Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF fördert Forschung für die nachhaltige Zukunftsstadt

04.04.2016

Neue Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht gemeinsame Projekte von Wissenschaft und Praxis für die klimawandelfeste, sozial gerechte und umweltfreundliche Stadt von morgen.

In Städten werden zentrale Weichen für die nachhaltige Entwicklung gestellt: drei von vier Menschen in Deutschland leben in Städten, Infrastruktur und Wirtschaftsleistung sind hier konzentriert.


Ganze Welt in einer Hand mit Teil einer Großstadt

fotolia / peshkov

Klimawandel und lokale Umweltbelastungen, demografische Veränderungen und ungleiche Lebensbedingungen erzeugen Handlungsdruck. Die Forschung kann helfen, diese Herausforderungen zu meistern.

Die neue Fördermaßnahme setzt dabei bewusst auf eine enge Zusammenarbeit mit Kommunen und Praktikern der Stadtentwicklung: Wissenschaft und Praxis sollen gemeinsam innovative und praktikable Lösungen erarbeiten und so die Nachhaltigkeit voran bringen.

Die Fördermaßnahme spricht zentrale Themen der Zukunftsstadt wie Klimawandel, umweltverträgliche Mobilität und Migration und Integration an. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Leitinitiative Zukunftsstadt, in der die Forschungsförderungsaktivitäten des BMBF zur Umsetzung der „Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda Zukunftsstadt“ gebündelt sind.

Konkret stehen drei Themenbereiche im Fokus:

Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region
Der Klimawandel ist zunehmend auch in Deutschland spürbar. Er bringt Risiken für Infrastrukturen, Gesundheit und Wohlstand. Deshalb sollen Projekte gefördert werden, die Möglichkeiten der Anpassung an den Klimawandel entwickeln und erproben. Gleichzeitig ist ein Beitrag zum Klimaschutz gefragt.

Urbane Gemeinschaft und Integration
Wie können die Umwelt- und Lebensqualität für alle - besonders für benachteiligte - Stadtbewohner verbessert und der Zusammenhalt gestärkt werden? Wie gelingt die Aufnahme und Integration von temporären und dauerhaften Neubürgern? Diese Fragen sollen mit einer Sozial-ökologischen Perspektive bearbeitet werden.

Urbane Mobilität
Nachhaltige Stadtentwicklung ist unmittelbar mit der Gestaltung des städtischen Personen- und Güterverkehrs verbunden. Gefragt sind Erkenntnisse zu den Anforderungen von Nutzern an nachhaltige Mobilitätsangebote ebenso wie ganzheitliche Verkehrskonzepte.

Bis zum 15.06.2016 können Projektvorschläge eingereicht werden. Die besten Vorschläge sollen ab Frühjahr 2017 gefördert werden. Weitere Informationen zu den Förderbedingungen sind unter http://www.fona.de/de/20618 erhältlich.

Kontakt und weitere Informationen

Der DLR Projektträger hat im Auftrag des BMBF die Fördermaßnahme mit entwickelt und organisiert deren Umsetzung - von der Interessentenberatung über Begutachtung und Antragsbearbeitung bis zur Betreuung und Kontrolle während und am Ende der Projektlaufzeit. Der DLR Projektträger hat sich auf Dienstleistungen zur Förderung von Forschung, Innovation und Bildung spezialisiert. Als einer der größten Projektträger Deutschlands unterstützt er Landes- und Bundesministerien bei der Umsetzung von Forschungsförderprogrammen, ist für die Europäische Kommission, Stiftungen und Verbände tätig.

Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Andreas Schmidt
Telefon: 0228 3821-1712
E-Mail: andreas.schmidt@dlr.de

Weitere Informationen:

http://www.fona.de/de/20618

Petra Richter | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 13 neue Graduiertenkollegs
13.05.2019 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Rechenzentrum in Windenergieanlage ausgezeichnet
25.04.2019 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quanten-Cloud-Computing mit Selbstcheck

Mit einem Quanten-Coprozessor in der Cloud stoßen Innsbrucker Physiker die Tür zur Simulation von bisher kaum lösbaren Fragestellungen in der Chemie, Materialforschung oder Hochenergiephysik weit auf. Die Forschungsgruppen um Rainer Blatt und Peter Zoller berichten in der Fachzeitschrift Nature, wie sie Phänomene der Teilchenphysik auf 20 Quantenbits simuliert haben und wie der Quantensimulator das Ergebnis erstmals selbständig überprüft hat.

Aktuell beschäftigen sich viele Wissenschaftler mit der Frage, wie die „Quantenüberlegenheit“ auf heute schon verfügbarer Hardware genutzt werden kann.

Im Focus: Self-repairing batteries

UTokyo engineers develop a way to create high-capacity long-life batteries

Engineers at the University of Tokyo continually pioneer new ways to improve battery technology. Professor Atsuo Yamada and his team recently developed a...

Im Focus: Quantum Cloud Computing with Self-Check

With a quantum coprocessor in the cloud, physicists from Innsbruck, Austria, open the door to the simulation of previously unsolvable problems in chemistry, materials research or high-energy physics. The research groups led by Rainer Blatt and Peter Zoller report in the journal Nature how they simulated particle physics phenomena on 20 quantum bits and how the quantum simulator self-verified the result for the first time.

Many scientists are currently working on investigating how quantum advantage can be exploited on hardware already available today. Three years ago, physicists...

Im Focus: Accelerating quantum technologies with materials processing at the atomic scale

'Quantum technologies' utilise the unique phenomena of quantum superposition and entanglement to encode and process information, with potentially profound benefits to a wide range of information technologies from communications to sensing and computing.

However a major challenge in developing these technologies is that the quantum phenomena are very fragile, and only a handful of physical systems have been...

Im Focus: A step towards probabilistic computing

Working group led by physicist Professor Ulrich Nowak at the University of Konstanz, in collaboration with a team of physicists from Johannes Gutenberg University Mainz, demonstrates how skyrmions can be used for the computer concepts of the future

When it comes to performing a calculation destined to arrive at an exact result, humans are hopelessly inferior to the computer. In other areas, humans are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

MS Wissenschaft startet Deutschlandtour mit Fraunhofer-KI an Bord

17.05.2019 | Veranstaltungen

Wie sicher ist autonomes Fahren?

16.05.2019 | Veranstaltungen

Chemie – das gemeinsame Element

16.05.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Integrierte Zuckermoleküle schonen Zellkulturen

17.05.2019 | Biowissenschaften Chemie

Erstmals Einsatz von gefäßschützendem Antikörper bei kardiogenem Schock

17.05.2019 | Biowissenschaften Chemie

Additive Maschinen lernen Superlegierungen kennen

17.05.2019 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics