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Mit Innovationen die Produktivität steigern

27.04.2004


In diesem Jahr findet die Internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung – Metav – in München und in Düsseldorf statt. Siemens Automation and Drives (A&D) zeigt an beiden Messeplätzen unter dem Motto „Productivity in Motion – Systems, Solutions, Services“ innovative Technik und Dienstleistungen für den Werkzeugmaschinenbauer und -betreiber. Ausstellungsschwerpunkte sind unter anderem Neuheiten bei den Sinumerik-Steuerungen, der Antriebs- und Motorentechnik sowie bei Dienstleistungen rund um die Werkzeugmaschine.


Sinumerik Steuerung



„ Siemens ist auf dem Gebiet elektrischer Ausrüstungen für Werkzeugmaschinen Innovationstreiber. Wir erkennen technische Trends früh und setzen diese in Kundennutzen um. Dadurch erzielen unsere OEM-Kunden und Endanwender eine permanente Steigerung der Produktivität in ihrem Betrieb“, sagte Dr. Siegfried Russwurm, Leiter Motion Control Systems bei Siemens A&D. Für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit OEM- und Endkunden ist der Siemens-Bereich mit dem „Supplier of the Year Award 2003“ von der Firma Gildemeister ausgezeichnet worden. Ein Beispiel der gemeinsamen Produktentwicklung mit Leitkunden ist die Sinumerik 840D powerline: Durch die Integration neuer Hardwarekomponenten und Softwarefunktionen konnte die Produktivität dieser Steuerung erneut gesteigert und die Werkstückqualität bei der Bearbeitung weiter verbessert werden.



Die von Siemens auf der Metav vorgestellten Innovationen für den Werkzeugmaschinenbau reichen von der CNC-Steuerung über die Antriebs- und Motorentechnik bis hin zu Themen wie Mechatronic Support, virtuelle Fertigung oder integrierte Sicherheitstechnik. Ein Highlight auf der Messe ist die hochdynamische Echtzeitkopplung von bis zu acht 840D-powerline-Steuerungen. Damit können Maschinen bis zu 248 Achsen und Spindeln mit flexibler Zuordnung zu einer CNC gesteuert werden. Die Offenheit dieser Steuerung lässt darüber hinaus die Implementierung von kundenspezifischen Bedienoberflächen zu und ermöglicht den Maschinenherstellern im CNC-Echtzeitbereich eine optimale Anpassung an ihre Maschinenreihen.

Für einfache Maschinen präsentiert Siemens die Sinumerik-802-Familie beispielsweise mit der Funktion „Modem“, mit die Sinumerik 802D komplett via PC bedient, programmiert oder verändert werden. Zusätzlich gibt es die Alternative einer DP-DP-Kopplung, um die Steuerung in den Verbund mit anderen Steuerungen einzubinden. Das Reduzieren der Haupt- und Nebenzeiten ist eine Möglichkeit, die Produktivität einer Maschine zu erhöhen. Dazu hat Siemens Antriebssysteme wie den digitalen Umrichter Simodrive 611D, gepaart mit kompakten, hochdynamischen Servo- und Spindelmotoren. Im Bereich der Spindeln zeigt Siemens eine Economy-Motorspindel für die Aluminiumbearbeitung.

Auf dem Sektor der integrierten Sicherheitstechnik bietet Siemens sichere Kommunikation über den Profibus mit Profisafeprotokoll. Weitere Sicherheitsfunktionen sind beispielsweise die Absturzsicherung an Vertikalachsen mit sicherem Bremsenmanagement, der integrierte, teilautomatisierte Abnahmetest sowie die neue sichere Geschwindigkeitsüberwachung für Normmotoren ohne Motorgeber. Ein Highlight in diesem Bereich ist das automatisch generierte Protokoll des Abnahmetests, das sowohl für den Maschinenhersteller als auch für den Maschinenbetreiber ein eindeutiger Nachweis der funktionalen Sicherheit der Maschine ist.

Ebenfalls gezeigt wird der Mechatronic Support, eine Dienstleistung, mit der Siemens den Maschinenbauer von der Konzeptionsphase über den Prototypenbau bis hin zum Maschinenbetrieb begleitet. Das funktioniert unter anderem über das „virtuelle

Prototyping“, bei dem die Maschine komplett simuliert wird. Das spart Kosten und Zeit spart und gibt Planungssicherheit bei der Maschinenentwicklung. Unter dem Begriff „virtuelle Fertigung“ verfügt Siemens über eine Dienstleistung für das Einfahren und Optimieren von NC-Programmen bei hochwertigen Werkstücken. Dabei wird das NC-Programm an unterschiedlichen Stellen der Verfahrenskette simuliert und das Geschwindigkeitsprofil beziehungsweise die Oberflächengüte am virtuellen Werkstück analysiert. Mittels Optimierung des NC-Programms kann die Bearbeitungszeit verkürzt oder die Oberflächengüte verbessert werden.

Für den Maschinenanwender stellt Siemens Software für den Bereich der Klein- und Mittelserienfertigung vor. Die werkstattgerechten Bedienoberflächen besitzen neben der grafischen Programmierung eine komplette Umgebung für die Erstellung von DIN/ISO-Programmen. Damit sind alle weltweit etablierten Programmiermethoden abgedeckt.

Für den Datentransfer von und zu Steuerungen hat Siemens das Motion Control Information System (MCIS), ein modulares Softwaresystem. Es beinhaltet beispielsweise Lösungen für das Produktionsdaten- oder Werkzeugmanagement und das Instandhaltungsmanagement. Durch webbasierte Oberflächen stehen die Produktionsdaten und Anlagenkennzahlen in weltweiten Firmennetzen zu Verfügung. Die internetbasierten Dienstleistungen von Siemens unter der Bezeichnung ePS Network unterstützen Instandhaltungsprozesse und bilden gleichzeitig eine Plattform für firmenübergreifenden Service und Support.

Dirk Erat | Siemens Automation and Drives
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/automation/presse

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