Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einweihung einer Großlysimeter-Versuchsanlage in Bautzen/Nadelwitz

20.09.2007
Gemeinsames Forschungsprojekt der Hochschule Zittau/Görlitz und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden: "Wasserhaushaltsschichten zur Oberflächensicherung von Deponien und Altablagerungen"

Eine Großlysimeter-Versuchsanlage der Hochschule Zittau/Görlitz und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden wurde am 17. September 2007 in Bautzen/Nadelanlage in Anwesenheit von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik feierlich eingeweiht und in Betrieb genommen.

Aufbauend auf dem derzeitigen Stand der Technik bei Oberflächenabdichtungen, den hierzu aktuell verfügbaren Testfeldergebnissen, ist das wissenschaftliche Ziel des Vorhabens die Erstellung einer praktikablen und wissenschaftlich untersetzten Handlungsempfehlung zur Bemessung und Konzipierung von Wasserhaushaltsschichten. Hierzu wurde im I. und II. Quartal 2007 auf der Deponie Bautzen/Nadelwitz die neue Versuchsanlage (Großlysimeter-Versuchsanlage) errichtet.

Der reguläre Messbetrieb startet mit Beginn des hydrologischen Jahres 2008, d.h., planmäßig am 01.11.2007. Es werden ausgewählte, regional verfügbare Böden hinsichtlich der Veränderung des Wasserhaushalts in Abhängigkeit von bodenmechanischen Einflüssen/Änderungen getestet. Die klimatologischen und wasserhaushaltlichen Parameter werden permanent automatisch erfasst. Die Integration einer Beregnungsanlage an ausgewählten Lysimetern ermöglicht die Beaufschlagung von höheren jährlichen Niederschlagsmengen, wodurch die Einsatzgrenzen von Wasserhaushaltsschichten über Sachsen hinaus abgeschätzt werden können.

Durch versuchsparallele halbjährliche Bodenprobenahmen in separat angelegten Aufgrabungsfeldern, können die gemessenen Wasserhaushaltseffekte durch bodenspezifische Materialänderungen ergänzt und optimal bewertet werden.

In Kooperation zwischen der Hochschule Zittau/Görlitz, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Jürgen I. Schoenherr, und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Engel, wurde am 01.10.2006 ein vom BMBF gefördertes aFuE-Forschungsprojekt zur Thematik "Wasserhaushaltsschichten zur Oberflächensicherung von Deponien und Altablagerungen" begonnen. Zur Sicherung der komplexen thematischen Ansprüche sind verschiedene Ingenieurgesellschaften (AiZ GmbH Zittau; DBI-EWI GmbH Blankenburg; BI-UG mbH Freiberg), eine örtlich ansässige wissenschaftliche Forschungs- und Bildungseinrichtung (IHI Zittau), der regionale Abfallzweckverband (RAVON Schöpstal) sowie die Vertreter der zuständigen sächsischen Landesbehörden (RP Dresden - Ast. Bautzen) integriert. Der Projektbearbeitungszeitraum beträgt drei Jahre.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Mario Müller
Hochschule Zittau/Görlitz, ITN
02763 Zittau, Th.-Körner-Allee 16
Tel./Fax: 03583-611328/612300
oder
Dr.-Ing. Said Al Akel
HTW Dresden, FB Bauingenieurwesen
Friedrich-List-Platz 1
01069 Dresden
Tel./Fax: 0351-4623647/4623657

Hella Trillenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-zigr.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Biber verändern das Gesicht der Arktis
16.07.2018 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Drohnen zählen Tiere in Afrika
11.07.2018 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics