Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Externes Laufwerk aus verschiedenen Clouds

27.09.2012
IT-SA 2012: Fraunhofer SIT zeigt Lösung für verschlüsselte Enterprise-Cloud. Neue Version von OmniCloud ermöglicht Kombination verschiedener Cloud-Storage-Dienste.

Verschiedene Cloud-Angebote verbinden und gleichzeitig Daten verschlüsseln – das kann die neue Version von OmniCloud, die Fraunhofer SIT vom 16. bis 18. Oktober erstmals auf der Security-Messe IT-SA in Nürnberg vorstellt (Halle 12, Stand 213).


OmniCloud verschlüsselt die Daten vor dem Eintritt in die Cloud. Dadurch kann auch der Cloud-Provider nicht auf die Daten zugreifen.

Fraunhofer SIT

Die Softwarelösung schützt sensible Daten in der Cloud und verhindert Abhängigkeit von einzelnen Anbietern. Entwickelt wurde OmniCloud als Netzwerkspeicher, mit dem mittelständische Unternehmen ihre Daten kostengünstig und sicher in die Cloud auslagern können. Die Software verschlüsselt die Daten so, dass selbst Cloud-Anbieter nicht darauf zugreifen können. Außerdem lassen sich Daten auch von einer Cloud zur anderen verschieben.

„Unser System bietet Unternehmen ein hohes Maß an Sicherheit und gleichzeitig große Flexibilität“, sagt Fraunhofer-Abteilungsleiter Michael Herfert. „Nach ersten Gesprächen mit möglichen Kunden haben wir die Funktionalität angepasst und suchen jetzt auf der Messe Vertriebspartner für unser System.“ Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.sit.fraunhofer.de/omnicloud .

Die neue Version von OmniCloud ist in der Lage, verschiedene Cloud-Speicher-Angebote zu kombinieren. So können Nutzer vorhandene Angebote wie solche von DropBox und ähnlichen Anbietern zusammenschließen und diese als externes Laufwerk in die eigene Unternehmensumgebung einbinden. OmniCloud prüft den Füllstand der einzelnen Angebote. Sobald ein Cloud-Speicher voll ist, nutzt die Software ein anderes Angebot. Außerdem ermöglicht die Lösung die Umsetzung individueller Speicherstrategien, zum Beispiel die doppelte Sicherung bestimmter Daten oder die gezielte Streuung von Datenbeständen über verschiedene Cloud-Angebote hinweg.

Im Gegensatz zu vielen anderen Verschlüsselungslösungen eignet sich OmniCloud für dynamische Teams und berücksichtigt typische Unternehmenssituationen wie Mitarbeiterausfälle und Änderungen von Zuständigkeiten. Möglich wird dies durch eine Trennung von Identitäts- und Schlüsselmanagement. Dadurch lassen sich etwa Vertretungsregelungen ganz einfach realisieren – ohne Passwort-Weitergabe und aufwendige erneute Verschlüsselung der Daten.

OmniCloud unterstützt bereits jetzt eine Vielzahl existierender Cloud-Speicherdienste und lässt sich einfach mit existierenden Backup-Lösungen verbinden – selbst wenn diese keine Cloud-Anbindung vorsehen. Gleichzeitig bietet OmniCloud eine Art Umzugsservice für den Fall, dass Unternehmen den Cloud-Anbieter wechseln möchten. Zudem erkennt OmniCloud Dopplungen und sorgt bei identischen Dateien dafür, dass nur ein Datensatz in die Cloud wandert.

Oliver Küch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.sit.fraunhofer.de/omnicloud

Weitere Berichte zu: Cloud Computing Cloud-Anbieter Cloud-Angebote Laufwerk OmniCloud SIT clouds

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Gegen das Verblassen historischer Dokumente
11.07.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics