Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Datenauswertung auf Knopfdruck: Maßgeschneiderte Multiplex-Software für die Durchflusszytometrie

03.11.2005


Die neue Nachweis-Methode "FlowCytomix" der Bender MedSystems GmbH erlaubt die parallele Identifikation und Quantifizierung von bis zu zehn immunologischen Parametern. Fraunhofer FIT entwickelt nutzerfreundliche Analyse- und Auswertungssoftware für das System.


Bender MedSystems GmbH entwickelt und produziert biomedizinische Forschungsreagenzien und -diagnostika für den Nachweis von Immunmodulatoren in Körperflüssigkeiten.

Die von Bender MedSystems neu entwickelte Nachweis-Methode "FlowCytomix" erlaubt mit Hilfe der Durchflusszytometrie, der Untersuchung von molekularen und physikalischen Eigenschaften von Partikeln in einem Flüssigkeitsstrom, die parallele Identifikation und Quantifizierung von bis zu zehn immunologischen Parametern in Blutpräparationen oder Zellkulturproben auf Einzelprobenebene. "FlowCytomix" misst dabei den Proben beigegebene fluoreszierende Synthetikpartikel, die mit spezifischen Antikörpern beschichtet sind und dadurch jeweils bestimmte Stoffe in der Lösung binden. Nach Isolierung und anschließender Analyse der bis zu zehn unterschiedlichen Typen von Mikropartikeln erfolgt die Identifikation und Quantifizierung der gebundenen Stoffe.


Für dieses komplexe Verfahren hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT eine Software entwickelt, die den Nutzer intuitiv durch den Analyseprozess der Messdaten führt und ihn von der Datenerfassung bis zur Reporterstellung begleitet.

"Neben der Einbindung avancierter Analysemöglichkeiten haben wir bei der Entwicklung von Anfang an großen Wert auf hohe Nutzerfreundlichkeit der Software gelegt", erläutert Torsten Knieps vom Fraunhofer FIT.

Grundprinzip der Software ist die methodische Verzahnung automatischer Analyseschritte und einer visuellen Kontrolle und Qualitätssicherung durch den Anwender.

Die Leiterin der F&E-Abteilung bei Bender MedSystems, Dr. Irene Rech-Weichselbraun, beschreibt den Einsatz der Software: "Gemessen an den herkömmlichen Möglichkeiten zur Messdatenauswertung erreichen unsere Kunden mit dem System eine neue Qualität der Ergebnisanalyse. Die durchwegs positive Resonanz unserer Anwender unterstreicht die gelungene Zusammenarbeit in der Entwicklung der Software."

Zum Jahresende steht bereits die Version 2.0 der Bediensoftware mit erweiterten Funktionen, wie etwa der Angabe von Metainformationen und der vollständigen Abspeicherung der Experimentdaten, für die Kunden von Bender MedSystems zur Verfügung, die als integraler Bestandteil des Multiplex-Kits ausgeliefert wird.

Kontakt:
Dr. Irene Rech-Weichselbraun
VP Research & Development
Bender MedSystems GmbH
+43 1 796 40 40-130
rech@bendermedsystems.com

Alex Deeg
pr@fit.fraunhofer.de
+49 (0) 22 41/14-22 08

Alex Deeg | idw
Weitere Informationen:
http://www.fit.fraunhofer.de
http://www.bendermedsystems.com

Weitere Berichte zu: Durchflusszytometrie MedSystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht MHH-Forscher entdeckt: Ein Muskelprotein hilft bei der Eizellteilung
14.10.2019 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Forscher entschlüsseln Wirkung von Ebola-Impfstoff - Virologen der Uniklinik Köln identifizieren neue Antikörper
08.10.2019 | Uniklinik Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer Werkstoff für den Bootsbau

Um die Entwicklung eines Leichtbaukonzepts für Sportboote und Yachten geht es in einem Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Institut für Mechanik und Materialforschung arbeitet dabei mit dem Bootsbauer Krake Catamarane aus dem thüringischen Apolda zusammen. Internationale Kooperationspartner sind Prof. Anders Biel von der schwedischen Universität Karlstad und die Firma Lamera aus Göteborg. Den Projektbeitrag der THM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand mit 190.000 Euro.

Im modernen Bootsbau verwenden die Hersteller als Grundmaterial vorwiegend Duroplasten wie zum Beispiel glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material ist...

Im Focus: Novel Material for Shipbuilding

A new research project at the TH Mittelhessen focusses on the development of a novel light weight design concept for leisure boats and yachts. Professor Stephan Marzi from the THM Institute of Mechanics and Materials collaborates with Krake Catamarane, which is a shipyard located in Apolda, Thuringia.

The project is set up in an international cooperation with Professor Anders Biel from Karlstad University in Sweden and the Swedish company Lamera from...

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2019

14.10.2019 | Veranstaltungen

10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover

14.10.2019 | Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Technologiemodul senkt Ausschussrate von Mikrolinsen auf ein Minimum

14.10.2019 | Informationstechnologie

Diagnostik für alle

14.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material

14.10.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics