Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW fördert bezahlbaren Wohnraum für Studierende

14.12.2012
- Jetzt Eröffnung des Studierendenwohnheims in Mainz nach Sanierung
- 17,7 Mio. Euro an KfW Förderkrediten sowie Tilgungszuschüssen von bis zu 2,9 Mio. Euro für die energetische Wohnheim Sanierung
- Beispiel für den gelungenen Einsatz von Förderkrediten zur energetischen Sanierung für Studierendenwohnheime

Das aus dem KfW - Programm Energieeffizient Sanieren energetisch modernisierte Studierendenwohnheim Inter II auf dem Campus der Mainzer Gutenberg Universität öffnet jetzt nach umfangreichen Baumaßnahmen wieder seine Türen.

Das Studierendenwerk Mainz hatte ein Darlehen der KfW in Höhe von 17,7 Mio. Euro erhalten, um die insgesamt sechs Gebäude mit 543 Wohneinheiten auf einen hohen energetischen Standard zu bringen. Zusätzlich werden dem Studierendenwerk Tilgungszuschüsse von bis zu 2,9 Mio. Euro gewährt.

Das stark vergünstigte Darlehen und die Tilgungszuschüsse werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Neben der Dämmung der Gebäudehüllen wurden unter anderem Isolierverglasungen, Lüftungsanlagen und Biomasseheizsysteme eingebaut. Die Sanierung war sehr ambitioniert, alle sechs Gebäude der Wohnanlage erreichen mindestens den anspruchsvollen KfW-Effizienzhausstandard 85 und liegen damit unter den aktuellen Anforderungen an neue Gebäude.

Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer: "Wir müssen gemeinsam handeln, um den Studierenden kurzfristig angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Ich freue mich sehr, dass die KfW mit ihren Förderprogrammen ein starker Partner ist. Die KfW hat sich auch bei meinem, Runden Tisch' zum studentischen Wohnen aktiv eingebracht. In Mainz zeigt sich beispielhaft, dass diese Maßnahmen erfolgreich sind."

Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: "Unsere Förderung hat einen großen Hebel und schafft bezahlbaren energieeffizienten Wohnraum für Studierende. Das Studierendenwerk Mainz hat diese Vorteile früh erkannt und hat mit kompetenter Unterstützung die anspruchsvollen Förderprogramme optimal genutzt."

Die Studierendenwohnanlage bietet möblierte Wohngemeinschaftszimmer und unterschiedliche Appartements, die modern ausgestattet sind. So verfügen die Wohneinheiten unter anderem über Kabelfernsehanschlüsse und freie Internetzugänge.

Die KfW bietet im Programm Energieeffizient Sanieren Förderkredite zur energetischen Modernisierung für Studierendenwohnheime derzeit zu einem effektiven Jahreszins von 1,00 %. Nach Umsetzung des KfW- Effizienzhausstandards wird außerdem ein Tilgungszuschuss von bis zu

12,5 %, d. h. 9.375 Euro je Wohneinheit gewährt. Für den Neubau steht das Programm Energieeffizient Bauen zu fast ähnlich guten Bedingungen zur Verfügung. Antragsberechtigt sind alle Träger von Investitionsmaßnahmen für energieeffizienten Wohnraum, insbesondere private Bauherren und Wohnungsunternehmen sowie Studierendenwerke.

Weitere Informationen zur KfW-Förderung sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter 0800 / 539 9002 erhältlich.

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Sybille Bauernfeind, Tel. 069 7431-2038, Fax: 069 7431-3266,

E-Mail: sybille.bauernfeind@kfw.de, Internet: www.kfw.de/newsroom

Sybille Bauernfeind | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien
20.08.2018 | Leibniz Universität Hannover

nachricht EU-Millionenförderung für Deep-Learning-Projekt in Leipzig
15.08.2018 | Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften (MPIMIS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Eröffnung des neuen Produktionsgebäudes bei Heraeus Medical in Wehrheim

20.08.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics