Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Scandlines innovativ auf Kurs - dank Informatik

24.04.2006


Deutsch-dänische Reederei ist im Informatikjahr Partner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Fährschiff "Mecklenburg-Vorpommern" ist als Botschafter auf der Ostsee unterwegs.



Online-Tickets, computergestützte Lagerverwaltung, automatischer Check-In, Autopilot auf der Brücke - ohne elektronische Datenverarbeitung funktioniert heute kaum noch ein System eines Schifffahrt-Unternehmens auf See und an Land.

... mehr zu:
»Ostsee »Reederei »Scandlines


Die deutsch-dänische Reederei Scandlines ist daher Partner des Wissenschaftsjahres 2006, das sich mit der Informatik und ihrer Anwendung beschäftigt. Das Informatikjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das zusammen mit Wissenschaft im Dialog und der Gesellschaft für Informatik und zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur aufzeigt, wo und wie sehr die Informatik in unserem Alltag präsent ist. Das gilt auch für die Schifffahrt: Ohne Informatik läuft hier fast gar nichts - Hochleistungs-Rechner steuern den reibungslosen Ablauf der Be- und Entladung, IT-Systeme bestimmen die Entwicklung und Konstruktion von Schiffsteilen, computergestützte Diagnosesysteme kontrollieren Motoren, Ersatzteilbedarf und Brennstoffvorräte. Und was wäre die moderne Schifffahrt ohne automatische Identifikations- und satellitengestützte Ortungssysteme.

Zur Auftaktveranstaltung des Informatikjahres bei Scandlines am Montag, 24. April, lud Reederei-Vorstand Uwe Bakosch Gäste aus Politik und Wissenschaft sowie Schüler einer Rostocker Schulklasse auf das Fährschiff "Mecklenburg-Vorpommern" ein. Seit dem heutigen Montag ist das größte Schiff der Reederei offizieller Botschafter des Informatikjahres auf der Ostsee: An seinem Schornstein prangt das leuchtend rote Label "Innovativ auf Kurs", das auf die Partnerschaft und das Engagement für ein besseres Verständnis für Informatik aufmerksam macht. Auch im Nachbarland Schweden wird dies sichtbar, denn die Fähre verkehrt im täglichen Liniendienst zwischen Rostock und Trelleborg.

Die Gäste, zu denen unter anderen Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Prof. Hans-Robert Metelmann, Ministerialrat Wilfried Kraus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling und Professor Andreas Heuer von der Universität Rostock gehörten, wurden mit einer Videobotschaft von Wolfgang Völz begrüßt. Der Schauspieler, der der bekannten Figur "Käpt’n Blaubär" seine Stimme leiht, ist ebenfalls Botschafter des Informatikjahres.

Uwe Bakosch verdeutlichte auf der Pressekonferenz, wie rasant die junge Wissenschaft Informatik Kommunikations-, Steuerungs- und Logistikprozesse verändert hat: "Wir haben von der Gründung der Reederei Anfang der 1990er Jahre bis heute elektronische Buchungs-, Einkaufs- und Kommunikationssysteme aufgebaut, unsere Finanz- und Controllingprozesse funktionieren IT-gestützt. Ohne diese Technik sind die täglichen Arbeitsabläufe heute undenkbar." Gerade für ein international tätiges Unternehmen wie Scandlines sei die Informatik zu einem unverzichtbaren Helfer geworden, der ständig optimiert werde. Als ein Beispiel für die effektive Steuerung der Logistikprozesse auf der Ostsee nannte Bakosch das elektronische Buchungs- und Ticketingsystem "COAST", das speziell für die Reederei programmiert wurde. "Mit diesem System haben wir eine auf unsere Bedürfnisse maßgeschneiderte einheitliche Betriebssoftware für Buchung, Ticketing, Check-in und Hafenorganisation geschaffen, das acht dezentrale Vorgängersysteme ablöst."

Im Anschluss erfuhren die Teilnehmer von Kapitän Ingo Schütz, wo an Bord eines Schiffes Informatik zum Einsatz kommt. Dies erkundeten in einer gesonderten Führung auch die Schüler der fünften Klasse des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock und lösten ein per Videobotschaft übermitteltes Informatik-Rätsel von "Käpt’n Blaubär" auf dem Schiff.

Scandlines unterstützt das Informatikjahr mit weiteren Aktionen: Die Präsentation über "Informatik an Bord" wird interessierten Schulklassen für den Informatik-Unterricht zur Verfügung gestellt. Das eigene Label im Informatikjahr ist im Hauptfahrplan abgedruckt und ab Juni informiert ein deutsch-dänischer Flyer an Bord über den Einsatz der Informatik auf dem Schiff. Im Laufe des Jahres 2006 werden so mehrere Millionen Scandlines-Passagiere informiert.

Für Presseanfragen zu Scandlines wenden Sie sich bitte an:

Martina Golla-Paap
Scandlines Deutschland GmbH
Hochhaus am Fährhafen
18119 Rostock
Tel.: 0381 / 5435 850
Fax: 0381 / 5435 859
E-Mail: presse@scandlines.de

Für Presseanfragen zum Informatikjahr wenden Sie sich bitte an:

Susanne Kumar-Sinner
Team Informatikjahr
Neue Schönhauser Straße 3-5
10178 Berlin
Tel.: 030 / 590 04 33 - 11
Fax: 030 / 590 04 33 - 51
E-Mail: kumar@informatikjahr.de

Susanne Kumar-Sinner | idw
Weitere Informationen:
http://www.informatikjahr.de
http://www.scandlines.de

Weitere Berichte zu: Ostsee Reederei Scandlines

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Kameramatrix als Abstandssensor und Bildgeber für autonomes Fahren und Montageprozesse
25.03.2019 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Datenschutz: Vom Stressfaktor zum Kinderspiel
19.03.2019 | Telekom/DataGuard

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nieten, schrauben, kleben im Flugzeugbau: Smarte Mensch-Roboter-Teams meistern agile Produktion

25.03.2019 | HANNOVER MESSE

Auf der Suche nach der verschwundenen Antimaterie: Messungen mit Belle II erfolgreich gestartet

25.03.2019 | Physik Astronomie

HEIDENHAIN auf der CONTROL 2019: Belastbare Systeme für mehr Genauigkeit und Zuverlässigkeit

25.03.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics