Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MED-EL Gründer für Europäischen Erfinderpreis 2014 nominiert

02.05.2014

Europäisches Patentamt ehrt bedeutendste technologische Innovationen der letzten Jahre

Das Europäische Patentamt (EPA) hat heute offiziell die Nominierten für den diesjährigen Europäischen Erfinderpreis bekannt gegeben. Unter den drei Nominierten in der Kategorie Lebenswerk ist auch das Ehepaar Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair, die Gründer des Unternehmens MED-EL.

Die beiden Wissenschaftler legten in den 70er Jahren den Grundstein für die Entwicklung des ersten mikroelektronischen Mehrkanal-Cochlea-Implantats und haben damit bis heute über 100.000 Menschen die Welt des Hörens eröffnet.

Der Europäische Erfinderpreis ehrt jedes Jahr Wissenschaftler weltweit, die maßgeblich zu technologischem Fortschritt und wirtschaftlichem Wachstum beitragen. In der Kategorie Lebenswerk wurden vorher schon Wissenschaftler wie beispielsweise der Physiker Martin Schadt für die Entwicklung der LCD Technologie oder der Virologe Erik De Clercq für seinen Beitrag zur antiviralen Therapie geehrt. Die Verleihung des renommierten Preises findet am 17. Juni in Berlin statt. 

Erfindergeist für die Gesellschaft nutzen 

Der Europäische Erfinderpreis wurde im Jahr 2006 vom EPA ins Leben gerufen. Oberste Prämisse bei der Vergabe ist, die kreativen Leistungen von Erfindern aus der ganzen Welt zu honorieren. Mit innovativen Entwicklungen tragen diese maßgeblich zu technologischem Fortschritt bei und verbessern damit das Alltagsleben von vielen Menschen.

"Die Entwicklung und Markteinführung des ersten mikroelektronischen Mehrkanal-Cochlea-Implantats hat das Leben viele gehörloser Menschen grundlegend verändert. Dank dieses hochtechnologischen Gerätes haben Menschen mit mittlerem bis hochgradigem Hörverlust heute die Chance mittels elektrischer Stimulation des Hörnervs, wieder hören zu können und ein normales Leben zu führen", begründet das EPA die Nominierung von Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair. Neben den beiden Wissenschaftlern, sind auch Forscher aus den Bereichen Medizin und Elektrotechnik in der Kategorie Lebenswerk nominiert.

Interdisziplinäre Forschung von Anfang an

Den Grundstein für die Entwicklung des modernen Cochlea-Implantats legten Ingeborg und Erwin Hochmair in den 1970er Jahren an der Technischen Universität Wien. 1977 wurde das von ihnen entwickelte, weltweit erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat erstmals in Wien erfolgreich eingesetzt.

Implantaten in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit", freuen sich Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair.

Weitere Informationen zum Europäischen Erfinderpreis finden Sie unter: www.epo.org/european-inventor.

Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics mit Hauptsitz in Innsbruck und 29 Niederlassungen weltweit ist ein führender Anbieter von Hörimplantatsystemen. Die österreichischen Wissenschaftler und Gründer des Unternehmens, DI Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair entwickelten 1977 das erste mikroelektronische Mehrkanal- Cochlea-Implantat und legten 1990 mit der Einstellung ihrer ersten Mitarbeiter den Grundstein der Unternehmensgeschichte. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 1500 Angestellte.

Das Cochlea-Implantat war und ist bis heute der erste tatsächlich realisierte Ersatz eines Sinnesorgans. Im Bereich implantierbarer Lösungen zur Behandlung unterschiedlicher Arten von Hörverlust bietet MED-EL mit dem Cochlea-Implantat-, dem Mittelohrimplantat-, dem EAS (kombinierte Elektrisch Akustische Stimulation) System, dem Hirnstammimplantat (ABI) sowie dem ersten aktiven Knochenleitungsimplantat weltweit die breiteste Produktpalette.

Menschen in über 100 Ländern können heute mithilfe eines Produkts von MED-EL hören. Weitere Informationen finden Sie unter www.medel.com.

Pressekontakt:

Dr. Cornelia Zeltner,

MED-EL Medical Electronics,

Fürstenweg 77a, A - 6020 Innsbruck,

Tel: +43 (0)577885- 985,

E: Cornelia.Zeltner@medel.com

www.medel.com

Dr. Cornelia Zeltner | presseportal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Klimafreundliche Energie aus Abwärme
20.12.2019 | Technische Universität München

nachricht Der DPG-Technologietransferpreis 2020 geht an Orcan Energy für die Nutzung von Abwärme für die CO2-freie Stromerzeugung
16.12.2019 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Im Focus: Charakterisierung von thermischen Schnittstellen für modulare Satelliten

Das Fraunhofer IFAM in Dresden hat ein neues Projekt zur thermischen Charakterisierung von Kupfer/CNT basierten Scheiben für den Einsatz in thermalen Schnittstellen von modularen Satelliten gestartet. Gefördert wird das Projekt „ThermTEST“ für 18 Monate vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Zwischen den Einzelmodulen von modularen Satelliten werden zur Kopplung eine Vielzahl von Schnittstellen benötigt, die nach ihrer Funktion eingeteilt werden...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Supercomputer „Hawk“ eingeweiht: Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart erhält neuen Supercomputer

19.02.2020 | Informationstechnologie

Soziale Netzwerke geben Aufschluss über Dates von Blaumeisen

19.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics