Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MUCHMORE: EU-US Kooperation Translinguales Informationsmanagement

28.09.2000


Europäisch-Amerikanische-Forschungskooperation für translinguales Informationsmanagement

MUCHMORE ist eines der ersten Projekte, das in dem bereits 1997 beschlossenen Europäisch-Amerikanischen Wissenschafts- und Technologieabkommen begonnen wird (US-EU Science and Technology Agreement). Ziel dieses Abkommens ist die Intensivierung des Informationsaustausches und der transatlantischen Forschungskooperation.

Insgesamt stehen 10,4 Mio. DM für die Durchführung von MUCHMORE zur Verfügung (Laufzeit: 30 Monate). Die Finanzierung ist eine Novität: die EU, die Schweizer Bundesregierung und die Amerikanische NSF (National Science Foundation) tragen die Kosten gemeinsam. Koordiniert wird das Projekt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH).

In dem Projekt MUCHMORE wird prototypisch ein System entwickelt, das translinguales Informationsmanagement und Zugriff auf medizinische Daten ermöglicht. Es wird eine Entwicklungsplattform erarbeitet, in die bestehende Technologie eingebunden und verbessert, in die aber auch neue Module integriert werden können.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit werden einen wesentlichen Beitrag leisten zum effektiveren Zugriff auf relevante Information über Sprachgrenzen hinweg. Das resultierende medizinische Informationssystem wird zur Laufzeit evaluiert und durch Benutzerstudien auf seine Praxisnähe überprüft. Nach Abschluss des Projekts wird dieses Zugangssystem zu der extrem reichhaltig vorliegenden multilingualen medizinischen Information für die Öffentlichkeit über das Internet erreichbar sein.

Wissenschaftlich liegt das Hauptaugenmerk des Projekts auf der effektiven Kombination bzw. Ergänzung von statistischen und wissensbasierten Verfahren und der Untersuchung von Konstruktion und Erweiterung thematischer Konzepthierarchien.

In dem Projekt arbeiten Institute aus den USA, Frankreich, Deutschland und der Schweiz zusammen: Carnegie Mellon University (USA), DFKI GmbH (Deutschland), Eurospider Information Technology AG (Schweiz), Stanford University, CSLI (USA), XEROX Research Centre Europe (Frankreich), Universitätsklinikum Frankfurt (Deutschland)

Kontakt
Prof. Dr. Hans Uszkoreit (Project Coordinator)
DFKI GmbH, Stuhlsatzenhausweg 3, D-66123 Saarbrücken
Tel. +49 681 302 5282, Fax +49 681 302 5338

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

M.A. Reinhard Karger | idw

Weitere Berichte zu: DFKI Informationsmanagement MUCHMORE Technology Translingual

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Biegen ohne zu brechen - Wie Insekten ihre Umgebung ertasten
10.09.2018 | Hochschule Bremen

nachricht Faden-Kunst aus Roboterhand
10.09.2018 | Technische Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics