Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hautkrebsfrüherkennung - der Computer hilft!

13.07.2000


Hautkrebsfrüherkennung - der Computer hilft!
Neugegründete VISIOmed AG vermarktet Diagnosesystem


Ein wichtiger Schritt in Richtung Telemedizin

Hautkrebs so früh wie möglich zu erkennen, um diePatienten effizient behandeln zu können - diesem Ziel ist die Zentrumfür Neuroinformatik GmbH (ZN) und das Hautkrebszentrum im Klinikum derRuhr-Universität Bochum (St. Josef-Hospital) einen entscheidenden Schrittnäher gekommen. Nach mehr als sechsjähriger Entwicklung ist dasmicroDERM®-System zur computerunterstützten Hautkrebsdiagnose marktreif- als Ergebnis der weltweit größten Multicenter-Studie (DANAOS-Studie)auf diesem Gebiet. Zum 01. Juli 2000 hat ZN zusammen mit der ProMedia AG,Gütersloh, die VISIOmed AG gegründet, die dieses System seitdemvermarktet. Es steigert ganz erheblich die Chance, frühe Stadien vonTumoren mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit zu diagnostizieren underhöht somit die Heilungschance.

International anerkanntes System

Mit Bilddokumentationssystemen liegt ein geeignetesWerkzeug vor, um die Qualität der Untersuchung zu verbessern und dieErgebnisse dem Patienten zu verdeutlichen. microDERM® ist eininternational anerkanntes Standardsystem für Untersuchungen zurHautkrebsfrüherkennung. Die speziell für die Auflichtmikroskopieentwickelte Kamera erlaubt es, Aufnahmen der Haut absolut reproduzierbarund in einer Bildqualität auf derzeit höchstem technischen Niveauvorzunehmen. Die Standardisierung macht es möglich, die Bilderverlässlich auszuwerten und für Vergleiche zu archivieren. Die Kameraerstellt Aufnahmen in Stufen von 15- bis 50-facher Vergrößerung -automatisch verstellbar und ohne die Abbildungsfehler von Zoomoptiken.

Einfache Auswertung und Speicherung

Das microDERM®-System besteht aus einer Kamera,Archivierungssoftware und Modulen zur Bildanalyse. Es entspricht denhöchsten Ansprüchen in Bezug auf Qualität und Präzision. Das einfacheHandling des Systems garantiert eine schnelle Untersuchung des Patientenund stellt die reproduzierbare, lokalisationsbezogene Ablage der Bildersicher. Mit der VISIOmed-Archivierungssoftware lassen sich die Bilddatenspeichern. Computergestützte Analysemethoden auf der Basis neuro-nalerNetze helfen dem Arzt bei der Diagnose von verdächtigen Läsionen. Diespätere Auswertung der Aufnahmen oder die Verlaufskontrolle von Hautmalenist mit dem microDERM®-System ebenfalls komfortabel.

Telemedizin: flexibel und fortschrittlich

Alltagstauglich und praxisnah sind die Möglichkeiten,Daten und Bilder auszudrucken, nachzubearbeiten sowie via Internet undISDN diese Aufnahmen innerhalb von Sekunden mit Kommunikationspartnernauszutauschen und zu diskutieren. Die Telemedizinfähigkeit wird in denkommenden Jahren für Praxen und Kliniken ein entscheidender Faktor fürFlexibilität, Service und Fortschritt sein. Das neue System wird dabeieine wertvolle Hilfe darstellen.

Vorstellung in München

Anlässlich der 17. Fortbildungswoche für praktischeDermatologie und Venerologie vom 24.-28. Juli 2000 im Arabella SheratonHotel, München, stellt die Firma VISIOmed AG aus Bochum ihr neues Produktzur Hautkrebsfrüherkennung vor. Auf dem Stand G-20 können sichInteressenten von der Effizienz dieses neuen Systems überzeugen.

Weitere Informationen

VISIOmed AG, Antje Hold, Universitätsstrasse 160,D-44801 Bochum,
Tel.: 0234/9787-76, Fax: 0234/9787-75, eMail: antje.hold@VISIOmed.de,Internet: http://www.VISIOmed.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Josef König |

Weitere Berichte zu: Hautkrebsfrüherkennung VISIOmed

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie
17.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

nachricht Rostocker Forscher testen neue Generation von Offshore-Windenergie-Anlagen
16.07.2018 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics