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Fahrständer-Bearbeitungszentrum mit individuellen Ausrüngsoptionen

08.10.2008
Das modular aufgebaute Fahrständer-Bearbeitungszentrum DMF 260 linear bietet einige Optionen für die individuelle Ausrüstung. So enthält der Baukasten drei Spindelvarianten, eine gesteuerte B-Achse statt des Standard-Vertikal-Fräskopfes sowie Tische mit NC-Rundtisch als zusätzliche C-Achse.

Bereits im Jahr 2001 hatte Deckel Maho Seebach die ersten DMF-linear-Bearbeitungszentren präsentiert. Mittlerweile sind Hunderte von Installationen rund um den Globus erfolgt, so das Unternehmen. Mit dem neuen Fahrständer-Bearbeitungszentrum DMF 260 linear wollen die Thüringer den Erfolg fortsetzen.

Standardmagazin des Fahrständer-Bearbeitungszentrums nimmt 30 Werkzeuge auf

Herzstücke des Fahrständer-Bearbeitungszentrums DMF 260 linear sind das hochstabile Maschinenbett aus schwingungsdämpfendem Mineralguss und der thermosymmetrische Fahrständer. Das mitfahrende Werkzeugmagazin, das in der Standardausführung 30 Werkzeuge fasst, sorgt im Fertigungsprozess für schnelle Wechselintervalle beziehungsweise kurze Span-zu-Span-Zeiten von unter 5 s. Optional lässt sich die Werkzeugkapazität auf 60 oder sogar 120 Werkzeuge steigern.

Wie die anderen Maschinen des Unternehmens präsentiert sich auch das Fahrständer-Bearbeitungszentrum DMF 260 linear in neuem DMG-Design. Große Sichtfenster geben den Blick frei in den Arbeitsbereich mit Abmessungen in X, Y und Z von 2600, 700 und 700 mm. Die DMG-Ergoline-Steuerung mit 19½-Bildschirm gibt es wahlweise mit einer Siemens 840D solutionline mitsamt Shop Mill Open oder mit einer Heidenhain iTNC 530 inklusive SmartNC.

Was die Produktivität im Prozess anbelangt, fährt das Fahrständer-Bearbeitungszentrum DMF 260 linear in allen Achsen mit Eilganggeschwindigkeiten bis 80 m/min. In Kombination mit spielfreier Direktantriebstechnik in der X-Achse und den obligatorischen direkten Messsystemen ist gleichfalls eine exzellente Präzision am Werkstück sichergestellt, wird betont. In puncto Drehzahlen steht in der Standardausführung eine drehmomentstarke Motorspindel mit 8000 min—1 zur Verfügung. Optional sind aber auch Spindeln mit 14 000 und 18 000 min—1 verfügbar.

Integrierter NC-Rundtisch als zusätzliche C-Achse

Ebenfalls als Option gibt es die Möglichkeit, eine gesteuerte B-Achse statt des Standard-Vertikalfräskopfes zu adaptieren. Wenn sich der Anwender auch für die Tischvariante mit integriertem NC-Rundtisch als zusätzlicher C-Achse entscheidet, kann er sich mit dem neuen Fahrständer-Bearbeitungszentrum die Fünf-Seiten- und Fünf-Achsen-Bearbeitung erschließen. Dabei ermöglicht der lange X-Weg der DMF 260 linear sogar die Integration von zwei NC-Rundtischen und – in Verbindung mit der Arbeitsraumtrennwand – die fünfachsige wie rüstzeitarme Pendelbearbeitung kleiner Werkstücke.

Das Fahrständer-Bearbeitungszentrum lässt sich aufgrund des umfangreichen Baukastens aus der Standardkonfiguration heraus für unterschiedliche Aufgaben und Branchen auf- und umrüsten. Das gilt vom Drei-Achs-Fräsen bis zur Fünf-Achs-Simultanbearbeitung und vom Werkzeug- und Formenbau bis zur Luftfahrtindustrie. Darüber hinaus gibt es zusätzlich zur Dynamik-Variante mit Linearantrieb auch eine kostengünstigere Version mit Kugelrollspindel in der langen X-Achse.

Letztlich bestimmen also allein die Kunden und ihre Anforderungen die Konfiguration des DMF-Fahrständer-Bearbeitungszentrums. Diese extreme Diversifizierung wird auch für alle noch folgenden neuen Fahrständermaschinen der zweiten Generation gelten, so das Unternehmen. So ist beispielsweise ein Fahrständer-Bearbeitungszentrum mit auf 1100 mm verlängertem Y-Weg ebenso fest eingeplant wie eine kleinere Variante mit 1800 mm X-Weg.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1487&pk=148093

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