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Mixed Reality für die Industrie: Hochschulen und Industrieunternehmen entwickeln gemeinsam

10.12.2018

Augmented und Virtual Reality (AR/VR), zusammengefasst unter Mixed Reality, bieten neue Möglichkeiten der Datenvisualisierung, Interaktion, Kommunikation und Ausbildung für Wirtschaft und Industrie. 25 Industrieunternehmen und mehrere Hochschulen entwickeln nun in einem gemeinsamen Projekt mit Begleitung des ecoplus-Mechatronik-Cluster in Niederösterreich konkrete Anwendungen.

In Zeiten von Industrie 4.0 werden Produktionsprozesse zunehmend digital überwacht und gesteuert. Häufig wird dafür Mixed-Reality-Technik eingesetzt.


Hololens

FH St. Pölten / Mario Ingerle


Hololens Fotomontage

Rauchecker Photography/A3D/Shutterstock.com

Im ecoplus-Kooperationsprojekt „Mixed Reality Based Collaboration 4 Industry“ bringen die Industrieunternehmen konkrete Anwendungsfälle ein und entwickeln diese gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiter.

Die Mixed-Reality-Beispiele stammen aus vier Themenbereichen: der Unterstützung der Produktion an der Maschine, dem Remote Support für Anlagen-Service rund um die Welt, Schulung und Training etwa in der modernen Lehrlingsausbildung sowie der Präsentation von Produkten in virtuellen Schauräumen.

„Wir wollen im Projekt ein gemeinsames Software-Framework entwickeln, welches für verschiedene Anwendungen verwendet werden kann. Für jedes Beispiel soll am Ende des Projekts eine prototypische Umsetzung für die interne Verwendung bzw. Evaluierung herauskommen“, sagt Thomas Moser, Leiter der Forschungsgruppe Digital Technologies an der FH St. Pölten.

Forschungsschwerpunkt an der FH St. Pölten: Benutzerfreundlichkeit und Interaktion

Diese prototypischen Umsetzungen werden im Projekt nicht nur technisch umgesetzt und evaluiert, sondern auch auf ihre Akzeptanz und potentiellen Auswirkungen auf die Arbeitswelt bewertet.

Zudem prüfen die ForscherInnen im Projekt bereits existierende Mixed-Reality-Hardware auf ihre Industrietauglichkeit.

Die Hardware wird im Rahmen des Projekts auch den Unternehmen zur Verfügung gestellt, um erste Erfahrungen damit sammeln zu können. Zusätzlich werden in verschiedenen Industrieanwendungen bzw. in der Unterhaltungsindustrie bereits eingesetzte Interaktionsmethoden analysiert und auf ihre Praxistauglichkeit hin evaluiert.

Untersucht wird auch, ob die moderne Technik in der Praxis unter realen Bedingungen und in realen Industrie-Umgebungen tauglich ist, etwa in Hinblick auf Lärmpegel, Sicherheitsansprüche und Lichtverhältnisse.


Projekt „Mixed Reality Based Collaboration 4 Industry”:
Das Projekt wird im Rahmen des Programms Collective Research von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert. Die Unternehmen bringen Geld für die Anwendungsfälle ein. PartnerInnen im Projekt sind ecoplus (Koordination), FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH, IMC FH Krems, FH Oberösterreich Campus Steyr und TU Wien.
https://www.fhstp.ac.at/de/forschung/projekte/mixed-reality-based-collaboration-...

Fotos:
FH-Mitarbeiter mit Hololens, Credit: FH St. Pölten / Mario Ingerle
Fotomontage Motor, Credit: Rauchecker Photography/A3D/Shutterstock.com


Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 22 Studiengängen werden mehr als 3.000 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Informationen und Rückfragen:
Mag. Mark Hammer
Fachverantwortlicher Presse
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Mag. Mark Hammer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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