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Informatik-Absolvent aus Saarbrücken zählt laut MIT zu den 35 besten Forschern der Welt

30.08.2010
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA ist eine der international führenden Universitäten für technologische Forschung und Lehre. Seit 2005 kürt die von dem Elite-Institut herausgegebene Zeitschrift „Technology Review“ jedes Jahr die besten 35 Forscher und Erfinder unter 35 Jahren auf der ganzen Welt.

Zum zweiten Mal ist ein Saarbrücker Informatiker dabei: Der 32-jährige Andrey Rybalchenko, der bis vor kurzem an der Universität des Saarlandes und dem Max-Planck-Institut für Softwaresysteme forschte, wird am 21. September die hohe Auszeichnung „TR 35“ am MIT in Cambridge (USA) entgegennehmen.

Andrey Rybalchenko studierte in Voronezh (Russland) und an der Universität des Saarlandes. Seine Doktorarbeit schrieb er im Rahmen eines Forschungsprojekts am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken. Nach Forschungsaufenthalten in der Schweiz und bei Microsoft Research in Großbritannien und den USA kehrte er an das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme nach Saarbrücken zurück, wo er von 2007 bis 2009 die Forschungsgruppe zum Thema Verifikation leitete. Seit Anfang des Jahres ist Andrey Rybalchenko Professor für Theoretische Informatik an der Technischen Universität München.

Mit dem „TR35“ zeichnet das MIT jedes Jahr weltweit 35 junge Forscher aus, die besonders herausragende Forschungsarbeiten oder Erfindungen vorweisen können und die nach Meinung des MIT damit die Welt verändern werden. Die Forschungsprojekte stammen aus ganz verschiedenen Fachgebieten, von der Medizin über die Informatik und Kommunikationsbranche bis hin zur Elektronik und Nanotechnologie. Die 35 Preisträger, die diesmal unter rund 300 Kandidaten ausgewählt wurden, werden im Rahmen der „Emerging Technologies Conference” vom 21. bis 23. September am MIT der Öffentlichkeit präsentiert. Erst im vergangenen Jahr hatte Michael Backes, Professor für Kryptographie und Informationssicherheit der Universität des Saarlandes, als erster deutscher Forscher den „TR 35“ erhalten.

Andrej Rybalchenko wurde im vergangenen Jahr in einem Artikel von Uta Deffke in „Max Planck Forschung“ porträtiert:
www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/mpForschung/2009/heft02
/033/index.html

Friederike Meyer zu Tittingdorf | idw
Weitere Informationen:
http://www.technologyreview.com/TR35/
http://www7.in.tum.de/~rybal/

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