Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Früherkennung verbessert Chancen auf ein langes Leben

07.04.2005


Gesund alt werden - das wünschen sich die meisten Menschen. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus. Bei einer Reihe von Menschen entwickelt sich bereits eine schwere Krankheit, ohne dass sie davon wissen. Denn wer sich nicht krank fühlt, geht auch nicht zum Arzt. Gerade schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten zeigen anfangs noch keine oder nur harmlose Symptome. Wenn diese Krankheiten endlich festgestellt werden, ist es oft schon zu spät für eine erfolgversprechende Therapie. Deswegen empfiehlt das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) zum heutigen (7.) Weltgesundheitstag, rechtzeitig Früherkennungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen, um schlimme Folgen zu vermeiden.

Laboruntersuchungen spielen dabei eine große Rolle. Mit modernster Labordiagnostik können heutzutage Störungen im Körperhaushalt aufgespürt werden, bevor sie das Leben beeinträchtigen. Ein paar Tropfen Blut oder Urin sowie eine Stuhlprobe genügen dem Arzt, um Krankheiten auf die Schliche zu kommen. Die Proben werden auf Antikörper oder Krankheitserreger untersucht, die Hinweise auf Krebserkrankungen geben.

Wird eine Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Dadurch verbessern sich für den Patienten die Heilungschancen deutlich. Immerhin können viele Krebsarten, etwa Gebärmutterhalskrebs, zu fast 100 Prozent geheilt werden, wenn man sie frühzeitig erkennt. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, mit fast 220.000 Toten pro Jahr die Todesursache Nummer eins in Deutschland, kann eine rechtzeitige Diagnose Leben retten.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten eine ganze Reihe kostenloser Vorsorge-Untersuchungen an. Dazu zählen unter anderem Untersuchungen auf Gebärmutterhals-, Prostata- und Dickdarmkrebs, die Schwangerenvorsorge sowie der Check-up 35, bei dem Frauen und Männer auf Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie auf Diabetes mellitus untersucht werden.

Doch nicht alle inzwischen möglichen Diagnoseverfahren werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Oft gibt es neue oder verbesserte Tests, die im Einzelfall sinnvoll sein können. Darüber sollten sich die Patienten stets mit ihrem behandelnden Arzt beraten. Dieser kann aufgrund der medizinischen Vorgeschichte und den familiären Vorbelastungen am besten beurteilen, welcher zusätzliche Test sinnvoll ist. Diese Laboruntersuchungen, die die Krankenkasse nicht zahlt, müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Allerdings ist jeder Arzt dazu verpflichtet, vor einem solchen Test eine genaue Kostenaufstellung vorzulegen und die schriftliche Einverständniserklärung des Patienten zu erbitten.

Die Broschüre "Labordiagnostik - Gesund bleiben: Vorsorgetests" informiert über bestehende Vorsorgetests und deren maximale Kosten. Sie kann kostenlos beim Infozentrum für Prophylaxe und Früherkennung (IPF), Postfach 160434 in 60067 Frankfurt bezogen werden.

Eine Vielzahl weiterer Gesundheits- und Vorsorgethemen sind ebenfalls kostenlos beim IPF erhältlich, Texte von Broschüren und Faltblättern sind zudem auf Deutsch und Englisch über die IPF-Homepage abrufbar.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.vorsorge-online.de

Weitere Berichte zu: IPF

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Menge der abgegebenen Antibiotika in der Tiermedizin sinkt weiter
23.07.2018 | Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

nachricht Die Gene sind nicht schuld
20.07.2018 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 467 km/h in Los Angeles: TUM-Hyperloop-Team bleibt Weltmeister

Mit grandiosen 467 Stundenkilometern ist die dritte Kapsel des WARR-Hyperloop-Teams in Los Angeles durch die Teströhre auf dem Firmengelände von SpaceX gerast. Die Studierenden der Technischen Universität München (TUM) bleiben damit auch im dritten Hyperloop Pod Wettbewerb in Los Angeles ungeschlagen und halten den Geschwindigkeitsrekord für den Hyperloop Prototyp.

Der SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die „Hyperloop Pod Competition“ 2015 ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich...

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natur in der Stadt – was sie leistet und wie wir sie schützen können

23.07.2018 | Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Suchmaschine für «Smart Wood»

23.07.2018 | Informationstechnologie

Das Geheimnis der Höhlenkrebse entschlüsselt

23.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Natur in der Stadt – was sie leistet und wie wir sie schützen können

23.07.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics