Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

In den USA studieren - Infineon Austria fördert begabte AbsolventInnen

16.06.2003


Infineon Technologies Austria AG vergibt für das Studienjahr 2004/2005 ein Stipendium für AbsolventInnen naturwissenschaftlich-technischer Studienrichtungen der Technischen Universitäten Wien und Graz sowie der Universität Linz.



Das Stipendium ist Teil der umfassenden Ausbildungs- und Personalförderungsstrategie Infineons und wurde vom Vorstandsvorsitzenden der Infineon Technologies AG, Dr. Ulrich Schumacher, initiiert. In Österreich startet jetzt das Pilotprojekt, das herausragenden AbsolventInnen ein Jahr Studienerfahrung z. B. in den USA ermöglichen soll. Die StipendiatInnen erhalten nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ein fixes Arbeitsverhältnis bei Infineon Technologies Austria. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2003.

... mehr zu:
»Stipendium


Exzellente Leistungen sollen nicht nur belohnt, sondern ausgebaut und gefördert werden: Für das einjährige Infineon-Stipendium, das heuer zum ersten Mal ausgeschrieben wird, kann sich bewerben, wer sein Studium der Technischen Physik, Elektrotechnik, Telematik, Nachrichtentechnik, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Informatik, Chemie oder Mathematik mit einem Notendurchschnitt bis 1,5 abschließt. Das Stipendium ist für ein Jahr mit 30.000 EUR dotiert und deckt damit Reise- und Lebenshaltungskosten ebenso wie anfallende Studiengebühren ab. Das Stipendium ermöglicht das Studium an einer der drei großen Einrichtungen für technisch-naturwissenschaftliche Studienrichtungen in den USA: Wie zum Beispiel am Massachussetts Institute of Technology (MIT) in Boston, der Princeton University (New Jersey) oder der University of California Los Angeles (UCLA). Die Absolventen sollten während dieses Jahres entweder das Programm "Master of Engineering" oder "Master of Science" abschließen oder aber an einem für Infineon relevanten For-schungsprojekt mitarbeiten.

Neben dem exzellenten Notendurchschnitt (Abschluss Diplomingenieur oder ein Doktorgrad) sollten BewerberInnen zwei schriftliche Empfehlungen ihrer ProfessorInnen vorlegen, gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. Die Bewerbungen können bei den Auslandsbüros der Johannes Kepler-Universität Linz, der TU Wien oder der TU Graz eingereicht werden. Die Universität trifft eine erste Auswahl: Insgesamt sechs BewerberInnen können zu einem Hearing bei Infineon entsandt werden. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. Oktober 2003.

Infineon Technologies Austria bindet durch das neue Stipendium exzellente Mitar-beiterInnen an sich, die StipendiatInnen ihrerseits erhalten eine zusätzliche qualifi-zierte Ausbildung, sammeln internationale Erfahrungen und bekommen einen schnellen Einstieg in den Beruf: "Wir als internationales High-tech-Unternehmen stellen hohe Ansprüche an unsere Mitarbeiter. Das Stipendium kommt jungen Men-schen entgegen, die ihr Wissen in einem exzellenten und aufgeschlossenen Arbeitsumfeld verwirklichen wollen. Infineon ist ein multinationaler Konzern, der begabten Köpfen entsprechende Karrierewege ermöglicht", so Dr. Ulrich Schumacher, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies in München und Initiator des Stipendien-Projekts bei Infineon.

Ganz im Sinne der Infineon-Unternehmensstrategie des "never stop thinking" ist das Stipendium Teil einer umfassenden Ausbildungs- und Förderungsstrategie bei Infineon Technologies Austria: "Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind die Quelle unserer Exzellenz. Deshalb setzen wir gezielt auf Weiterbildung und frühzeitige Förderung junger Talente", so Mag. Monika Kircher-Kohl, Infineon Finanzvorstand und Sprecherin des Vorstandes. Das Unternehmen sucht den Kontakt zu jungen Menschen: Jährlich sind bis zu 400 FerialpraktikantInnen, SchülerInnen und StudentInnen bei Infineon beschäftigt. Spezielle Förderprogramme und das Prinzip der Job-Rotation garantieren insbesondere jungen MitarbeiterInnen einen fundierten Berufseinstieg. Die Kooperationen mit den Berufsschulen und Universitäten Österreichs sind intensiv: Infineon unterstützt DiplomandInnen und DissertantInnen in ihrer Abschlussphase, jährlich sammeln außerdem etwa 50 DiplomandInnen und DissertantInnen bei Infineon Technologies Austria ihre erste Industrieerfahrung.

Das Infineon-Stipendium läuft zunächst als Pilotprojekt der Unternehmensgruppe in Österreich an. Nach einer Pilotphase mit einem Studienplatz soll das Prinzip etabliert werden und jährlich zwei AbsolventInnen zugute kommen.

Über Infineon
Infineon Technologies bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Anwendungen in der drahtgebundenen und mobilen Kommunikation, für Sicherheitssysteme und Chipkarten, für die Automobil- und Industrieelektronik sowie Speicherbauelemente. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten in den USA aus San José, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 30.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2002 (Ende September) einen Umsatz von 5,21 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol "IFX" notiert. Infineon Technologies Austria AG, mit Sitz in Villach und Forschungs- und Entwicklungszentren in Villach, Graz, Linz und Wien, generierte im Geschäftsjahr 2002 (Ende September) einen Gesamtum-satz von 515 Millionen Euro (inklusive DICE und Comneon) und beschäftigt österreichweit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Infineon Technologies Austria AG ist ein Konzernunternehmen der Infineon Technologies AG.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Mag. Editha Gabler-Werthner
Infineon Technologies Austria AG
Siemensstraße 2
9500 Villach
Tel.: 0043 - 4242-305-2003
Fax: 0043 - 4242-305-3500
Email: editha.gablerwerthner@infineon.com

Mag. Editha Gabler-Werthner | Infineon Technologies Austria
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com

Weitere Berichte zu: Stipendium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Weltweit einzigartige Femtosekundenlaseranlage eingeweiht
21.06.2018 | Hochschule RheinMain

nachricht Stahl-Innovationspreis 2018: Mikro-Dampfturbine ausgezeichnet
21.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics