Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TZI entwickelt Komplettlösung für RFID-Scannen mit BlackBerry-Geräten

16.01.2006


Als einer der ersten Anbieter weltweit liefert das Technologie-Zentrum Informatik (TZI) der Universität Bremen eine Komplettlösung für mobile Endgeräte im Bereich RFID-Scannen. Das TZI, Mitglied im Mobile Research Center (MRC) Bremen, realisierte die Lösung in Zusammenarbeit mit dem IBM Business Partner Tynos. Sie lässt sich für alle Bluetooth-fähigen Endgeräte (BlackBerry, PDA, MDA, Palm Pocket PCs usw.) einsetzen.

... mehr zu:
»Business »Endgerät »MRC »Solution »TZI

Diese auf der Basis von Java erstellte Software ermöglicht eine OTA (Over The Air) echtzeitnahe Datenerfassung für die klassischen Anwendungsfelder wie Außendienst, Servicetechniker, Health Care und Maschinendaten (Telemetrie).

Für Unternehmen bietet sich hiermit die Möglichkeit, Geschäftsprozesse, die bisher aufgrund technischer Einschränkungen nicht mobil abzubilden waren, kostengünstig und mit geringem Integrationsaufwand zu realisieren.


Die Lösung wurde im Rahmen eines Pilotprojektes für die DaimlerChrysler AG (Bremen) entwickelt. Dabei ging es um die Integration eines User Helpdesk Backend Systems (REMEDY). Als RFID-Scanner kam der IDBlue? Scanner der Firma Cathexis zum Einsatz. Dieser Scanner wurde über eine Bluetooth-Schnittstelle durch das mobile Endgerät angesteuert, so dass von dem mobilen Endgerät aus RFID-Tags gelesen oder geschrieben werden können.

Durch den Einsatz der OTA-fähigen Geräte ist es ferner anders als in gängigen RFID-Lösungen möglich, drahtlos einen bidirektionalen Datenaustausch zwischen BlackBerrys und Back-End-Systemen zur Verfügung zu stellen.

Ansprechpartner:

Dr. Karsten Sohr (TZI)
Tel: (0421) 218-4226
E-Mail: sohr@tzi.de

Marc Bülow (Tynos)
Tel: (0421) 2208220
E-Mail: Marc.buelow@tynos.de

Über das Technologie-Zentrum Informatik

Das 1995 gegründete Technologie-Zentrum Informatik (TZI) ist eine Wissenschaftliche Einrichtung der Fachbereiche "Mathematik und Informatik" und "Physik und Elektrotechnik" mit mehr als 140 Mitarbeiter/innen an der Universität Bremen. Es hat den Transfer, die Entwicklung und die Erforschung innovativer Technologien der Informatik und Elektrotechnik zum Ziel. Die Aufgaben des TZI sind insbesondere

  • Transfer von Informatik- und Elektrotechnik-Technologien und Transfer von Personal in die Praxis durch Kooperationen mit Unternehmen und Organisationen
  • Forschung und Entwicklung neuer Technologien auf den Gebieten der Informatik und der ElektrotechnikEntwicklung neuer wissenschaftlicher Forschungsfragen durch Ableitung aus Problemstellungen der betrieblichen Praxis
  • Verbesserung des Ausbildungsangebots für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
  • Beitrag zur strukturellen Entwicklung Bremens, z.B. durch Ausgründungen, Technologie-Dienstleistungen und Innovationsberatung.

Über das Mobile Research Center

Das Mobile Research Center (MRC) ist ein auf das Thema "Mobile Solutions" fokussierter interdisziplinärer Forschungsverbund mit Transfereinheit des Landes Bremen. Das MRC steht für die hohe Qualität und Innovationsfähigkeit des Standortes Bremen und wird sich als ein weltweit führendes Exzellenzzentrum für Forschung und Transfer im Bereich mobiler Anwendungen etablieren. Das MRC hat das Ziel, Forschungsergebnisse effizient und professionell für die wirtschaftliche Wertschöpfung nutzbar zu machen. Das MRC ist eine überregionale und internationale Marke, die mit exzellenter Forschung und exzellentem Technologietransfer verbunden wird. Das MRC wird im engen Zusammenspiel mit der Mobile Solution Group (MSG), dem Mobile Testmarkt und der Industrie den nötigen Strukturwandel in Bremen unterstützen und Bremen zu einem Schwerpunkt mobiler Anwendungen in der Mobile City Bremen entwickeln.

Über Tynos

Tynos ist IBM Business Partner und ein IT-Systemhaus mit Sitz in Bremen. Geschäftschwerpunkte bilden die Bereiche Mobile Solutions sowie Software-Architektur und -Entwicklung. Tynos entwickelt und optimiert vorhandene IT-Geschäftsanwendungen. Insbesondere teilen sich die Tätigkeitsfelder von Tynos folgendermaßen auf Business Consulting, Service Consulting, Application Development (Java, .NET), Business Intelligence, License-Management und Mobile Solutions.

Angelika Rockel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de

Weitere Berichte zu: Business Endgerät MRC Solution TZI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Wie Sprachassistenten unhörbare Befehle befolgen
23.10.2019 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht TU Ilmenau entwickelt intelligente Sensorik zur Verarbeitung von Big Data
21.10.2019 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hohlraum vermittelt starke Wechselwirkung zwischen Licht und Materie

Forschern ist es gelungen, mithilfe eines mikroskopischen Hohlraumes eine effiziente quantenmechanische Licht-Materie-Schnittstelle zu schaffen. Darin wird ein einzelnes Photon bis zu zehn Mal von einem künstlichen Atom ausgesandt und wieder absorbiert. Das eröffnet neue Perspektiven für die Quantentechnologie, berichten Physiker der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift «Nature».

Die Quantenphysik beschreibt Photonen als Lichtteilchen. Will man ein einzelnes Photon mit einem einzelnen Atom interagieren lassen, stellt dies aufgrund der...

Im Focus: A cavity leads to a strong interaction between light and matter

Researchers have succeeded in creating an efficient quantum-mechanical light-matter interface using a microscopic cavity. Within this cavity, a single photon is emitted and absorbed up to 10 times by an artificial atom. This opens up new prospects for quantum technology, report physicists at the University of Basel and Ruhr-University Bochum in the journal Nature.

Quantum physics describes photons as light particles. Achieving an interaction between a single photon and a single atom is a huge challenge due to the tiny...

Im Focus: Freiburger Forschenden gelingt die erste Synthese eines kationischen Tetraederclusters in Lösung

Hauptgruppenatome kommen oft in kleinen Clustern vor, die neutral, negativ oder positiv geladen sein können. Das bekannteste neutrale sogenannte Tetraedercluster ist der weiße Phosphor (P4), aber darüber hinaus sind weitere Tetraeder als Substanz isolierbar. Es handelt sich um Moleküle aus vier Atomen, deren räumliche Anordnung einem Tetraeder aus gleichseitigen Dreiecken entspricht. Bisher waren neben mindestens sechs neutralen Versionen wie As4 oder AsP3 eine Vielzahl von negativ geladenen Tetraedern wie In2Sb22– bekannt, jedoch keine kationischen, also positiv geladenen Varianten.

Ein Team um Prof. Dr. Ingo Krossing vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg ist es gelungen, diese positiv geladenen...

Im Focus: Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination

Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

Im Focus: Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019

Auf der K 2019, der Weltleitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR das breite Anwendungsspektrum des von ihm entwickelten Millimeterwellen-Scanners SAMMI® im Kunststoffbereich. Im Rahmen des Messeauftritts führen die Wissenschaftler die vielseitigen Möglichkeiten der Millimeterwellentechnologie zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten vor.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

13. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung – »Collaborate to Innovate: Making the Net Work«

22.10.2019 | Veranstaltungen

Serienfertigung von XXL-Produkten: Expertentreffen in Hannover

22.10.2019 | Veranstaltungen

Digitales-Krankenhaus – wo bleibt der Mensch?

21.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zebrafische reparieren ihr Herz dank spezieller Zellen

23.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Abbau von Magnesiumlegierung auf der Nanoskala beobachtet

23.10.2019 | Materialwissenschaften

Physiker der Saar-Uni wollen neuartige Mikroelektronik entwickeln

23.10.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics