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Chemikalie treibt Krebszellen in den Selbstmord

09.03.2007
Selektive Aktivierung des Gens p73 vielversprechend

Wissenschafter des Beatson Institute for Cancer Research haben ein neues Verfahren zur Zerstörung von Krebszellen entwickelt. Das Team um Kevin Ryan verabreichte Mäusen eine Chemikalie, die die Krebszellen dazu brachte, "Selbstmord" zu begehen. Diese Chemikalie verlangsamte das Tumorwachstum bei den Tieren deutlich und könnte so Grundlage für ein neues Verfahren zur Behandlung von Krebs werden. Die Experten von Cancer Research UK veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse im Journal of Clinical Investigation.

In weiteren Labortests zeigte sich, dass die Chemikalie verschiedene Arten von Krebszellen abtöten kann. Dazu gehörten Darm-, Gebärmutterhals und Knochenzellen. Ryan betonte laut BBC, dass damit erstmals nachgewiesen worden sei, dass die selektive Aktivierung des Gens p73 bei Tumoren zum Zelltod führen kann. "Wir glauben, dass dieser Ansatz das Potenzial für einen neuen Behandlungsansatz gegen Krebs hat."

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.beatson.gla.ac.uk
http://www.cancerresearchuk.org

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