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Ein neues LED-System kommt ans Licht

18.05.2005


Das Herausfiltern unerwünschter Spektralenergie aus vielfarbigen Photon-Ressourcen ist äußerst zeit- und arbeitsaufwändig. Die Entwicklung einer Beleuchtung auf der Grundlage einer wellenlängenspezifischen Licht emittierenden Diode (LED) liefert nun die Mittel, die einen solchen Filterprozess ab jetzt überflüssig macht.



Viele Forschungsstandorte und Klimakammern benötigen ein- und zweifarbige kontaktlose Beleuchtungssysteme. Die gegenwärtig genutzten Beleuchtungssysteme erzeugen jedoch einen hohen Grad an Spektralinterferenz, der einen Filterprozess erfordert. Das primäre Problem beim Filtern unerwünschter Spektralenergiequellen ist, dass oftmals auch der Grad der Photonenergie der erforderlichen Wellenlänge ebenfalls enorm reduziert wird.



Die Entwicklung auf LED-Basis bietet jetzt ein wellenlängenspezifisches Mittel, durch das der Filterprozess nicht mehr benötigt wird. Das LED-Feld kann Photon-Energie mit Leistungspegeln ähnlich denen im Solarspektrum erzeugen. Somit stellt die Technologie eine funktionsfähige Lichtquelle für Forschungsstandorte wie Klimakammern dar.

Diese Felder können eine zweifarbige (rot/blau) Spektralausgabe erzeugen. Zusätzlich dazu kann das Spektralmix-Beleuchtungsverhältnis über eine serielle RS485-Schnittstelle für den PC und einen Gerätetreiber für NI LabView gesteuert werden.

Darüber hinaus senkt die innovative Kontaktlosigkeit des Systems den Energieverbrauch, der in der Regel für den Filterprozess unerwünschter IR-Energie benötigt wird. Ein Prototyp steht zur Beurteilung zur Verfügung, und für eine Vielzahl an Kollaborationsmöglichkeiten suchen die Entwickler gegenwärtig nach Partnern in industriellen oder akademischen Einrichtungen bzw. in Forschungsorganisationen.

Maria Giovanna Lecce | ctm
Weitere Informationen:
http://www.sviluppoitaliabasilicata.it

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