Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Krisenmanagement mit IT

06.04.2011
Vernetzung von Stadt, Verkehrsbetrieben, Einsatzkräften, Veranstaltern und Teilnehmern

Internetfähige Smartphones sind heute weit verbreitet. Apps oder andere mobile Dienste helfen dabei, sich jederzeit, häufig auch ortsbezogen, zu allen möglichen Themen Informationen zu beschaffen.

Wie sich diese Infrastruktur für die Unterstützung von Sicherheitsaufgaben bei Großveranstaltungen nutzen lässt, war das zentrale Thema des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF geförderten Projekts »VeRSiert«.

Innerhalb der letzten drei Jahre hat das Projektkonsortium innovative Lösungen zur Simulation kritischer Ereignisse, Möglichkeiten der videobasierten Personenzählungen sowie Ansätze zur Schulung für Verkehrsunternehmen entwickelt, die zum Abschluss des Projekts am 6. April 2011 in Köln präsentiert wurden.

Die Veranstaltung zog neben Verkehrs- und Sicherheitsbehörden aus Köln, Organisatoren von Großveranstaltungen und dem Projektträger BMBF hochrangige Experten aus den Gebieten zivile Sicherheit und Nahverkehr an. Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, stellte mobile Veranstaltungs- und Notfalldienste für Veranstaltungsbesucher sowie ein Informationsportal für die organisationsübergreifende Kooperation vor. Erstmalig präsentierte das Fraunhofer IAO zudem eine kartenbasierte Multitouch-Anwendung, welche die Zusammenarbeit von Verkehrs- und Sicherheitsakteuren unterstützt. Damit lassen sich vor, während und nach der Großveranstaltung Informationen räumlich verortet ablegen und kommentieren, beispielsweise relevante Pläne vor einer Ortsbesichtigung oder Fotos für die Nachbesprechung.

Die Erkenntnisse aus VeRSiert fließen in zwei weitere EU-Forschungsprojekte ein, die gerade gestartet sind: In »SECUR-ED« (Secure Urban Mass Transportation – European Demonstrator) entwickelt das Fraunhofer IAO ein Konzept zur Interoperabilität der IT-Systeme von Verkehrs- und Sicherheitspartnern und entwirft ein Entscheidungsunterstützungssystem für die Informationsfusion und -visualisierung auf Multitouch-Basis. Ferner wird das institutionenübergreifende Kompetenzmanagement für sicherheitskritische Situationen betrachtet. In »Alert4All« arbeitet das IAT der Universität Stuttgart an Vorgehensweisen und IT-Modulen zur Modellierung und Simulation von multimodalen Bevölkerungswarnungen in Krisensituationen wie Erdbeben oder Unwettern.

Ansprechpartner:
Fraunhofer IAO, Dr. Wolf Engelbach
Telefon +49 711 970-2128
wolf.engelbach@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.swm.iao.fraunhofer.de
http://www.versiert.info

Weitere Berichte zu: BMBF Großveranstaltung IAO IAT Krisenmanagement Simulation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht One step ahead: Adaptive Radarsysteme für smarte Fahrerassistenz
20.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

nachricht Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Simulationsübelkeit
19.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Im Focus: Bio-Kunststoffe nach Maß

Zusammenarbeit zwischen Chemikern aus Konstanz und Pennsylvania (USA) – gefördert im Programm „Internationale Spitzenforschung“ der Baden-Württemberg-Stiftung

Chemie kann manchmal eine Frage der richtigen Größe sein. Ein Beispiel hierfür sind Bio-Kunststoffe und die pflanzlichen Fettsäuren, aus denen sie hergestellt...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

Gesundheitstipps und ein virtueller Tauchgang zu Korallenriffen

20.09.2018 | Veranstaltungen

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bei Depressionen ist Hirnregion zur Stresskontrolle vergrößert

20.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Was Einstein noch nicht wusste

20.09.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics