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Erster Palliativkongress in Lateinamerika

22.11.2005

Hohe Aufmerksamkeit in der Wissenschaft genoss der erste Kongress zum Thema Palliativmedizin (16.-18. November 2005) in Lateinamerika. Die Schirmherrschaft trugen gemeinsam das chilenische Gesundheitsministerium und die ACHED, die chilenische Gesellschaft zum Studium des Schmerzes. Rund 30 Experten aus zehn Ländern referierten zum Thema Palliativmedizin, rund 200 Teilnehmer aus Lateinamerika kamen. Mit der Ausrichtung dieses hochkarätig besetzten Kongresses beging die Tochtergesellschaft der Grünenthal GmbH in Chile ihr 25-jähriges Bestehen.

"Wie in Europa muss auch in Lateinamerika die Palliativmedizin dringend einen festen und prominenten Platz in der medizinischen Aus- und Weiterbildung erhalten", forderte Dr. Pedro García, chilenischer Gesundheitsminister und Schirmherr der Veranstaltung. Dr. Agustín Espejo, Präsident der ACHED, fügte hinzu: "Es ist unbedingt notwendig, innovative Strategien zu erarbeiten, um den Herausforderungen der Palliativmedizin gewachsen zu sein. Dieser Kongress leistet dazu einen wichtigen Beitrag."

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Michael Wirtz, Initiator der Kongresses und Mitglied des Beirats der Grünenthal Gmbh, war begeistert: "Ein gutes Jahr Vorbereitung liegt nun hinter uns. Dieser Einsatz war für uns selbstverständlich, denn als Schmerzspezialist wollen wir helfen, Palliativmedizin in Mittel- und Lateinamerika zu verbessern. Grünenthal möchte mit diesem Kongress das Thema Palliativmedizin in Lateinamerika in den Fokus rücken."

Das Engagement von Grünenthal ist groß: Seit 1998 existieren Stiftungen für Palliativmedizin in Deutschland, Spanien und Portugal. Im Jahr 2001 rief Grünenthal die P.A.I.N.-Initiative ins Leben. Zahlreiche Vertreter nationaler und internationaler Organisationen unterstrichen die Bedeutung des Kongresses in Chile. Dazu gehören die chilenische Schmerzgesellschaft, die chilenische Palliativgesellschaft und die chilenischen und mexikanischen Gesundheitsministerien, das WHO-Projekt "Öffentliche Gesundheitsprogramme im Palliativbereich", das UNO-Projekt "Schmerztherapie als Menschenrecht", die europäische Palliativgesellschaft (EAPC), die internationale Gesellschaft für Hospiz- und Palliativversorgung (IAHPC) und die lateinamerikanische Gesellschaft für Palliativmedizin (ALCP).

Dr. Annette Fusenig | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.grunenthal.de
http://www.grunenthal.com

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