Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Miller-Preis 2011 der DGZMK geht an den Parodontologen Dr. Moritz Kebschull

14.11.2011
Ehrungen der Preisträger und verdienter Wissenschaftler auf dem Deutschen Zahnärztetag 2011 in Frankfurt

Die Förderung der Wissenschaft durch die Vergabe wissenschaftlicher Preise zählt zu den satzungsgemäßen Kernaufgaben der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Den angemessenen Rahmen für die Preisverleihungen bietet seit einigen Jahren der Deutsche Zahnärztetag.

In diesem Jahr wurden die Preisträger in Frankfurt geehrt, außerdem zeichnete DGZMK-Präsident Prof. Dr. Dr. Schliephake zwei Wissenschaftler aus, die sich um die DGZMK verdient gemacht haben. Im Folgenden der Überblick über die Preisträger und Geehrten:

Der wissenschaftlich bedeutendste Preis, den die DGZMK zu vergeben hat, ist der mit 10.000 Euro dotierte Miller-Preis. Er wurde an den Parodontologen Dr. Moritz Kebschull (Universitätsklinikum Bonn) im Rahmen des Festakts zur Eröffnung des Deutschen Zahnärztetages 2011 in der Paulskirche vergeben für seine Arbeit "Sperm-associated antigen (Spag) 4 is a novel E2F1/E2F6-regulated anti-apoptotic protein in destructive periodontitis".

Ebenfalls in der Paulskirche geehrt wurden Prof. Dr. Dr. Hans-Jörg Staehle (Universität Heidelberg), der die Ehrenmedaille der DGZMK "in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste und Mitarbeit in der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) und der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung in der DGZMK" erhielt, sowie Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Meyer (Universität Greifswald), der mit der Goldenen Ehrennadel der DGZMK „für sein Engagement als Präsident der DGZMK um den Zusammenhalt der unterschiedlichen Fachgesellschaften und die Einbindung der Zahnmedizin in die Medizin“ ausgezeichnet wurde.

Gleich vier Preisträger wurden beim Dental-Education-Award 2011 der Kurt Kaltenbach Stiftung im Rahmen des Kongresses zum Deutschen Zahnärztetag geehrt: Den mit 8.000 Euro dotierten ersten Preis gewann Dr. Susanne Gerhardt-Szép (Zentrum der ZMK des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde) für ihre Arbeit „Einzeltutoriate in zahnärztlichen Hospitalpraxen“ . Den zweiten Preis sprach die Jury Dr. Nicole Rafai (Universitätsklinikum Aachen, Klinik für Zahnärztliche Prothektik und Werkstoffkunde) für ihre Arbeit über die Methodenvielfalt in der Totalprothetik zu. Er ist mit 4000 Euro dotiert. Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni erhielt den dritten, mit 2000 Euro dotierten Preis für ihre Arbeit über den Einsatz des Internationalen Caries Detection and Assessment Systems. Prof. Dr. med. dent Adrian Lussi (Universität Bern, Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin) und sein Team erhielten einen Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro.

Mit dem DZZ-Jahresbestpreis des Deutschen Ärzteverlags, dotiert mit 3000 Euro, wurden Dr. Susann Preußker, Dr. Nicole Korneli, Prof. em. Dr. Wolfgang Klimm, Dr.-Ing. (TU) Gert Richter, Dr. Uter Hempel sowie Prof. em. Dr. Rainer Koch für ihre Originalarbeit "In-vitro-Mineralisation durch Pulpafibroblasten in Abhängigkeit von Wurzelwachstum und Stimulanzien" (DZZ 65, 81-90, 2010) ausgezeichnet. Der Preis wurde von Prof. Klimm entgegengenommen.

Der mit 1000 Euro dotierte International-Poster-Journal-Award des Quintessenz Verlags wurde Dr. Raluca Cosgarea, Dr. Amelie Bäumer, Nils Zimmermann sowie Prof. Dr. Dr. Ti-Sun Kim (alle Universität Heidelberg) für ihre Arbeit "Comparison of two different commercially available test kits to detect periodontial pathogens" (IPJ 2010, Vol. 12, No. 3, Poster 495) zugesprochen.

Die DGZMK freut sich, auch im kommenden Jahr möglichst viele und qualitativ hochwertige wissenschaftliche Beiträge zu den ausgelobten Preisen der Gesellschaft zu erhalten. Ausschreibungsbedingungen finden sich auf der Homepage http://www.dgzmk.de. Fotos zum Wissenschaftlichen Kongress im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages 2011 finden sich zum Download unter dem Link:

https://picasaweb.google.com/101829967115771591764/DeutscherZahnarztetag2011Freitag?authkey=Gv1sRgCNXk--a-nPm1Cw&feat=email

Markus Brakel | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgzmk.de

Weitere Berichte zu: DGZMK Miller-Preis Parodontologen Preisträger Zahnerhaltung Zahnärztetag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics