Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SNSF Starting Grants: Die Forschenden haben ihre Chance genutzt

02.04.2014

Die als befristeter Ersatz für die Förderung auf europäischer Ebene lancierten SNSF Starting Grants haben Anklang gefunden: 145 Forschende haben beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ihre Gesuche eingereicht. Zudem hat der SNF die Mitglieder der Kommission für die „Temporary Backup Schemes“ bestimmt.

Die als befristeter Ersatz für die Förderung auf europäischer Ebene lancierten SNSF Starting Grants haben Anklang gefunden: 145 Forschende haben beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ihre Gesuche eingereicht. Zudem hat der SNF die Mitglieder der Kommission für die „Temporary Backup Schemes“ bestimmt.

In Abstimmung mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) richtet der SNF die sogenannten "Temporary Backup Schemes" ein. Diese Übergangsmassnahme bietet exzellenten Forschenden nach dem Ausschluss der Schweizer Forschungseinrichtungen von den Förderungsinstrumenten des European Research Council (ERC) befristeten Ersatz. Sie soll dazu beitragen, die hohe Wettbewerbsfähigkeit und Internationalität der Forschung in der Schweiz sicherzustellen, bis in diesem Bereich nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative eine politische Lösung mit der EU gefunden ist.

145 Gesuche für die 1,5 Millionen-Grants

... mehr zu:
»Nationalfonds »SNF »Starting

Als erste Massnahme konnten Forschende beim SNF bis zum 25. März 2014 Gesuche für SNSF Starting Grants einreichen. Damit konnte wie angestrebt der Termin des ERC gehalten werden. 145 Forschende haben diese Chance genutzt. Die Nachfrage liegt im Rahmen der Erwartungen und auf Niveau der Vorjahre bei der Eingabe beim ERC (2013: 131 Gesuche). Der beantragte Gesamtbetrag beläuft sich auf 219 Millionen Franken.

Die SNSF Starting Grants richten sich an vielversprechende Nachwuchsforschende mit zwei bis sieben Jahren Erfahrung nach Abschluss ihrer Promotion, die an Schweizer Forschungsinstitutionen arbeiten oder mit diesen in Verhandlung sind. Der Beitrag pro Projekt beträgt max. 1,5 Millionen Franken, die Laufzeit bis zu fünf Jahre.

Die SNSF Starting Grants stehen sämtlichen wissenschaftlichen Disziplinen offen. Am stärksten vertreten bei dieser Ausschreibung sind die Mathematik und die Natur- und Ingenieurwissenschaften mit 68 Gesuchen, gefolgt von der Biologie und der Medizin (52 Gesuche) sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften (25 Gesuche). Der SNF wird die eingegangenen Projektgesuche in den kommenden Monaten evaluieren und die Förderungsentscheide bis Ende 2014 treffen.

SNSF Consolidator Grants: Lancierung Ende April

Auf die SNSF Starting Grants wird Ende April eine Ausschreibung für die SNSF Consolidator Grants folgen, mit Eingabefrist am 20. Mai 2014. Die SNSF Consolidator Grants richten sich an vielversprechende Nachwuchsforschende mit sieben bis zwölf Jahren Erfahrung nach Abschluss ihrer Promotion, die an Schweizer Forschungsinstitutionen arbeiten oder mit diesen in Verhandlung sind.

Ausschuss für Übergangsmassnahme bestimmt

Der SNF ist mit Hochdruck daran, die für die Evaluation der SNSF Starting und Consolidator Grants notwendigen Gremien zu besetzen. Als erste Massnahme hat er nun den Ausschuss für die „Temporary Backup Schemes“ bestimmt, der für die Koordination und Durchführung der Übergangsmassnahmen verantwortlich ist und insbesondere auch die Evaluationspanels bestimmt und unterstützt. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus:

Thomas Bernauer, Professor für Internationale Beziehungen (Politikwissenschaft) an der ETH Zürich; Mitglied des Nationalen Forschungrats des SNF (Abteilung Programme) von 2004 bis 2012; Präsident der Abteilung Programme von 2011 bis 2012

Jean-Pierre Eckmann, Professor für Theoretische Physik an der Universität Genf; Mitglied des Nationalen Forschungsrats des SNF (Abteilung Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften) seit 2006

Gisou van der Goot, Professorin für Zell- und Membranbiologie an der ETH Lausanne; Mitglied des Nationalen Forschungsrats des SNF (Abteilung Biologie und Medizin) von 2002 bis 2010

Martin Vetterli, Präsident des Nationalen Forschungsrats des SNF (Beratungsfunktion, ohne Wahlrecht)

Kontakt
Schweizerischer Nationalfonds
Abteilung Kommunikation
+41 31 308 23 87
E-Mail: com@snf.ch

Weitere Informationen:

http://www.snf.ch/de/fokusForschung/newsroom/Seiten/default.aspx

Medien - Abteilung Kommunikation | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Nationalfonds SNF Starting

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Wie aus Erfindungen Innovationen werden: HZDR-Innovationsfonds fördert erfolgreich Technologietransferprojekte
09.07.2020 | Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

nachricht Einstieg in die Nanowelt
22.06.2020 | Hochschule Aalen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hammer-on – wie man Atome schneller schwingen lässt

Schwingungen von Atomen in einem Kristall des Halbleiters Galliumarsenid (GaAs) lassen sich durch einen optisch erzeugten Strom impulsiv zu höherer Frequenz verschieben. Die mit dem Strom verknüpfte Ladungsverschiebung zwischen Gallium- und Arsen-Atomen wirkt über elektrische Wechselwirkungen zurück auf die Schwingungen.

Hammer-on ist eine von vielen Rockmusikern benutzte Technik, um mit der Gitarre schnelle Tonfolgen zu spielen und zu verbinden. Dabei wird eine schwingende...

Im Focus: Kryoelektronenmikroskopie: Hochauflösende Bilder mit günstiger Technik

Mit einem Standard-Kryoelektronenmikroskop erzielen Biochemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstaunlich gute Aufnahmen, die mit denen weit teurerer Geräte mithalten können. Es ist ihnen gelungen, die Struktur eines Eisenspeicherproteins fast bis auf Atomebene aufzuklären. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "PLOS One" veröffentlicht.

Kryoelektronenmikroskopie hat in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, besonders um die Struktur von Proteinen aufzuklären. Die Entwickler...

Im Focus: Electron cryo-microscopy: Using inexpensive technology to produce high-resolution images

Biochemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have used a standard electron cryo-microscope to achieve surprisingly good images that are on par with those taken by far more sophisticated equipment. They have succeeded in determining the structure of ferritin almost at the atomic level. Their results were published in the journal "PLOS ONE".

Electron cryo-microscopy has become increasingly important in recent years, especially in shedding light on protein structures. The developers of the new...

Im Focus: Neue Schlankheitstipps für Computerchips

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn man elektronische Bauteile immer kleiner machen will, braucht man dafür auch die passenden Isolator-Materialien.

Immer kleiner und immer kompakter – das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte...

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wind trägt Mikroplastik in die Arktis

14.07.2020 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Nanoelektronik lernt wie das Gehirn

14.07.2020 | Informationstechnologie

Anwendungslabor Industrie 4.0 der THD: Smarte Lösungen für die Unikatproduktion

14.07.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics