Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Staatssekretär Braune verleiht Architektur Preis "Starterhaus 2003"

05.09.2003

Die Zielsetzung dieses Architektur-Wettbewerbs, jungen Familien frühzeitig und preisgünstig zu eigenen vier Wänden zu verhelfen, fügt sich hervorragend in die Wohneigentumspolitik der Bundesregierung ein." Das sagte Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen anlässlich der Preisverleihung des Architekturwettbewerbes "Starterhaus 2003" in Hamburg.

Als Beispiele nannte er die vom Bund geförderten Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die jüngst gestartete Initiative "Bauen Sie Jetzt", sowie die "Initiative kostengünstig qualitätsbewusst Bauen". Gerade die Programme der KfW seien äußerst erfolgreich: Aus dem im April neu aufgelegten Wohnraummodernisierungsprogramm 2003 mit einem Darlehensvolumen von acht Milliarden Euro seien bereits Kredite in Höhe von 710 Millionen Euro bewilligt. Ähnlich gefragt seien Kredite aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm: In diesem Jahr wurden bis Ende Juli rund 460 Millionen Euro bewilligt. Seit Beginn der Laufzeit im Jahr 2001 sind es mehr als 1,7 Milliarden Euro.

... mehr zu:
»Eigenheimzulage »KfW

In diesem Zusammenhang wies der Staatssekretär auch auf die Bemühungen zur Erhaltung und Entwicklung von intakten Stadtquartieren hin, um Familien mit Kindern das Wohnen in der Stadt zu erleichtern. Die Bundesregierung habe hierzu ein Zuschussprogramm beschlossen, das mit 25% der Einsparungen aus dem Wegfall der Eigenheimzulage finanziert werden solle. "Mit diesem Programm können die anstehenden Probleme gezielter aufgefangen werden als mit dem undifferenzierten Instrument der Eigenheimzulage", betonte der Staatssekretär.

Weiterer Schwerpunkt der wohnungspolitischen Maßnahmen seien der Stadtumbau und die Unterstützung der Wohnungswirtschaft, insbesondere in den neuen Ländern. Mit dem Programm Stadtumbau Ost habe die Bundesregierung ein langfristig angelegtes Maßnahmenbündel zur Bewältigung des wohnungswirtschaftlichen Strukturwandels in Gang gesetzt. Bis zum Jahr 2009 würden von Bund, Ländern und Gemeinden zusammen 2,7 Milliarden Euro für dieses Programm zur Verfügung stellen, davon übernehme der Bund 1,1 Milliarden Euro. Allein für das Jahr 2003 seien bundesseitig 179 Millionen Euro vorgesehen. Der Bund habe im vergangenen Jahr aber auch ein Pilotprojekt Stadtumbau West gestartet. Dort gäbe es in einigen Regionen bereits ähnliche Leerstandsprobleme wie in den neuen Ländern.

"Die heute ausgezeichneten Objekte zeigen eindrucksvoll, wie kostengünstiges Bauen, vor allem für junge Familien, im Einklang mit architektonischem Anspruch und hoher Qualität verwirklicht werden kann; sie reihen sich ein in eine generelle Qualitätsoffensive für gutes Planen und Bauen, mit der auch die Bundesregierung im Rahmen ihrer Baupolitik Zeichen setzt", betonte Braune.

| BMVBW
Weitere Informationen:
http://www.bmvbw.de
http://www.bmvbw.de/Foerderprogramme-der-Kreditanstalt-fuer-Wiederaufbau-.639.htm>

Weitere Berichte zu: Eigenheimzulage KfW

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics