Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Algorithmusmethoden für die Magnetresonanztomographie

22.03.2006


Mit dem Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) werden fortgeschrittene Schädigungen des Gehirns festgestellt. Jedoch liefert die MRT als eine Funktion nuklearmedizinischer Technik nur Bilder mit geringer Auflösung, auf denen eine Hirnschädigung nur schwer von der allgemeinen Bildstruktur unterschieden werden kann.


Eine neu entwickelte Software kann jetzt die Probleme lösen, die normalerweise bei einer MRT auftreten. Noch ist es schwierig, das Fortschreiten atrophischer Gehirnschädigungen genau zu bewerten und zu katalogisieren, da die Bildqualität bei MRT-Aufnahmen ungenügend sein kann. Deshalb müssen MRT-Aufnahmen ?gesäubert? werden. Dies kann aber nur geschehen, wenn man Größe und Form der entsprechenden Hirnstrukturen kennt, die bei der strukturellen Bildgebung bestimmt wurden.

Jetzt könnte eine multiparametrische Segmentierungstechnik die Lösung bieten. Diese Technik beinhaltet einen automatisierten Prozess, bei dem verschiedene algorithmische Paradigmen die Abbildungen durchlaufen, um bei PVE zu korrigieren. Somit können Tomographien der Gehirnstruktur vermieden werden. Vor diesem Hintergrund sollte die automatisierte Methodik untermauert und durch den Einsatz von speziell entwickelten anthropomorphen Phantomen bestätigt werden.


Die Ergebnisse erweisen sich als sehr praxistauglich, da sie Schädigungen durch Multiple Sklerose bei Patienten, die an schubförmiger Multipler Sklerose leiden, segmentieren konnten. Die Automatisierung erzielte auch bei verschiedenen weiteren Überprüfungen der Algorithmuskorrektion gute Ergebnisse.

Durch die MRT wurde beispielsweise bei Patienten, die an defizitärer Schizophrenie leiden, die Atrophie nachgewiesen und weiterhin strukturelle Abnormalitäten des Gehirns bei Patienten mit nicht defizitärer Schizophrenie aufgezeigt. Diese Technik könnte auch die Beteiligung der Schläfenlappen und des frontoparietalen Assoziationskortex bei Patienten mit Aufmerksamkeitsstörungen bestätigen.

Außerdem zeigten weitere Überprüfungen gute Erfolge bei dieser Algorithmustechnik auf, wodurch diese für die auf medizinische Bildgebung spezialisierten Industriezweige äußerste Wichtigkeit erlangen kann.

Mario Quarantelli | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ibb.cnr.it

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Hirntumoren aus der Petrischale
15.02.2019 | Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

nachricht Mechanismus zur Körperabwehr gegen Bakterien und zur Regulation des Mikrobioms entdeckt
12.02.2019 | Universitätsklinikum Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Grüne Spintronik: Mit Spannung Superferromagnetismus erzeugen

Ein HZB-Team hat zusammen mit internationalen Partnern an der Lichtquelle BESSY II ein neues Phänomen in Eisen-Nanokörnern auf einem ferroelektrischen Substrat beobachtet: Die magnetischen Momente der Eisenkörner richten sich superferromagnetisch aus, sobald eine elektrische Spannung anliegt. Der Effekt funktioniert bei Raumtemperatur und könnte zu neuen Materialien für IT-Bauelemente und Datenspeicher führen, die weniger Energie verbrauchen.

In heutigen Datenspeichern müssen magnetische Domänen mit Hilfe eines externen Magnetfeld umgeschaltet werden, welches durch elektrischen Strom erzeugt wird....

Im Focus: Regensburger Physiker beobachten, wie es sich Elektronen gemütlich machen

Und können dadurch mit ihrer neu entwickelten Mikroskopiemethode Orbitale einzelner Moleküle in verschiedenen Ladungszuständen abbilden. Die internationale Forschergruppe der Universität Regensburg berichtet über ihre Ergebnisse unter dem Titel “Mapping orbital changes upon electron transfer with tunnelling microscopy on insulators” in der weltweit angesehenen Fachzeitschrift ,,Nature‘‘.

Sie sind die Grundbausteine der uns umgebenden Materie - Atome und Moleküle. Die Eigenschaften der Materie sind oftmals jedoch nicht durch diese Bausteine...

Im Focus: Regensburg physicists watch electron transfer in a single molecule

For the first time, an international team of scientists based in Regensburg, Germany, has recorded the orbitals of single molecules in different charge states in a novel type of microscopy. The research findings are published under the title “Mapping orbital changes upon electron transfer with tunneling microscopy on insulators” in the prestigious journal “Nature”.

The building blocks of matter surrounding us are atoms and molecules. The properties of that matter, however, are often not set by these building blocks...

Im Focus: Universität Konstanz gewinnt neue Erkenntnisse über die Entwicklung des Immunsystems

Wissenschaftler der Universität Konstanz identifizieren Wettstreit zwischen menschlichem Immunsystem und bakteriellen Krankheitserregern

Zellbiologen der Universität Konstanz publizieren in der Fachzeitschrift „Current Biology“ neue Erkenntnisse über die rasante evolutionäre Anpassung des...

Im Focus: University of Konstanz gains new insights into the recent development of the human immune system

Scientists at the University of Konstanz identify fierce competition between the human immune system and bacterial pathogens

Cell biologists from the University of Konstanz shed light on a recent evolutionary process in the human immune system and publish their findings in the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Thema Desinformation in Online-Medien

15.02.2019 | Veranstaltungen

FfE-Energietage 2019 - Die Energiewelt heute und morgen vom 1. bis 4. April 2019 in München

15.02.2019 | Veranstaltungen

Deutscher Fachkongress für kommunales Energiemanagement: Fokus Energie – Architektur – BauKultur

13.02.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Katalysatoren - Fluktuationen machen den Weg frei

15.02.2019 | Biowissenschaften Chemie

Berührungsgeschützt, kompakt, einfach: Rittal erweitert Board-Technologie

15.02.2019 | Energie und Elektrotechnik

Wie kann digitales Lernen gelingen? Lern-Prototypen werden auf der didacta vorgestellt

15.02.2019 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics