Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weg mit der Brille dank refraktiver Chirurgie

12.05.2015

Schneller, präziser, sicherer: Augenklinik des Uniklinikums behandelt Fehlsichtigkeit mit neuem Augenlaser / Oberarzt informiert über refraktive Chirurgie

Am Mittwoch, dem 13. Mai, lädt die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden zum dritten Patienteninformationsabend des Jahres ein. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten der so genannten refraktiven Chirurgie. Mit dem Einsatz eines im Frühjahr in Betrieb genommenen hochmodernen Excimer-Lasers können die Augenärzte Fehlsichtigkeit mit einem kleinen Eingriff so korrigieren, dass der Patient in der Regel keine Brille mehr tragen muss.


Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Frederik Raiskup behandelt einen Patienten mit dem neuen Laser der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Uniklinikum Dresden

Seit mehr als zwei Jahrzehnten lässt sich Fehlsichtigkeit mit einem Laser korrigieren. Dabei formen die Laser-Strahlen in wenigen Sekunden die Hornhaut-Oberfläche neu, so dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht. Die Veränderungen betragen nur Bruchteile von Millimetern und doch gleichen sie Sehfehler sehr gut aus. Mittlerweile wird die operative Korrektur der Fehlsichtigkeit auch in Deutschland als gängige Dienstleistung angeboten.

Die Dresdner Uni-Augenklinik setzt bei Eingriffen am Auge auf einen hochmodernen Laser der Firma Schwind, der über alle Errungenschaften der modernen Lasertechnologie verfügt. Hochinnovative Funktionen wie ein sehr schneller und trotzdem schonender Abtrag der Hornhaut oder auch eine fünfdimensionale Blickverfolgung sorgen für maximale Sicherheit.

Von den Vorteilen des neuen Gerätes profitieren vor allem die Patienten des Uniklinikums, denn die Laserkorrektur ist nicht nur deutlich schneller, präziser und sicherer als bisher – sie ist auch wesentlich angenehmer.

Während alte Geräte bis zu 90 Sekunden zum Lasern benötigten, gelingt im neuen Verfahren eine Behandlung bereits innerhalb von 15 Sekunden. Diese Zeitersparnis verbessert zusätzlich die Ergebnisse der Operation, da sie das Austrocknen der Hornhaut während des Eingriffs verhindert.

Neben den Laserbehandlungen bietet die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Uniklinikum mit der refraktiven Chirurgie weitere Behandlungsmöglichkeiten, die jedoch abhängig von der Stärke der Fehlsichtigkeit und dem Alter des Patienten sowie anderen Parametern des Auges sind. Alternativen sind unter anderem die Implantation einer intraokularen Kontaktlinse oder auch das Einsetzen einer künstlichen Linse.

Über die verschiedenen Modalitäten der refraktiven Chirurgie informiert Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Frederik Raiskup auf dem Patienteninformationsabend am

Mittwoch, dem 13. Mai 2015, um 18 Uhr, in der Klinik für Augenheilkunde (Haus 33, 3. OG, Raum 3.030), Fetscherstraße 74, 01307 Dresden.

Kontakt
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde
Sprechstunde für refraktive Chirurgie (Schw. Sandra Keller)
Tel. 0351/ 4 58 131 96, 4 58 3942
E-Mail: Sandra.Keller@uniklinikum-dresden.de

Weitere Informationen:

http://www.uniklinikum-dresden.de

Holger Ostermeyer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Immer mehr Patienten profitieren von Innovationen in der Gefäßmedizin
08.06.2018 | Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

nachricht Doppelschichtstents in der Halsschlagader schützen vor Schlaganfall
07.06.2018 | Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics