Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland ermutigen Jungen, Neues auszuprobieren!

25.04.2008
Am 24. April 2008, dem Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag startete das gemeinsame bundesweite Aktionsprogramm von Neue Wege für Jungs und den Mehrgenerationenhäusern in Deutschland: An diesem Tag öffneten mehr als 20 Mehrgenerationenhäuser von Schleswig-Holstein bis Bayern interessierten Schülern der KIassen 5 bis 10 ihre Pforten.
Die Jungen nutzen den Mädchen-Zukunftstag, um "männeruntypische" Bereiche, beispielsweise Tätigkeiten in der Kinder- und Seniorenbetreuung kennenzulernen.

Bei praktischen Mitmachaktionen wie einem "Haushaltsparcours" konnten die Jungen ihre Qualitäten als "Alltagsmanager von Morgen" testen und trainieren.

"Natürlich können Jungs das auch! Nur Kartoffelnschälen habe ich neu dazu gelernt", so der Kommentar eines jungen Besuchers im Mehrgenerationenhaus Nachbarschatz e.V. in Hamburg.

Neues auszuprobieren fällt leichter, wenn "man" unter sich ist. Auch die wissenschaftliche Begleitung solcher Jungenangebote zeigt: Jungen in geschlossenen Gruppen nehmen leichter neue Anregungen auf, fühlen sich ermutigt und erleben Anerkennung für ihre Vorstellungen "untypischer" Berufs- und Lebenswege. Nicht nur die jugendlichen Teilnehmer beim Haushaltsparcours finden das Angebot super, auch die beteiligten Erwachsenen sind hochzufrieden - das Engagement lohnt sich also!

Mehrgenerationenhäuser bieten gute Vorrausetzungen für gezielte Angebote, bei denen sich Jungen über soziale Berufsfelder informieren oder ihre Alltagskompetenzen stärken können. Besonders Berufe wie Erzieher oder Altenpfleger rücken stärker ins Blickfeld der Jungen und auch die Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die zunehmend auch junge Männer betreffen, können diskutiert werden - denn statt traditioneller Arbeitsteilung sind zunehmend partnerschaftliche Lebenskonzepte mit einen stärkeren Engagement von Männern in der Familie gefragt. Zusammen mit Neue Wege für Jungs strebt das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser eine fortlaufende und nachhaltige Zusammenarbeit an, die über den diesjährigen Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag hinausgehen soll.

Das Projekt Neue Wege für Jungs bündelt Aktivitäten in Schule und Jugendarbeit, die sich gezielt an Jungen richten. Dabei geht es um die frühzeitige Begleitung von Jungen bei der Erweiterung ihres Berufs- und Studienwahlspektrums, um die Reflexion von Rollenvorstellungen und den Ausbau von Sozialkompetenzen.

Speziell für den Einsatz in Schule und Jugendarbeit hat Neue Wege für Jungs den Film "Eigentlich wollte ich Fußballprofi werden..." entwickelt. Er zeigt fünf junge Männer, die außergewöhnliche berufliche Wege eingeschlagen haben - und dennoch keine Exoten sind.

Ab Mai 2008 ist der Film an 13.000 PC-Arbeitsplätzen in den Berufsinformationszentren der Arbeitsagenturen bundesweit im ständigen Medienangebot und außerdem kostenlos zu bestellen unter: http://www.neue-wege-fuer-jungs.de.

Kontakt:
Dörte Jödicke | Service-Büro | Neue Wege für Jungs | Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. | Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10 | 33602 Bielefeld | fon +49 521 106 73 59 | fax +49 521 106 71 71 | joedicke@neue-wege-fuer-jungs.de | http://www.neue-wege-fuer-jungs.de

Christina Haaf | idw
Weitere Informationen:
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de
http://www.kompetenzz.de/

Weitere Berichte zu: Mehrgenerationenhaus Mädchen-Zukunftstag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Digitale Entziehungskur für „digital natives“
07.01.2019 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Fotos aus sozialen Medien zeigen soziokulturellen Wert von Landschaften
12.10.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

Das menschliche Auge ist für Grün besonders empfindlich, für Blau und Rot hingegen weniger. Chemiker um Hubert Huppertz von der Universität Innsbruck haben nun einen neuen roten Leuchtstoff entwickelt, dessen Licht vom Auge gut wahrgenommen wird. Damit lässt sich die Lichtausbeute von weißen LEDs um rund ein Sechstel steigern, was die Energieeffizienz von Beleuchtungssystemen deutlich verbessern kann.

Leuchtdioden oder LEDs können nur Licht einer bestimmten Farbe erzeugen. Mit unterschiedlichen Verfahren zur Farbmischung lässt sich aber auch weißes Licht...

Im Focus: Münchner Lichtquanten-Destillerie

Garchinger Physiker entwickeln eine Technik, um reine einzelne Photonen zu extrahieren

Das Destillieren von Spirituosen steigert den Gehalt von Alkohol relativ zum Wasseranteil. Ähnlich wirkt eine Methode auf Lichtquanten, Photonen, die ein Team...

Im Focus: Energy-saving new LED phosphor

The human eye is particularly sensitive to green, but less sensitive to blue and red. Chemists led by Hubert Huppertz at the University of Innsbruck have now developed a new red phosphor whose light is well perceived by the eye. This increases the light yield of white LEDs by around one sixth, which can significantly improve the energy efficiency of lighting systems.

Light emitting diodes or LEDs are only able to produce light of a certain colour. However, white light can be created using different colour mixing processes.

Im Focus: Quantenmaterie fest und supraflüssig zugleich

Forscher um Francesca Ferlaino an der Universität Innsbruck und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben in dipolaren Quantengasen aus Erbium- und Dysprosiumatomen suprasolide Zustände beobachtet. Im Dysprosiumgas ist dieser exotische Materiezustand außerordentlich langlebig, was die Tür für eingehendere Untersuchungen weit aufstößt.

Suprasolidität ist ein paradoxer Zustand, in dem die Materie sowohl supraflüssige als auch kristalline Eigenschaften besitzt. Die Teilchen sind wie in einem...

Im Focus: Quantum gas turns supersolid

Researchers led by Francesca Ferlaino from the University of Innsbruck and the Austrian Academy of Sciences report in Physical Review X on the observation of supersolid behavior in dipolar quantum gases of erbium and dysprosium. In the dysprosium gas these properties are unprecedentedly long-lived. This sets the stage for future investigations into the nature of this exotic phase of matter.

Supersolidity is a paradoxical state where the matter is both crystallized and superfluid. Predicted 50 years ago, such a counter-intuitive phase, featuring...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

24.04.2019 | Energie und Elektrotechnik

Control 2019: Fraunhofer IPT stellt High-Speed-Mikroskop mit intuitiver Gestensteuerung vor

24.04.2019 | Messenachrichten

Warum der moderne Mensch aus Afrika kommt

24.04.2019 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics