Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Anerkennung für Sonderforschungsbereich Nanophotonik

26.08.2008
Beiträge zweier Doktoranden der TU Berlin anlässlich des "International Nano-Optoelectronic Workshop" in Tokio ausgezeichnet

Alljährlich finden sich Doktoranden aus aller Welt auf Initiative der Universi-ty of California, Berkeley, für zwei Wochen zum "International Nano-Optoelectronic Workshop"("iNOW") an wechselnden großen Zentren der Forschung zusammen.

In diesem Jahr präsentierten rund 130 ausgewählte Doktoranden aus Japan, Deutschland, China, Korea, Russland, Schweden und den Vereinigten Staaten vom 2. bis zum 15. August ihre Arbeiten im Bereich Nano-Optoelektronik als Posterpräsentation und in Kurzvorträgen in Tokio. 2007 fand das Treffen an der Tsinghua University in Peking statt.

2009 wird die TU Berlin der Gastgeber sein. Die zwanzig besten Forschungsbeiträge werden jährlich prämiert.

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 787 "Halbleiter-Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente" hatte im Rahmen seines Graduiertenkollegs acht Doktoranden nach Japan gesandt, um über ihre Arbeiten zu berichteten. Vier dieser Beiträge sind in Tokio ausgezeichnet worden: T. German, Institut für Festkörperphysik der TU Berlin erhielt den zweiten Preis. S. Werner, Institut für Theoretische Physik der TU Berlin, M. Leifgen, Institut für Physik der Humboldt Universität zu Berlin, und B. Bastek, Universität Magdeburg, erhielten weitere Preise. Die SFB-Doktoranden waren damit überdurchschnittlich erfolgreich.

Unter dem Dach des Sonderforschungsbereiches 787 forschen derzeit mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und Magdeburg an neuartigen photonischen Bauelementen, Nanomaterialien und deren mathematischen Modellen. Einzigartig ist die Verbindung von Grundlagenforschung an den Universitäten und angewandter Forschung in den außeruniversitären Instituten. Zu den beteiligten Universitäten gehören neben der Technischen Universität Berlin, die die Sprecherfunktion innehat, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Hinzu kommen wichtige Berliner Forschungsinstitute wie das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik, das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut), das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik und das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Dr. D. Bimberg, Technische Universität Berlin, Institut für Festkörper-physik, Hardenbergstraße 36, 10623 Berlin, Tel: 314-22783,

E-Mail: bimberg@physik.TU-Berlin.DE

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Weitere Berichte zu: Nano-Optoelectronic Nanophotonik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics