Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ministerin zeichnet Gewinner der ersten Runde des BMBF-Wettbewerbs aus

04.06.2008
Annette Schavan: "Gesundheitsregionen verbessern die Patientenversorgung und stärken die Wirtschaft"

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Mittwoch in Berlin die 20 Gewinner der ersten Runde des Wettbewerbs "Gesundheitsregionen der Zukunft" ausgezeichnet.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Verantwortlichen aus medizinischer Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung einer Region zusammenzubringen und so zur Profilbildung beizutragen. Die besten Konzepte wurden jetzt von einer Jury ausgewählt. "Die Gesundheitsregionen werden die Wirtschaftskraft stärken und die Patientenversorgung verbessern", sagte Schavan.

Zu den Gewinnern zählen neben Metropolen wie Hamburg und Stuttgart auch ländliche Regionen wie Dingolfing und Ortenau/Kinzigtal. Fünf der ausgezeichneten Regionen liegen in den neuen Bundesländern. Auch inhaltlich decken die Konzepte ein breites Feld ab - von der Prävention über neue Wege zur Versorgung einer alternden Gesellschaft bis zur Entwicklung und Einsatz von Medizintechnik.

Der Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist mit insgesamt 40 Millionen Euro ausgestattet. Die auswählten Gesundheitsregionen erhalten für die kommenden neun Monate jeweils bis zu 100.000 Euro, um ihre Konzepte detailliert auszuarbeiten. Im nächsten Jahr wählt eine Jury daraus bis zu fünf Regionen aus, die das Bundesforschungsministerium dann vier Jahre bei der Umsetzung unterstützt.

"Wenn medizinische Innovationen schneller verbreitet und effizienter eingesetzt werden, verbessert das nicht nur deutlich die Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten. Es trägt auch dazu bei, die Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen", sagte Schavan. Sie betonte in ihrer Rede, dass das Innovationspotenzial in der Gesundheitswirtschaft hierzulande immer noch weit unterschätzt wird. Doch sei die Gesundheitswirtschaft die größte und weiterhin wachsende Wirtschaftsbranche in Deutschland. Jährlich würden rund 240 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben. "Wir brauchen zukunftsfähige Versorgungsstrukturen und eine intensivere Verknüpfung von Forschung, Entwicklung und Verwertung innovativen medizinischen Wissens. Diesem Ziel dienen die Gesundheitsregionen", sagte Schavan. Das BMBF folge der internationalen Erfahrung, dass Innovationen im Gesundheitswesen am besten durch die regional konzentrierte Zusammenarbeit aller Akteure entlang kompletter Wertschöpfungsketten genutzt werden könnten.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/de/12547.php
http://www.bmbf.de/pub/gewinner_gesundheitsregion.pdf
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Wirken Strahlen besser mit Gold?
16.01.2019 | Universität Duisburg-Essen

nachricht Stahlhart Energie und Rohstoffe sparen
07.01.2019 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ten-year anniversary of the Neumayer Station III

The scientific and political community alike stress the importance of German Antarctic research

Joint Press Release from the BMBF and AWI

The Antarctic is a frigid continent south of the Antarctic Circle, where researchers are the only inhabitants. Despite the hostile conditions, here the Alfred...

Im Focus: Ultra ultrasound to transform new tech

World first experiments on sensor that may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles

The new sensor - capable of detecting vibrations of living cells - may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles.

Im Focus: Fliegende optische Katzen für die Quantenkommunikation

Gleichzeitig tot und lebendig? Max-Planck-Forscher realisieren im Labor Erwin Schrödingers paradoxes Gedankenexperiment mithilfe eines verschränkten Atom-Licht-Zustands.

Bereits 1935 formulierte Erwin Schrödinger die paradoxen Eigenschaften der Quantenphysik in einem Gedankenexperiment über eine Katze, die gleichzeitig tot und...

Im Focus: Flying Optical Cats for Quantum Communication

Dead and alive at the same time? Researchers at the Max Planck Institute of Quantum Optics have implemented Erwin Schrödinger’s paradoxical gedanken experiment employing an entangled atom-light state.

In 1935 Erwin Schrödinger formulated a thought experiment designed to capture the paradoxical nature of quantum physics. The crucial element of this gedanken...

Im Focus: Implantate aus Nanozellulose: Das Ohr aus dem 3-D-Drucker

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.

Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3-D-Drucker und erklärt: «Nanocellulose...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Smarte Sensorik für Mobilität und Produktion 4.0 am 07. Februar 2019 in Oldenburg

18.01.2019 | Veranstaltungen

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Erstmalig in Nürnberg: Tagung „HR-Trends 2019“

17.01.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zeitwirtschafts- und Einsatzplanungsprozesse effizient und transparent gestalten mit dem Workforce Management System der GFOS

18.01.2019 | Unternehmensmeldung

Der Schlaue Klaus erlaubt keine Fehler

18.01.2019 | Informationstechnologie

Neues Verfahren zur Grundwassersanierung: Mit Eisenoxid gegen hochgiftige Stoffe

18.01.2019 | Verfahrenstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics