Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Projekt SuperC Geotherm präsentiert sich auf der Hannover Messe 2003

27.03.2003


Auf der diesjährigen Hannover Messe (07.-12.04.2003) präsentiert die RWTH Aachen das Projekt "SuperC Geotherm" einem internationalen Fachpublikum. Zu finden ist das Aachener Geothermie-Projekt auf dem Gemeinschaftsstand des Forschungslandes NRW in Halle 18, Stand M 12.


Schema der Erdwärmesonde



Die Minderung der CO2-Emissionen ist weltweit eine der wichtigsten umweltpolitischen Zielsetzungen der nächsten Jahre. Die RWTH erforscht seit langem regenerative Energien und steht nun vor ihrem bisher größten "Selbstversuch" auf dem Gebiet der Geothermie. Zur Energieversorgung des direkt im Stadtzentrum geplanten studentischen Servicecenters "SuperC" sollen die natürlichen Erdwärmevorkommen im Untergrund genutzt werden. Rund 80 % des Wärme- und Kältebedarfs des SuperC-Gebäudes können auf diese Weise gedeckt werden - das entspricht pro Jahr etwa der Wärmemenge, die 200 Einfamilienhäuser benötigen würden. Die RWTH vermeidet so jährlich den Ausstoß von mehr als 300 t CO2!

... mehr zu:
»Geotherm »NRW »RWTH


Mit dem Aachener Projekt wird erstmals gezeigt, wie beim Bau moderner oder bei der Sanierung bestehender Großgebäude auch in zentraler, innerstädtischer Lage durch den Einsatz erneuerbarer Energien effektiver Umwelt- und Klimaschutz geleistet werden kann. Das Vorhaben zeigt außerdem, wie langjährige Forschungsaktivitäten erfolgreich in marktfähige Anwendungstechnologien umgesetzt werden können. Maßgeblich getragen wird das Projekt von den Instituten des Fachbereichs für Bergbau und Geowissenschaften der RWTH Aachen.

Die Realisierung des studentischen Servicecenters rückt nun in greifbare Nähe: Im Spätsommer diesen Jahres laufen sowohl die Bohrarbeiten als auch die Planungen für den Bau des SuperC-Gebäudes an.

Im Rahmen des Life-III-Programms der Europäischen Union wird das Projekt als EU-Demonstrationsunternehmen gefördert. Das Land NRW hat das Vorhaben SuperC Geotherm zum Leitprojekt der Landesinitiative Zukunftsenergien gemacht.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserem Stand begrüßen zu können! Unsere Mitarbeiter werden gerne Ihre Fragen beantworten und Ihnen das Vorhaben an einem detaillierten Modell näher erläutern.

Kontakt:
Dr. rer. nat. Roland Gaschnitz
Institut für Markscheidewesen an der RWTH Aachen
Tel.: 0241/80 95690
Email: gaschnitz@superc.rwth-aachen.de


Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.superc.rwth-aachen.de

Weitere Berichte zu: Geotherm NRW RWTH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer ISE mit mehr als 60 Beiträgen auf der European PV Solar Energy Conference and Exhibition
21.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Auf der InnoTrans 2018 mit innovativen Lösungen für den Güter- und Personenverkehr
18.09.2018 | Technische Hochschule Wildau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics