Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Solar-Wechselrichter steigern Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Kraftwerken

29.10.2010
Die Siemens-Division Industry Automation baut mit den Zentral-Wechselrichtern Sinvert PVS600, PVS1200, PVS1800 und PVS2400 ihr Produktportfolio im Power-Plants-Segment weiter aus.

Die vier neuen Modelle decken den Leistungsbereich von 600 bis 2400 Kilowatt (kW) ab und erlauben Betreibern von Photovoltaik (PV)-Kraftwerken, die Wechselrichter präzise an die Kapazitäten der jeweils eingesetzten Module anzupassen. So lassen sich Ertrag und Wirkungsgrad des gesamten PV-Kraftwerks optimieren.

Die kostenfreie Siemens-Software Sinvert Select unterstützt den Planungsprozess, indem sie passende Kombinationen von Wechselrichtern und PV-Modulen ermittelt. Die Sinvert-PVS-Wechselrichter erreichen einen Spitzen-Wirkungsgrad von weit über 98 Prozent und zählen damit zu den weltweit effizientesten Invertern am Markt. Über umfassende Monitoring-Verfahren können die Wechselrichter zudem Störungen im Photovoltaikfeld aufspüren und so Ausfallzeiten minimieren.

Vier neue Wechselrichter der Siemens-Division Industry Automation mit einer Nennleistung von 600 bis 2400 kW ergänzen ab sofort die erfolgreiche Produktreihe Sinvert PVS. Mit der Neueinführung bietet Siemens im Leistungsbereich ab 350 kW insgesamt sechs Modellreihen mit 24 unterschiedlichen Konfigurationen von Zentral-Wechselrichtern an. Durch sein umfassendes Produktportfolio stellt das Unternehmen für eine große Bandbreite von PV-Modulen ertragreiche Wechselrichter zur Verfügung. Die Software Sinvert Select unterstützt die Auswahl, wobei sie neben Faktoren wie Standort, Netzfrequenz, PV-Modultyp und dessen Nennleistung auch Aufstellungsbedingungen mit Neigung und Südausrichtung der PV-Module berücksichtigt.

Die Sinvert-PVS-Wechselrichter sind für eine besonders hohe Wirtschaftlichkeit ausgelegt. Dafür sorgt zum einen der hohe Spitzen-Wirkungsgrad von 98,6 Prozent (eta EU). Damit übertreffen die Modelle von Siemens einen Großteil der am Markt befindlichen Inverter. Bereits ein um 0,2 Prozent erhöhter Wirkungsgrad führt über die Betriebszeit eines PV-Kraftwerks zu einem deutlichen Mehrertrag. Ab einer Nennleistung von 1200 kW garantiert das Master-Slave-Verfahren eine gleichmäßige Nutzung aller Komponenten und eine besonders lange Lebensdauer der Inverter. Die neuen Siemens-Wechselrichter unterstützen Netzspannungen von 50 sowie 60 Hertz und eignen sich daher für den Betrieb in allen Stromnetzen weltweit.

Die Steuerung der Inverter vor Ort erfolgt per Touchscreen. Darüber hinaus kann der Anlagen-Betreiber die Sinvert-PVS-Modelle über standardisierte Kommunikationsschnittstellen in sein Scada-System (Supervisory Control and Data Acquisition) einbinden, um die Daten des Wechselrichters in eine Leitstelle zu übertragen. Dank umfassender Monitoring-Verfahren wie dem Symmetriemonitoring erkennen die Wechselrichter ohne zusätzliche Sensoren an den Modulen frühzeitig Störungen im Photovoltaikfeld. Häufige Ursache für den Ausfall von Modulen oder Leitungen sind beispielsweise Blitzeinschläge oder andere witterungsbedingte Schäden. Je länger der Defekt unbemerkt bleibt, umso größer ist der Ertragsausfall. Je nach Konfiguration verständigt der Wechselrichter das Servicepersonal per Internet oder SMS umgehend über aufgetretene Fehler. Damit minimieren die Sinvert-PVS-Inverter Ausfallzeiten und Ertragsverluste.

Wie die gesamte Baureihe Sinvert PVS sind die neuen Modelle optional auch samt Mittelspannungs-Komponenten im Photovoltaik-Container für einen sofortigen Betrieb nach Anlieferung erhältlich. Für den Einsatz an besonders trockenen oder meeresnahen Standorten stehen für die Container spezielle Staub- oder Salzfilter zur Verfügung. Ebenso erfüllen die neuen Siemens-Wechselrichter die Mittelspannungsrichtlinie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft mit allen Anforderungen inklusive FRT (Fault Ride Through) und Wirkleistungsregelung.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA2601“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 39 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro.

Reference Number: IIA2010102601d

Peter Jefimiec | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/sinvert
http://www.siemens.com/industry
http://www.siemens.com/industryautomation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Ferroelektrizität verbessert Perowskit-Solarzellen
20.09.2019 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Flüssigkristalline „Stromkabel“
19.09.2019 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 'Nanochains' could increase battery capacity, cut charging time

How long the battery of your phone or computer lasts depends on how many lithium ions can be stored in the battery's negative electrode material. If the battery runs out of these ions, it can't generate an electrical current to run a device and ultimately fails.

Materials with a higher lithium ion storage capacity are either too heavy or the wrong shape to replace graphite, the electrode material currently used in...

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet

20.09.2019 | Veranstaltungen

Frische Ideen zur Mobilität von morgen

20.09.2019 | Veranstaltungen

Thermodynamik – Energien der Zukunft

19.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ferroelektrizität verbessert Perowskit-Solarzellen

20.09.2019 | Energie und Elektrotechnik

HD-Mikroskopie in Millisekunden

20.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Kinobilder aus lebenden Zellen: Forscherteam aus Jena und Bielefeld 
verbessert superauflösende Mikroskopie

20.09.2019 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics