Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue HEIDENHAIN-Drehgeber mit sicherer Hohlwellenverbindung: Hohe Verfügbarkeit und Planbarkeit von Anlagen und Prozessen

07.06.2017

Die Drehgeber der Baureihen ECN 400, EQN 400 und ERN 480 bietet HEIDENHAIN jetzt auch mit einer sicheren Hohlwellenverbindung und mechanischem Fehlerausschluss an. Damit sind Fehler wie zum Beispiel das Durchrutschen einer reibschlüssigen Verbindung ausgeschlossen, die von der Steuerung nicht aufgedeckt werden können.

Maschinen- und Anlagenbauer können mit den neuen Drehgebern Systeme mit hoher Sicherheitseinstufung realisieren. Die Anlagenbetreiber können sich jederzeit darauf verlassen, dass in ihrer Fertigung Anlagen und Prozesse besonders zuverlässig und planbar laufen.


ECN 400, EQN 400 und ERN 480: Die sichere Hohlwellenverbindung der neuen HEIDENHAIN-Drehgeber sorgt für den in sicherheitsgerichteten Anwendungen geforderten mechanischen Fehlerausschluss.


Übersichtlich und informativ: die Anzeige der ATS-Software, hier zum Beispiel zur Funktionsreserve eines Messgerätes ...


… oder zu den unterstützten Diagnosefunktionen eines Messgerätes in Functional Safety-Ausführung

Die sichere Hohlwellenverbindung steht bei den neuen Drehgebern für die einseitig offenen Hohlwellen mit 10 mm und 12 mm Durchmesser zur Verfügung, angeboten wird sie für die Geräte mit den Schnittstellen EnDat 2.2, DRIVE-CLiQ* und 1 VSS. Sie entsteht, indem die Hohlwelle der Drehgeber mit ihrem Klemmring ganz einfach auf die Antriebswelle geschoben wird.

Drehgeberseitig stellt dabei die Kombination aus Klemmring, dem speziell ausgewählten Klemmringmaterial und einer zusätzlichen Schraubenklemmung eine mechanisch sichere, reibschlüssige Verbindung her. Die Antriebswelle muss entsprechend spezifizierte Mindestvoraussetzungen hinsichtlich Zugfestigkeit, Grenzflächenpressung und Oberflächenrauheit erfüllen.

Die neuen Drehgeber der Baureihen ECN 400, EQN 400 und ERN 480 bringen mit dieser sicheren Hohlwellenverbindung alle notwendigen Voraussetzungen mit, um in Verbindung mit einer sicheren Steuerung die Einstufung für sicherheitsgerichtete Anwendungen nach SIL 2 (nach EN 61 508) bzw. Performance Level „d“ (nach EN ISO 13849) zu erreichen.

Dazu gehören bei den beiden absoluten Drehgebern ECN 400 (Singleturn) und EQN 400 (Multiturn) mit seriellen Schnittstellen auch alle zur Inbetriebnahme, Überwachung und Diagnose notwendigen Informationen. Mit dem inkrementalen Drehgeber ERN 480 kann der Maschinen- und Anlagenhersteller die Anforderungen in sicherheitsgerichteten Anwendungen durch die mechanisch sichere Hohlwellenverbindung sehr einfach erfüllen.

Dank ihrer mechanisch sicheren Hohlwellenverbindung eignen sich die neuen HEIDENHAIN-Drehgeber ECN 400, EQN 400 und ERN 480 für Anwendungen in Werkzeugmaschinen ebenso wie beispielsweise für Pick-and-Place-Maschinen in der Automation oder für Spritzgießanlagen in der Kunststoffverarbeitung.

Angesichts der hohen Investitionskosten für derartige Hightech-Maschinen erwarten die Betreiber eine hohe Verfügbarkeit und Planbarkeit ihrer Anlagen und Prozesse. Gleichzeitig steigen die gesetzlichen Sicherheitsvorschriften für den Betrieb der Anlagen. In diesem Umfeld sorgen die neuen HEIDENHAIN-Drehgeber dafür, Positionsdaten immer richtig und genau zu ermitteln und an die Maschinensteuerung zu übertragen.

Bei allen Drehgebervarianten unterstützt das universell anwendbare HEIDENHAIN-Prüfgerät PWM 20 zusammen mit der Auswertesoftware ATS den Anwender vor Ort bei der Diagnose und beim Anbau. Bei der erstmaligen Inbetriebnahme oder beim Austausch von Messgeräten für sicherheitsgerichtete Anwendungen können über das PWM 20 die Safety-Funktionen ausgelöst und überprüft werden.

Wird das Messgerät direkt an das PWM 20 angeschlossen, ist eine ausführliche Analyse der Messgerätefunktionen möglich. Wird das PWM 20 in den geschlossenen Regelkreis eingeschleift – gegebenenfalls über geeignete Prüfadapter –, ist eine Echtzeitdiagnose der Maschine bzw. Anlage während des Betriebs möglich. Damit stehen aussagekräftige Daten zur Verfügbarkeit und Funktion des Drehgebers zur Verfügung.

*DRIVE-CLiQ ist eine geschützte Marke der Siemens AG.

Mehr Informationen unter: www.heidenhain.de

Kontakt für Fachpresse:
Frank Muthmann
DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH
83292 Traunreut, GERMANY
Tel.: +49 8669 31-2188
muthmann@heidenhain.de

Frank Muthmann | DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Neuartiger Rollstuhl: Besserer Antrieb durch Kurbeln
12.02.2019 | Technische Universität Wien

nachricht HEIDENHAIN-Drehgeber mit DRIVE-CLiQ-Schnittstelle: Sicher und direkt mit Siemens-Steuerungen kommunizieren
07.02.2019 | DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Licht von der Rolle – hybride OLED ermöglicht innovative funktionale Lichtoberflächen

Bislang wurden OLEDS ausschließlich als neue Beleuchtungstechnologie für den Einsatz in Leuchten und Lampen verwendet. Dabei bietet die organische Technologie viel mehr: Als Lichtoberfläche, die sich mit den unterschiedlichsten Materialien kombinieren lässt, kann sie Funktionalität und Design unzähliger Produkte verändern und revolutionieren. Beispielhaft für die vielen Anwendungsmöglichkeiten präsentiert das Fraunhofer FEP gemeinsam mit der EMDE development of light GmbH im Rahmen des EU-Projektes PI-SCALE auf der Münchner LOPEC (19. bis 21. März 2019), erstmals in Textildesign integrierte hybride OLEDs.

Als Anbieter von Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen auf dem Gebiet der organischen Elektronik setzt sich das Fraunhofer FEP schon lange mit der...

Im Focus: Light from a roll – hybrid OLED creates innovative and functional luminous surfaces

Up to now, OLEDs have been used exclusively as a novel lighting technology for use in luminaires and lamps. However, flexible organic technology can offer much more: as an active lighting surface, it can be combined with a wide variety of materials, not just to modify but to revolutionize the functionality and design of countless existing products. To exemplify this, the Fraunhofer FEP together with the company EMDE development of light GmbH will be presenting hybrid flexible OLEDs integrated into textile designs within the EU-funded project PI-SCALE for the first time at LOPEC (March 19-21, 2019 in Munich, Germany) as examples of some of the many possible applications.

The Fraunhofer FEP, a provider of research and development services in the field of organic electronics, has long been involved in the development of...

Im Focus: Laserverfahren für funktionsintegrierte Composites

Composites vereinen gewinnbringend die Vorteile artungleicher Materialien – und schöpfen damit zum Beispiel Potentiale im Leichtbau aus. Auf der JEC World 2019 im März in Paris präsentieren die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein breites Spektrum an laserbasierten Technologien für die effiziente Herstellung und Bearbeitung von Verbundmaterialien. Einblicke zu Füge- und Trennverfahren sowie zur Oberflächenstrukturierung erhalten Besucher auf dem Gemeinschaftsstand des Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau AZL, Halle 5A/D17.

Experten des Fraunhofer ILT erforschen und entwickeln Laserprozesse für das wirtschaftliche Fügen, Schneiden, Abtragen oder Bohren von Verbundmaterialien –...

Im Focus: Grüne Spintronik: Mit Spannung Superferromagnetismus erzeugen

Ein HZB-Team hat zusammen mit internationalen Partnern an der Lichtquelle BESSY II ein neues Phänomen in Eisen-Nanokörnern auf einem ferroelektrischen Substrat beobachtet: Die magnetischen Momente der Eisenkörner richten sich superferromagnetisch aus, sobald eine elektrische Spannung anliegt. Der Effekt funktioniert bei Raumtemperatur und könnte zu neuen Materialien für IT-Bauelemente und Datenspeicher führen, die weniger Energie verbrauchen.

In heutigen Datenspeichern müssen magnetische Domänen mit Hilfe eines externen Magnetfeld umgeschaltet werden, welches durch elektrischen Strom erzeugt wird....

Im Focus: Regensburger Physiker beobachten, wie es sich Elektronen gemütlich machen

Und können dadurch mit ihrer neu entwickelten Mikroskopiemethode Orbitale einzelner Moleküle in verschiedenen Ladungszuständen abbilden. Die internationale Forschergruppe der Universität Regensburg berichtet über ihre Ergebnisse unter dem Titel “Mapping orbital changes upon electron transfer with tunnelling microscopy on insulators” in der weltweit angesehenen Fachzeitschrift ,,Nature‘‘.

Sie sind die Grundbausteine der uns umgebenden Materie - Atome und Moleküle. Die Eigenschaften der Materie sind oftmals jedoch nicht durch diese Bausteine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LastMileLogistics Conference in Frankfurt befasst sich mit Lieferkonzepten für Ballungsräume

19.02.2019 | Veranstaltungen

Bildung digital und multikulturell: Große Fachtagung GEBF findet an der Uni Köln statt

18.02.2019 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Thema Desinformation in Online-Medien

15.02.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Licht von der Rolle – hybride OLED ermöglicht innovative funktionale Lichtoberflächen

19.02.2019 | Messenachrichten

Künstliche Intelligenz im E-Learning, Corporate Learning und Kundendialog

19.02.2019 | Seminare Workshops

Infrarotstrahlung und Luftmanagement intelligent kombiniert reduziert den Energieaufwand

19.02.2019 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics