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Wissen sinnvoll vernetzt

23.08.2006
Semantic Web Technologien ermöglichen es Computern, Daten in ihrem Kontext zu interpretieren und ihren Sinn zu erschließen. Dadurch können Informationen effizienter gesucht und Zusammenhänge zwischen einzelnen Informationen dargestellt werden. Somit bietet das Semantic Web einen Ausweg aus der Informationsflut, die Internet und Intranet mit sich brachten. Welche Anwendungen des Semantic Web bereits realisiert sind, woran die Entwickler gerade arbeiten und Anknüpfungspunkte zum Wissensmanagement in Unternehmen zeigt der 3. Kongress Semantic Web und Wissenstechnologien, den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V. am 19. Oktober 2006 in Darmstadt veranstaltet.

E-Mail, Internet, unternehmensinterne Wissensdatenbanken, Online-Bibliotheken - die Fülle heute zur Verfügung stehender Informationsquellen und theoretisch abrufbarer Informationen ist unüberschaubar. Doch mit der Beschaffung tatsächlich relevanter Informationen sind die Anwender zunehmend überfordert. Welche Internetquellen sind wirklich zuverlässig? Wie kann ich unter der Vielzahl der Treffer auf eine Suchanfrage die tatsächlich relevanten herausfiltern? Wer in meinem Unternehmen kennt sich mit einem bestimmten Sachgebiet besonders gut aus? Unter anderem diese Fragen sind für viele Nutzer nur schwer oder gar nicht zu beantworten. Gleichzeitig beklagen Unternehmen den Produktionsverlust, den sie durch die sehr zeit- und kostenintensive Informationsbeschaffung ihrer Mitarbeiter erleiden.

Das Semantic Web bietet einen Weg aus diesem Informationsdschungel. Hier werden Informationen logisch miteinander verknüpft, gespeichert und in ihrem Kontext verfügbar gemacht. Dadurch ist die Anwendung in der Lage, für den Menschen logische Schlussfolgerungen zu treffen, Suchanfragen können gezielt und effizient durchgeführt und Zusammenhänge deutlich gemacht werden. Damit erschließt das Semantic Web zahlreiche Einsatzgebiete und bietet vor allem wissensintensiven Unternehmen erhebliche Einsparpotenziale. So verkürzen Semantic Web Technologien Suchzeiten in Wissensdatenbanken und Dokumentenbeständen, sie generieren durch die Vernetzung einen Mehrwert der Informationen, minimieren die Einarbeitungszeit in neue Themengebiete und ermöglichen es, Wissensträger in Unternehmen schneller zu identifizieren.

Welche Anwendungen des Semantic Web bereits umgesetzt sind und woran Wissenschaftler in Unternehmen und Forschungsinstitutionen gerade arbeiten zeigt der

3. Kongress Semantic Web und Wissenstechnologien,

den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung am 19. Oktober 2006 in Darmstadt durchführt. Außerdem erläutern renommierte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft die technischen Grundlagen dieses Internets der neuen Generation. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Zusammenhänge zwischen Semantic Web Technologien und Wissensmanagement in Unternehmen.

Das vollständige Programm mit allen Referenten und ihren Vorträgen finden Sie im Internet unter http://www.zgdv.de.

Die Teilnahmegebühr beträgt 380 Euro. Für Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden gilt eine reduzierte Gebühr von 290 Euro. Studenten zahlen 120 Euro. Bei Anmeldung bis zum 25. September gilt ein besonderer Frühbucherrabatt von 10 Prozent. InGeoForum-Mitglieder erhalten 15 Prozent Nachlass.

Für Journalisten ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Ein elektronisches Anmeldeformular erhalten Sie im Internet unter: http://www.zgdv.de

oder bei:
Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung
Rundeturmstraße 10
64283 Darmstadt
Telefon : 06151/155-160
Telefax: 06151/155-440
E-Mail: awf@zgdv.de
3. Kongress Semantic Web und Wissenstechnologien
Termin: 19. Oktober 2006, 9.30 Uhr - 17.00 Uhr
Ort: Gebäude des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt

Kurzprofil INI-GraphicsNet:

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de

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