropfen selbst aufladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben dieses Phänomen, das uns auch in unserem Alltag begleitet, nun detailliert untersucht. Sie entwickelten eine Methode zur Quantifizierung der Ladungserzeugung und entwickelten zusätzlich ein theoretisches Modell zum besseren Verständnis. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte der beobachtete Effekt eine Möglichkeit zur Energieerzeugung und ein wichtiger Baustein zum Verständnis der Reibungselektrizität sein.

Wassertropfen, die über nicht leitende Oberflächen gleiten, sind überall in unserem Leben zu finden: Vom Tropfen einer Kaffeemaschine über eine Dusche bis hin...

Im Focus: Harnessing the rain for hydrovoltaics

Drops of water falling on or sliding over surfaces may leave behind traces of electrical charge, causing the drops to charge themselves. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz have now begun a detailed investigation into this phenomenon that accompanies us in every-day life. They developed a method to quantify the charge generation and additionally created a theoretical model to aid understanding. According to the scientists, the observed effect could be a source of generated power and an important building block for understanding frictional electricity.

Water drops sliding over non-conducting surfaces can be found everywhere in our lives: From the dripping of a coffee machine, to a rinse in the shower, to an...

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Verschränkte Lichtteilchen lassen sich nutzen, um Bildgebungs- und Messverfahren zu verbessern. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat eine Quantenimaging-Lösung entwickelt, die in extremen Spektralbereichen und mit weniger Licht genaueste Einblicke in Gewebeproben ermöglichen kann.

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