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Die Industrie der Zukunft ist smart

15.08.2019

Moderne Anlagetechniken sind eng miteinander vernetzt. Einzelmaschinen arbeiten nicht länger autark, sondern kommunizieren miteinander. Das Internet der Dinge, im englischen Begriff als IoT bezeichnet, hat die Industrie erobert. Lange Zeit galt die Industrie 4.0, oft synonym verwendet für das Internet der Dinge in der Branche, als Hype. Längst hat sich IoT zu einem Antreiber für zukunftsorientierte Branchen entwickelt.
Ganz gleich, ob im deutschen Maschinenbau, in der Informationstechnologie oder in der Verfahrenstechnologie –Industrie 4.0 setzt neue Maßstäbe.

Was ist möglich mit moderner Anlagetechnik?

Von der Strategie zum Standard
Der Begriff Industrie 4.0 wurde einst als Schlagwort der damaligen Bundesregierung geprägt. Dahinter stehen der Wunsch und das Ziel, die deutsche Industrie mit zukunftsweisenden Technologien auszustatten. Angesichts der wachsenden Globalisierung soll der Industriestandort Deutschland auch in der Zukunft weltweit führend in zahlreichen Branchen bleiben.

Industrie 4.0 daher, weil damit die vierte Revolution in der Industrie zum Ausdruck gebracht werden soll. Die bisherigen drei Revolutionen in der Branche waren:

  • Die Erfindung und mechanische Nutzung der Dampf- und Wasserkraft
  • Die Erfindung und Nutzung der Elektrizität sowie die Massenproduktion am Fließband
  • Die Digitalisierung der Industrie durch das Internet und der Einsatz von Elektronik in moderner Anlagetechnik

Die Vorteile von IoT

Moderne Anlagetechnik bedeutet für Unternehmen, einen erheblichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu haben. Eine höhere Produktionsrate und geringere Ausfallzeiten sind mit vernetzen Maschinen einfacher zu realisieren. Robuste und qualitativ hochwertige Einzelmaschinen kommunizieren in der vernetzten Industrie 4.0 eigenständig miteinander.

IoT in der Industrie kann teure Ausfallzeiten durch defekte Maschinen oder Störungen im Betriebsablauf verhindern. Noch bevor der Defekt auftritt, meldet die Maschine eine Störung. Das Betriebs- und Wartungsteam erhält eine Meldung und kann die Störung noch vor dem Ausfall der Maschine beheben. Es kommt nicht zu einem Stillstand der Produktion und finanzielle Verluste oder Auswirkungen auf weitere Betriebsteile sind ausgeschlossen.

Erhebliches Potenzial für den Industriestandort Deutschland

Wie kein zweites Land auf der Welt lebt die Wirtschaft in der Bundesrepublik von der Fertigungsindustrie. Die einzelnen Branchen erwirtschaften jedes Jahr Umsätze in Milliardenhöhe. Tausende von Arbeitsplätzen hängen davon ab, ob die deutschen Unternehmen in der Industrie zukunftsträchtige Innovationen tätigen.

Mit einer stärkeren Vernetzung durch IoT und der Umsetzung von Innovationen durch die Industrie 4.0 kann der Industriestandort Deutschland erhebliches Potenzial nutzen. Die gesamte Branche ist geprägt von mittelständischen Unternehmen, die mit modernen Einzelmaschinen Güter und Waren produzieren.

Intelligente Maßnahmen statt teure Projekte
In vielen Branchen wird IoT sofort mit teuren Investitionen in das eigene Unternehmen gleichgesetzt. Intelligente Maßnahmen umzusetzen, ist in einigen Fällen jedoch sehr einfach, schnell realisiert und mit geringen Kosten verbunden.

Kleine Projekte, die keine personellen und finanziellen Ressourcen binden, sind in vielen Unternehmen ohne weiteres machbar.
Erst bei größeren Projekten sind ein detaillierter Projektablauf und die Freigabe von Ressourcen zu planen.

Das betrifft beispielsweise die Vernetzung von Einzelmaschinen, die dadurch eigenständig kommunizieren und Betriebsabläufe optimieren. Die deutsche Maschinenbau- und Logistikbranche setzt auf die Umsetzung entsprechender Möglichkeiten im Rahmen der Industrie 4.0.

Sebastian Müller - freier Redakteur |

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