Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Guardian Program für die Echtzeit-Fernüberwachung von Systemen für molekulare

20.05.2010
Siemens Healthcare bietet jetzt auch für eine Vielzahl seiner Systeme für molekulare Bildgebung (MI) das „Guardian Program“ an. Es ermöglicht die kontinuierliche Echtzeit- Fernüberwachung der Kundensysteme und im Falle kritischer Parameter wird damit automatisch das Siemens Service Center informiert. Für das MI-System Biograph mCT ist zudem „TubeGuard“ als Option des Guardian Program verfügbar. TubeGuard kann die meisten Defekte an den Röntgenstrahlern des CT antizipieren.

Ärzte müssen sich auf ihr PET-CT oder SPECT-CT verlassen können - egal ob sie damit Krebs entdecken, Herz oder Gehirn abbilden, Nieren untersuchen oder Knochen scannen möchten. Der Stillstand des Geräts verursacht erhebliche Kosten, da für jeden einzelnen Patienten eine individuelle Dosis des Radiopharmazeutikums vor seiner Untersuchung bestellt werden muss. Um die maximale Verfügbarkeit der Scanner sicher zu stellen, bietet Siemens die Online-Überwachung durch das Guardian Program nun für die MI-Modelle Biograph mCT, Biograph TruePoint, Symbia S und Symbia T an.

Falls Parameter ein kritisches Niveau übertreffen oder darunter liegen, benachrichtigt das System das Siemens Service Center. Ein vordefinierter Support- und Reparatur-Prozess wird in einem festgelegten Zeitfenster gestartet, und Ersatzteile werden rasch bereitgestellt. Ein Service-Experte führt den Kunden durch die erste kritische Phase und hilft dabei, das System so schnell wie möglich wieder zu aktivieren. Außerplanmäßige Ausfallzeiten lassen sich so reduzieren, was für Guardian-Kunden sowohl hohe Systemzuverlässigkeit als auch Systemverfügbarkeit bedeutet.

Patienten und Personal können gezielt umdisponiert werden, was sich auch kostensparend auswirken wird.

Das Siemens Guardian Program mit TubeGuard kann nun auch die meisten Röntgenstrahler- Ausfälle im MI-System Biograph mCT antizipieren. Mehr als zehn Sensoren überwachen die Funktionen des Strahlers über Echtzeit-Datenfluß mit dem Siemens Remote Service (SRS). Der Austausch von Strahlern kann dank TubeGuard rechtzeitig geplant werden, außerplanmäßige Ausfallzeiten werden vermieden. Der CT-Röntgenstrahler ist essenziell für die Systemverfügbarkeit und die Bildqualität. Er kann ohne klare Warnsignale für den Kunden ausfallen.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2009 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,5 Milliarden Euro.

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen hierzu erhalten sie von Ihrer Siemens Organisation vor Ort.

Florian Gersbach | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht COVID-19: TU Wien entwirft einfaches Sauerstoff-Gerät
02.04.2020 | Technische Universität Wien

nachricht Thermopiles für berührungslose Temperaturmessung beim Menschen
31.03.2020 | CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenimaging: Unsichtbares sichtbar machen

Verschränkte Lichtteilchen lassen sich nutzen, um Bildgebungs- und Messverfahren zu verbessern. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat eine Quantenimaging-Lösung entwickelt, die in extremen Spektralbereichen und mit weniger Licht genaueste Einblicke in Gewebeproben ermöglichen kann.

Optische Analyseverfahren wie Mikroskopie und Spektroskopie sind in sichtbaren Wellenlängenbereichen schon äußerst effizient. Doch im Infrarot- oder...

Im Focus: Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

90 Millionen Jahre alter Waldboden belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)...

Im Focus: A sensational discovery: Traces of rainforests in West Antarctica

90 million-year-old forest soil provides unexpected evidence for exceptionally warm climate near the South Pole in the Cretaceous

An international team of researchers led by geoscientists from the Alfred Wegener Institute, Helmholtz Centre for Polar and Marine Research (AWI) have now...

Im Focus: Blockierung des Eisentransports könnte Tuberkulose stoppen

Tuberkulose-Bakterien brauchen Eisen zum Überleben. Wird der Eisentransport in den Bakterien gestoppt, so kann sich der Tuberkulose-Erreger nicht weiter vermehren. Nun haben Forscher der Universität Zürich die Struktur des Transportproteins ermittelt, das für die Eisenzufuhr zuständig ist. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.

Einer der verheerendsten Erreger, der sich im Inneren menschlicher Zellen vermehren kann, ist Mycobacterium tuberculosis – der Bazillus, der Tuberkulose...

Im Focus: Blocking the Iron Transport Could Stop Tuberculosis

The bacteria that cause tuberculosis need iron to survive. Researchers at the University of Zurich have now solved the first detailed structure of the transport protein responsible for the iron supply. When the iron transport into the bacteria is inhibited, the pathogen can no longer grow. This opens novel ways to develop targeted tuberculosis drugs.

One of the most devastating pathogens that lives inside human cells is Mycobacterium tuberculosis, the bacillus that causes tuberculosis. According to the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

13. »AKL – International Laser Technology Congress«: 4.–6. Mai 2022 in Aachen – Lasertechnik Live bereits früher!

02.04.2020 | Veranstaltungen

Europäischer Rheumatologenkongress EULAR 2020 wird zum Online-Kongress

30.03.2020 | Veranstaltungen

“4th Hybrid Materials and Structures 2020” findet web-basiert statt

26.03.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenimaging: Unsichtbares sichtbar machen

02.04.2020 | Physik Astronomie

Innovative Materialien und Bauelemente für die Terahertz-Elektronik

02.04.2020 | Materialwissenschaften

Besser gewappnet bei Überflutungen in der Stadt

02.04.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics