Algorithmusmethoden für die Magnetresonanztomographie

Mit dem Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) werden fortgeschrittene Schädigungen des Gehirns festgestellt. Jedoch liefert die MRT als eine Funktion nuklearmedizinischer Technik nur Bilder mit geringer Auflösung, auf denen eine Hirnschädigung nur schwer von der allgemeinen Bildstruktur unterschieden werden kann.

Eine neu entwickelte Software kann jetzt die Probleme lösen, die normalerweise bei einer MRT auftreten. Noch ist es schwierig, das Fortschreiten atrophischer Gehirnschädigungen genau zu bewerten und zu katalogisieren, da die Bildqualität bei MRT-Aufnahmen ungenügend sein kann. Deshalb müssen MRT-Aufnahmen ?gesäubert? werden. Dies kann aber nur geschehen, wenn man Größe und Form der entsprechenden Hirnstrukturen kennt, die bei der strukturellen Bildgebung bestimmt wurden.

Jetzt könnte eine multiparametrische Segmentierungstechnik die Lösung bieten. Diese Technik beinhaltet einen automatisierten Prozess, bei dem verschiedene algorithmische Paradigmen die Abbildungen durchlaufen, um bei PVE zu korrigieren. Somit können Tomographien der Gehirnstruktur vermieden werden. Vor diesem Hintergrund sollte die automatisierte Methodik untermauert und durch den Einsatz von speziell entwickelten anthropomorphen Phantomen bestätigt werden.

Die Ergebnisse erweisen sich als sehr praxistauglich, da sie Schädigungen durch Multiple Sklerose bei Patienten, die an schubförmiger Multipler Sklerose leiden, segmentieren konnten. Die Automatisierung erzielte auch bei verschiedenen weiteren Überprüfungen der Algorithmuskorrektion gute Ergebnisse.

Durch die MRT wurde beispielsweise bei Patienten, die an defizitärer Schizophrenie leiden, die Atrophie nachgewiesen und weiterhin strukturelle Abnormalitäten des Gehirns bei Patienten mit nicht defizitärer Schizophrenie aufgezeigt. Diese Technik könnte auch die Beteiligung der Schläfenlappen und des frontoparietalen Assoziationskortex bei Patienten mit Aufmerksamkeitsstörungen bestätigen.

Außerdem zeigten weitere Überprüfungen gute Erfolge bei dieser Algorithmustechnik auf, wodurch diese für die auf medizinische Bildgebung spezialisierten Industriezweige äußerste Wichtigkeit erlangen kann.

Ansprechpartner für Medien

Mario Quarantelli ctm

Weitere Informationen:

http://www.ibb.cnr.it

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