Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens Excellence Award

24.09.2014

10 000 Franken für zwei Schweizer Studenten

Siemens hat zwei Jungforscher der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) mit dem nationalen Siemens Excellence Award ausgezeichnet. Der mit 10 000 Franken dotierte Preis geht an Jürg Hunziker aus Winterthur und Stefan Oderbolz aus Zürich. Mit ihrer Arbeit „Kort – Gamified Mobile App für die Verbesserung von OpenStreetMap“ haben sie die Fachjury überzeugt und sich gegen drei andere nominierte Teams durchgesetzt. In den Augen der Fachjury haben die Preisträger eine Applikation entwickelt, die marktnah ist, einem Bedürfnis entspricht und grosses Potenzial aufweist. So hat sich die Zahl der Nutzer innerhalb kurzer Zeit von 50 auf mehr als 3000 erhöht.


Der mit 10 000 Franken dotierte Siemens Excellence Award wurde von Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG (links) und Siegfried Gerlach, CEO von Siemens Schweiz an Stefan Oderbolz übergeben.

Das Ziel der Arbeit war die Verbesserung der Kartendaten von OpenStreetMap, einem frei nutzbaren und daher teilweise fehlerhaften Kartendienst. Zur Behebung dieser Fehler wurde die Applikation „Kort“ entwickelt (www.kort.ch). Sie soll das Verbessern von Kartendaten auf unterhaltsame und spielerische Weise ermöglichen. Dieser Ansatz ist bekannt unter dem Begriff „Gamification“.

Die siegreiche Arbeit wurde von der Fachjury auch wegen ihres neuartigen Ansatzes und der einfachen Umsetzbarkeit positiv bewertet. Dem App-Benutzer werden die OpenStreetMap-Fehler direkt auf einer Karte angezeigt. Falls er die Lösung für einen dieser Fehler kennt, kann er einen entsprechenden Lösungsvorschlag abgeben. Weitere Spieler der App überprüfen daraufhin den Vorschlag auf seine Gültigkeit. Um die Benutzer zu motivieren, die App regelmässig zu verwenden, wurden zahlreiche Spiel-Elemente eingesetzt. So erhält ein Benutzer für alle Aktionen Punkte (sogenannte Koins) sowie Auszeichnungen für besondere Leistungen, die dann in einer Rangliste zum Vergleich dargestellt werden.

Generation21
„Mit dem Excellence Award will Siemens Schweiz junge Menschen zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit praxisrelevanten Fragestellungen motivieren“, sagt CEO Siegfried Gerlach. „Neben der wissenschaftlichen Leistung werden vor allem der Innovationsgrad und die gesellschaftliche Bedeutung sowie die praktische Umsetzbarkeit der Arbeit bewertet“.

Der Siemens Excellence Award ist Teil des Bildungsprogramms „Generation21“, mit welchem Siemens den Dialog mit dem Nachwuchs sucht und junge Talente im Bereich Naturwissenschaft und Technik fördert. „Mit dem Engagement möchten wir junge Menschen in ihrer Entwicklung und bei ihrer Ausbildung begleiten, sie dabei unterstützen, ihre Zukunftschancen zu nutzen und sie zu spannenden Karrieren motivieren“, erklärt Siegfried Gerlach.

Ansprechpartner
Benno Estermann
Head of Public Relations
Tel. +41 (0)585 585 167
 benno.estermann@siemens.com

Benno Estermann | Siemens Schweiz AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Klimafreundliche Energie aus Abwärme
20.12.2019 | Technische Universität München

nachricht Der DPG-Technologietransferpreis 2020 geht an Orcan Energy für die Nutzung von Abwärme für die CO2-freie Stromerzeugung
16.12.2019 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes

18.02.2020 | Geowissenschaften

Supermagnete aus dem 3D-Drucker

18.02.2020 | Maschinenbau

Warum Lebewesen schrumpfen

18.02.2020 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics