Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Infrarot-Sensor-Feld zur gleichzeitigen Kontrolle mehrerer Messpunkte

09.02.2005


Die Firma Optris stellt eine Reihe von Neuerungen und Produkterweiterungen ihrer Infrarot-Temperaturmessgeräte-Serie vor.



In der Klasse der kompakten Miniatur-Infrarot-Temperaturmesssensoren optris® CT ist dem Ingenieursteam ein weiterer Technologiesprung gelungen: mit dem Zubehör-Kit CTex wird nun erstmalig eine kostengünstige Lösung für den Einsatz von miniaturisierten Infrarot-Temperaturmessgeräten in explosionsgefährdeten Bereichen angeboten. Der vorkonfektionierte Bausatz wird zwischen CT-Messkopf und CT-Elektronik geschaltet. Die Sicherstellung der Eigensicherheit nach ATEX-, FM- und CSA-Standards erfolgt durch Begrenzung der dem Messkopf zuführbaren Energie mittels Zener-Doppelbarrieren.



Ein weitere Neuheit, CTmatrix, bietet Optris als preiswerte Alternative zum Einsatz von Linescannern und Thermokameras in Automatisierungslösungen an: Auf der Basis der CT-Serie wurde ein Infrarot-Mehrfach-Sensor-Array mit Darstellungssoftware entwickelt. Es besteht wahlweise aus 9 oder 25 Sensoren. Die Infrarot-Messköpfe können hierbei sowohl als zweidimensionale Matrix als auch als Linie angeordnet werden. Diese CTmatrix findet Anwendungen in vielen Produktionsprozessen, so zum Beispiel in Thermoformprozessen. Ein 5x5 Infrarot-Sensorfeld kann die Temperatur während des Aufheizvorganges des Materials erfassen und eine Regelung ermöglichen. Die Sensoren sind dabei zwischen den Heizelementen positioniert und benötigen auf Grund Ihrer Hochtemperaturbeständigkeit bis 180°C keine Kühlung. Da sie durch ein enges Sichtrohr blicken können, entfällt auch die aufwendige Luftspülung zur Reinhaltung der Optik. Die Sensoren sind über eine schnelle RS485 2-Draht-Schnittstelle gekoppelt. Zur elektrischen Verbindung sind neben der Stromversorgung nur 2 weitere Kabel erforderlich. Eine Software CTarray zeigt die Materialtemperatur unter jeder Heizsektion an. Die Anordnung ist abhängig von der Anwendung: Für Lacktrocknungsanlagen (Trocknertunnel) lässt sich so eine Matrix in eine einreihige Matrix (Bogen) umformen etc.

Alix Jordanov | Optris GmbH
Weitere Informationen:
http://www.optris.de

Weitere Berichte zu: CTmatrix Infrarot-Sensor-Feld Matrix Sensor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck
18.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

nachricht Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie
17.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics