Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Virtual Reality soll wissenschaftliche Zusammenarbeit unterstützen

05.12.2018

In innovativen Unternehmen sind Video- oder Telefonkonferenzsysteme heute ein wichtiger Bestandteil der interdisziplinären Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Solche Kollaborationslabore sollen zukünftig durch den Einsatz von grafischen Systemen wie Virtual Reality und Augmented Reality auch an Hochschulen und Universitäten die wissenschaftliche Zusammenarbeit in Projekten unterstützen. Seit August dieses Jahres fördert das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Universitäten Stuttgart und Ulm sowie die Hochschulen Albstadt-Sigmaringen, Mannheim und Ravensburg-Weingarten bei der Entwicklung solcher Kollaborationslabore.

Albstadt/Sigmaringen. Im Projekt „Entwicklung einer mobilen Kollaborationsumgebung“ (EMOKO) der Hochschule Albstadt-Sigmaringen wird derzeit zusammen mit der Hochschule Ravensburg-Weingarten ein entsprechendes Pilot-System für Hochschulen und Universitäten in Baden-Württemberg entwickelt.


Die Vision lautet, dass Forscher und Studierende sich in Zukunft in der Kollaborationsumgebung treffen und gemeinsam beispielsweise Industrieprozesse erleben können, obwohl sie viele Kilometer trennen

Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Durch ihre Mobilität kann diese in vielen wissenschaftlichen und industriellen Anwendungsfällen eingesetzt werden.

In innovativen Unternehmen sind Video- oder Telefonkonferenzsysteme heute ein wichtiger Bestandteil der interdisziplinären Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter.

Solche Kollaborationslabore sollen zukünftig durch den Einsatz von grafischen Systemen wie Virtual Reality und Augmented Reality auch an Hochschulen und Universitäten die wissenschaftliche Zusammenarbeit in Projekten unterstützen.

Seit August dieses Jahres fördert das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Universitäten Stuttgart und Ulm sowie die Hochschulen Albstadt-Sigmaringen, Mannheim und Ravensburg-Weingarten bei der Entwicklung solcher Kollaborationslabore.

Professor Dr. Nicolai Beisheim, Projektleiter von EMOKO von der Fakultät Engineering der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, betont die Vorteile moderner Technologien:

„Durch grafische Systeme wird die Kommunikation über komplexe Zusammenhänge viel leichter – ganz nach dem Motto: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.“ Professor Ralf Stetter von der Hochschule Ravensburg-Weingarten ergänzt:

„Die Bedeutung der virtuellen Zusammenarbeit hat in der Industrie in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Hochschulen und Universitäten nehmen diesen Trend jetzt in die Forschung auf.“

Die Vision der beiden Professoren ist, dass Forscher und Studierende sich in Zukunft in der Kollaborationsumgebung treffen und gemeinsam beispielsweise Industrieprozesse erleben können, obwohl sie real viele Kilometer trennen.

Neben der Entwicklung der neuen Kollaborationsumgebungen geht es im Projekt EMOKO auch um deren praktischen Einsatz. Dazu werden die neuen Systeme in verschiedenen Anwendungsfällen aus den Bereichen Maschinenbau, Facility Management und Lebensmittelherstellung eingesetzt.

Von den Professoren Peter Schwarz und Christian Gerhards von der Fakultät Life Sciences werden diese Systeme in der Großküchenplanung zur Planung von hygienegerechten Produktionsstätten für Lebensmittel und in der Digitalisierung in der Lebensmittelherstellung benutzt. An den Anwendungstests sind auch Unternehmen aus den verschiedenen Branchen beteiligt, um die Zusammenarbeit der Hochschulen mit den Unternehmen in der Region zu verbessern.

Um die Datensicherheit sicherzustellen, untersucht Professor Tobias Heer von der Fakultät Informatik während des Projekts die IT-Sicherheit der eingesetzten Systeme.

Aufgrund der Dringlichkeit der Themen Interdisziplinäre Kommunikation und Kollaboration ist das Projekt EMOKO auf ein Jahr ausgelegt. Danach wird vom Ministerium entschieden, wie die Entwicklung von Kollaborationslaboren in einer zweiten Förderphase an anderen Hochschulen und Universitäten im Land Baden-Württemberg fortgesetzt wird.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Nicolai Beisheim, Mail: beisheim@hs-albsig.de, Telefon: 07571/7329172

Corinna Korinth | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.hs-albsig.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Virtual-Reality für Theater- und Filmproduktionen
25.10.2019 | Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik

nachricht Warum Alexa, Siri & Co. uns nicht immer verstehen
09.05.2019 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: New Pitt research finds carbon nanotubes show a love/hate relationship with water

Carbon nanotubes (CNTs) are valuable for a wide variety of applications. Made of graphene sheets rolled into tubes 10,000 times smaller than a human hair, CNTs have an exceptional strength-to-mass ratio and excellent thermal and electrical properties. These features make them ideal for a range of applications, including supercapacitors, interconnects, adhesives, particle trapping and structural color.

New research reveals even more potential for CNTs: as a coating, they can both repel and hold water in place, a useful property for applications like printing,...

Im Focus: Magnetisches Tuning auf der Nanoskala

Magnetische Nanostrukturen maßgeschneidert herzustellen und nanomagnetische Materialeigenschaften gezielt zu beeinflussen, daran arbeiten Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Kollegen des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden und der Universität Glasgow. Zum Einsatz kommt ein spezielles Mikroskop am Ionenstrahlzentrum des HZDR, dessen hauchdünner Strahl aus schnellen geladenen Atomen (Ionen) periodisch angeordnete und stabile Nanomagnete in einem Probenmaterial erzeugen kann. Es dient aber auch dazu, die magnetischen Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu optimieren.

„Materialien im Nanometerbereich magnetisch zu tunen birgt ein großes Potenzial für die Herstellung modernster elektronischer Bauteile. Für unsere magnetischen...

Im Focus: Magnets for the second dimension

If you've ever tried to put several really strong, small cube magnets right next to each other on a magnetic board, you'll know that you just can't do it. What happens is that the magnets always arrange themselves in a column sticking out vertically from the magnetic board. Moreover, it's almost impossible to join several rows of these magnets together to form a flat surface. That's because magnets are dipolar. Equal poles repel each other, with the north pole of one magnet always attaching itself to the south pole of another and vice versa. This explains why they form a column with all the magnets aligned the same way.

Now, scientists at ETH Zurich have managed to create magnetic building blocks in the shape of cubes that - for the first time ever - can be joined together to...

Im Focus: A new quantum data classification protocol brings us nearer to a future 'quantum internet'

The algorithm represents a first step in the automated learning of quantum information networks

Quantum-based communication and computation technologies promise unprecedented applications, such as unconditionally secure communications, ultra-precise...

Im Focus: REANIMA - für ein neues Paradigma der Herzregeneration

Endogene Mechanismen der Geweberegeneration sind ein innovativer Forschungsansatz, um Herzmuskelschäden zu begegnen. Ihnen widmet sich das internationale REANIMA-Projekt, an dem zwölf europäische Forschungszentren beteiligt sind. Das am CNIC (Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares) in Madrid koordinierte Projekt startet im Januar 2020 und wird von der Europäischen Kommission mit 8 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen weltweit die meisten Todesfälle. Herzinsuffizienz ist geradezu eine Epidemie, die neben der persönlichen Belastung mit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Mediation – Konflikte konstruktiv lösen

12.11.2019 | Veranstaltungen

Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften im Fokus von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

11.11.2019 | Veranstaltungen

Weniger Lärm in Innenstädten durch neue Gebäudekonzepte

08.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mehr digitale Prozesse für den Mittelstand

13.11.2019 | Unternehmensmeldung

dormakaba mit 4 Architects' Darling in Gold ausgezeichnet

13.11.2019 | Förderungen Preise

Effiziente Motorenproduktion mit der neuesten Generation des LZH IBK

13.11.2019 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics