Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hoffnung für Brustkrebspatientinnen: Patienten-Tumorbank und Beratungszentrum werden am RUB-Klinikum eröffnet

28.04.2006


Beste Therapieoptionen heute und in Zukunft



Gewebe aus Brusttumoren ist für die Forschung ein wichtiges Gut: Anhand der in Operationen entfernten Krebszellen können Wissenschaftler die Beschaffenheit des Tumors studieren und bessere Medikamente dagegen entwickeln. Gemeinsam mit der Stiftung PATH (Patients Tumorbank of Hope) bietet die Senologische Abteilung der Gynäkologie des Marienhospitals Herne (Klinikum der Ruhr-Universität Bochum und Standort des kooperativen Brustzentrums Bochum/Herne) ab 3. Mai die Möglichkeit, Tumorgewebe aus Brusttumoren bei minus 152 Grad Celsius für Forschungszwecke aufzubewahren. Über die Verwendung des Materials entscheidet die Stiftung. Ebenfalls am 3. Mai wird das Beratungszentrum "Knotenpunkt" des Fördervereins Brustzentrum am Marienhospital eröffnet. Es bietet Beratung, Austausch, Sport, Kontakte und Weiterbildung für Brustkrebspatientinnen. Zur Übergabe und Eröffnung um 15 30 Uhr (Großer Hörsaal, Marienhospital Herne, Klinik Mitte, Hölkeskampring 40, 44625 Herne) sind die Medien herzlich eingeladen.



Tumorgewebe für die Forschung

Die Krebsforschung braucht für molekulargenetische Untersuchungen Tumorgewebe. Die Stiftung PATH will dazu beitragen, dieses Material zu sammeln und nutzbar zu machen. Patientinnen, die aufgrund eines Brustkrebses in einer der Partnerkliniken der Stiftung PATH operiert werden, können Gewebe aus ihrem Tumor an die Datenbank spenden. Es wird tief gekühlt und ist für patientenorientierte Forschungsvorhaben nutzbar. Außerdem lassen sich medikamentöse Therapien an den Proben vorab testen, um herauszufinden, welche für eine Patientin die beste Behandlungsmöglichkeit ist. Die Datenbank wird von der Senologie im Herner Marienhospital in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie der Ruhr-Universität am RUB-Klinikum Bergmannsheil betreut.

Weitere Informationen

Förderverein Brustzentrum, c/o Stiftung Kath. Krankenhaus Marienhospital Herne, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, Hölkeskampring 40, 44625 Herne, Tel. 02323/499-1839, E-Mail: foerderverein-brustzentrum@marienhospital-herne.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

Weitere Berichte zu: Brustkrebspatient Brustzentrum Path

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Schlaganfall: Jeder fünfte bleibt rätselhaft
13.03.2019 | Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

nachricht Brain Loses the Beat: Aging Changes the Fine-Tuning of Neuronal Rhythms During Sleep
27.02.2019 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nieten, schrauben, kleben im Flugzeugbau: Smarte Mensch-Roboter-Teams meistern agile Produktion

25.03.2019 | HANNOVER MESSE

Auf der Suche nach der verschwundenen Antimaterie: Messungen mit Belle II erfolgreich gestartet

25.03.2019 | Physik Astronomie

HEIDENHAIN auf der CONTROL 2019: Belastbare Systeme für mehr Genauigkeit und Zuverlässigkeit

25.03.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics