Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Philip Morris Forschungspreis in München verliehen

05.06.2003

Deutschland braucht ein nationales Programm, um Bildung und Forschung, seine besten Ressourcen, besser zu nutzen und auszubauen. Dies forderten die diesjährigen Preisträger des Philip Morris Forschungspreises im Rahmen der Preisverleihung gestern in der Münchner Pinakothek der Moderne.

Unabhängige Persönlichkeiten sollten die Verantwortung für die Reform des Hochschul- und Forschungssystems übernehmen. Rund 300 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten der Einladung der Philip Morris Stiftung. Die Festrede hielt der Hausherr und Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Hans Zehetmair.

... mehr zu:
»Pionier

Prof. Dr. Harald Weinfurter und Dr. Christian Kurtsiefer aus München erhielten die Auszeichnung für die Entwicklung der Quantenkryptografie für die alltägliche Anwendung, so dass mit kleinen Geräten - auch unter extremen Bedingungen - elektronische Daten garantiert sicher übertragen werden können. Die Preisträger Prof. Dr. Roland Wiesendanger und Dr. Matthias Bode, Hamburg, machten die magnetische Ausrichtung einzelner Atome mit spin- sensitiver Mikroskopie sichtbar - ein Durchbruch auf dem Weg zum Nanocomputer. Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Kessler aus Garching wurde für die Entwicklung eines neuartigen Matching-Verfahrens ausgezeichnet, das für biologische Eiweißmoleküle nahezu perfekte synthetische Interaktionspartner aufspürt. Die von ihm entwickelten Methoden werden vor allem in der biomedizinischen und pharmakologischen Forschung zur Entwicklung neuer Medikamente und Materialien führen. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. August-Wilhelm Scheer, Saarbrücken, wurde für die Entwicklung der weltweit führenden Prozessmanagement-Software ARIS ausgezeichnet, mit der komplexe Geschäftsprozesse steuerbar bleiben. Die Veranstaltung moderierte Petra Gerster, Journalistin beim ZDF, heute Nachrichten.

Gerrit de Bruin, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Philip Morris GmbH und des Kuratoriums der Philip Morris Stiftung, erklärte: "Wissenschaftler sind Pioniere der modernen Gesellschaft und brauchen eine breite Öffentlichkeit. Wir möchten diese Pioniere begleiten. Genau das ist die Aufgabe des Philip Morris Forschungspreises." Der Philip Morris Forschungspreis wird seit 1983 verliehen und ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Mit der Preisverleihung fiel auch der Startschuss für die Bewerbungsphase 2004. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2003.

Pressebüro | Philip Morris

Weitere Berichte zu: Pionier

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Haensel AMS und Universität Amsterdam starten Innovationswettbewerb für Dynamic Pricing
21.03.2019 | Haensel AMS GmbH

nachricht Phoenix Contact gewinnt BME-Preis für elektronische Beschaffung
13.03.2019 | Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nieten, schrauben, kleben im Flugzeugbau: Smarte Mensch-Roboter-Teams meistern agile Produktion

25.03.2019 | HANNOVER MESSE

Auf der Suche nach der verschwundenen Antimaterie: Messungen mit Belle II erfolgreich gestartet

25.03.2019 | Physik Astronomie

HEIDENHAIN auf der CONTROL 2019: Belastbare Systeme für mehr Genauigkeit und Zuverlässigkeit

25.03.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics