Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolg in der Medizintechnik

19.03.2010
GMTA auf der Medtec Europe 2010: Wo liegen die Chancen und Risiken beim Einstieg in den Markt für Medizintechnik?

Medizintechnik gilt als krisensicher. Viele Unternehmen, die in der Branche bislang noch nicht aktiv sind, wollen neue Angebote dahingehend ausrichten. Die German Medical Technology Alliance (GMTA) -ein Zusammenschluss von fünf Kompetenzzentren im Bereich der Medizintechnik - berät Unternehmen zu den Chancen und Risiken beim Einstieg in den Markt für Medizintechnik. Interessierte Unternehmen können sich vom 23. bis 25. März 2010 auf der Medtec Europe in Stuttgart am Stand 479 in Halle 4 über das Angebot der GMTA informieren.

Ob Kunststoffe und Metallwaren, Lasertechnik und IuK-Technologien, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mechatronik - der Markt für Medizintechnik umfasst die unterschiedlichsten Branchen. Viele Unternehmen, die bisher als Zulieferer für die Automobil- und Sachgüterindustrie tätig waren und von der Wirtschafts- und Finanzkrise stark getroffen wurden, denken vermehrt darüber nach, mit ihrem Angebot und ihren Leistungen in den Markt für Medizintechnik einzusteigen.

Grund für die Attraktivität des Marktes ist neben der ständigen Modernisierung und Prozessoptimierung im Gesundheitswesen die schlichte Tatsache, "dass medizintechnische Leistungen nun einmal jederzeit gebraucht werden, und dass aufgrund der demografischen Entwicklung die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen in der Zukunft weiter ansteigen wird", erklärt Dr. Ludger Schnieder, Vorstandsvorsitzender der GMTA. Doch trotz dieser positiven Aussichten dürfen die spezifischen Anforderungen und Risiken, die mit dem Einstieg eines Unternehmens in den Markt für Medizintechnik verbunden sind, nicht übersehen werden. Hierzu gehören vor allem der lange und oft steinige Zulassungsweg für Medizinprodukte und -geräte sowie ein hoher Investitionsaufwand bei der Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus erfordern die unterschiedlichen Komponenten eines Medizinproduktes und die zunehmende Vernetzung von Medizingeräten eine enge Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren.

"Um im Markt für Medizintechnik langfristig bestehen zu können und innovative Produkte schnell und sicher an den Patienten zu bringen, müssen bestimmte strukturelle und finanzielle Voraussetzungen erfüllt sein", erklärt Dr. Ludger Schnieder. Die GMTA hilft auf der Basis einer gründlichen Analyse des Unternehmens und des Marktumfeldes, die Chancen und Risiken der Unternehmens-Neuausrichtung realistisch zu bewerten und den Einstieg in die Medizintechnik zu erleichtern.

Mit dem Know-how ihrer Mitglieder und einem Netzwerk von über 300 Institutionen aus Forschung, Medizin und Wirtschaft hilft die GMTA bei der Suche nach finanziellen Fördermöglichkeiten von Produkt- und Projektideen, prüft mit Markt- und Technologieanalysen sowie Zukunftsstudien deren Erfolgschancen im Markt und unterstützt die Zertifizierung, Verwertung und den Vertrieb von Medizinprodukten.

An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bringt die GMTA unterschiedliche Akteure zusammen. "Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen ist ein wesentlicher Faktor für mehr Wachstum und Innovation im Markt für Medizintechnik", weiß Stephan Albani aus eigener Erfahrung. Als Vorstand der GMTA und Geschäftsführer der HörTech gGmbH koordiniert er mit seinem Team den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Kliniken und Unternehmen, die gemeinsam moderne Systemlösungen für Hörgeschädigte entwickeln.

Von der Arbeit und den Angeboten der Allianz können sich die Besucher vom 23.-25. März 2010 auf der Medtec Europe in Stuttgart am Stand 479 in Halle 4 informieren.

Pressekontakt:

DauthKaun ZSP GmbH
Yvonne Küchler
Monbijouplatz 5
10178 Berlin
Tel: (030) 240 47 86 -19, Fax: -10
E-Mail: yvonne.kuechler@dauthkaun.de
GMTA German Medical Technology Alliance e.V.
c/o Kompetenzzentrum HörTech gGmbH
Esther Ortgies
Marie-Curie-Str. 2
26129 Oldenburg
Tel.: 0441 / 2172-146
E-Mail: E.Ortgies@HoerTech.de
Die German Medical Technology Alliance e. V. (GMTA) ist der Zusammenschluss von Kompetenzzentren für Medizintechnik, die aus einem Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2000 hervorgegangen sind. Zur GMTA gehören derzeit das Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik AKM, das Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik HörTech in Oldenburg, das Kompetenzzentrum Minimal Invasive Medizin & Technik Tübingen Tuttlingen MITT, das Kompetenzzentrum für Medizintechnik medways in Jena sowie das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und Systeme OFFIS. Ziel der GMTA ist es, die in den Zentren erbrachten Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen, in Ergänzung zu den Aktivitäten jedes einzelnen Zentrums die gemeinsamen Interessen aller Mitglieder wahrzunehmen und darüber hinaus das in der Allianz gebündelte Transformations-Know-how in Form konkreter Dienstleistungen zu vermarkten.

Yvonne Küchler | idw
Weitere Informationen:
http://www.gmta.de

Weitere Berichte zu: GMTA HörTech Medical Wellness Medizinprodukt Medizintechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019
16.10.2019 | Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

nachricht Fraunhofer FHR präsentiert Hochfrequenztechnologie für autonomes Fahren auf dem VDI Kongress ELIV 2019 in Bonn
14.10.2019 | Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination

Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

Im Focus: Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019

Auf der K 2019, der Weltleitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR das breite Anwendungsspektrum des von ihm entwickelten Millimeterwellen-Scanners SAMMI® im Kunststoffbereich. Im Rahmen des Messeauftritts führen die Wissenschaftler die vielseitigen Möglichkeiten der Millimeterwellentechnologie zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten vor.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

Im Focus: Solving the mystery of quantum light in thin layers

A very special kind of light is emitted by tungsten diselenide layers. The reason for this has been unclear. Now an explanation has been found at TU Wien (Vienna)

It is an exotic phenomenon that nobody was able to explain for years: when energy is supplied to a thin layer of the material tungsten diselenide, it begins to...

Im Focus: Rätsel gelöst: Das Quantenleuchten dünner Schichten

Eine ganz spezielle Art von Licht wird von Wolfram-Diselenid-Schichten ausgesandt. Warum das so ist, war bisher unklar. An der TU Wien wurde nun eine Erklärung gefunden.

Es ist ein merkwürdiges Phänomen, das jahrelang niemand erklären konnte: Wenn man einer dünnen Schicht des Materials Wolfram-Diselenid Energie zuführt, dann...

Im Focus: Wie sich Reibung bei topologischen Isolatoren kontrollieren lässt

Topologische Isolatoren sind neuartige Materialien, die elektrischen Strom an der Oberfläche leiten, sich im Innern aber wie Isolatoren verhalten. Wie sie auf Reibung reagieren, haben Physiker der Universität Basel und der Technischen Universität Istanbul nun erstmals untersucht. Ihr Experiment zeigt, dass die durch Reibung erzeugt Wärme deutlich geringer ausfällt als in herkömmlichen Materialien. Dafür verantwortlich ist ein neuartiger Quantenmechanismus, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift «Nature Materials».

Dank ihren einzigartigen elektrischen Eigenschaften versprechen topologische Isolatoren zahlreiche Neuerungen in der Elektronik- und Computerindustrie, aber...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

VR-/AR-Technologien aus der Nische holen

18.10.2019 | Veranstaltungen

Ein Marktplatz zur digitalen Transformation

18.10.2019 | Veranstaltungen

Wenn der Mensch auf Künstliche Intelligenz trifft

17.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Insekten teilen den gleichen Signalweg zur dreidimensionalen Entwicklung ihres Körpers

18.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Volle Wertschöpfungskette in der Mikrosystemtechnik – vom Chip bis zum Prototyp

18.10.2019 | Physik Astronomie

Innovative Datenanalyse von Fraunhofer Austria

18.10.2019 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics